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Mittwoch, 30. August 2006

15 Fragen für den September

  1. Wie kann ich die wenige Freizeit besser genießen?
  2. Gibt es kompetente Schlipsträger?
  3. Kann man frühes Zubettgehen lernen?
  4. Geht die Steuererklärung so durch?
  5. Ob es wohl bald konkreter wird?
  6. Werde ich der neuen Herbstmode widerstehen können?
  7. Warum gibt es im September so viele Geburtstagskinder?
  8. Starten wir erfolgreich in die neue Saison?
  9. Wird es Freundschaft oder bleibt es Bekanntschaft?
  10. Bin ich gut genug?
  11. Kann mir mal jemand meine Zipperlein nehmen?
  12. Werden sie sich einigen?
  13. Werde ich diesen Monat endlich in die Hose passen?
  14. Wie werde ich gelassener?
  15. Sehe ich alles so emotional, weil ich eine Frau bin?

Von mir aus

Über das Wetter bloggen geht ja immer. Wetterbloggen hat eine kathartische Funktion. Man kann sich wunderbar beschweren und fühlt sich danach um einen Sonnenstrahl im Leben reicher. Nun möchte ich mich aber gar nicht beschweren. Ich finde das Wetter in Ordnung. Okay, es regnet ein bisschen oft, aber wenn ich bedenke, dass wir stattdessen 39 Grad und brütende Hitze haben könnten, dass mir der Schweiß den Hintern hinunter laufen würde und ich fünf Liter am Tag trinken müsste, um meinen Kreislauf auch nur annähernd stabil zu halten, dann sage ich: Nein, danke! Regen ist angenehm auf der Haut, Gewitter sind aufregend und ein frisches Lüftchen sorgt für einen rosigen Teint. Von mir aus kann das Wetter so bleiben. Und bevor sich jemand beschwert: Das ist bereits beschlossen. Der Antrag bei Petrus ist durch und genehmigt. Die nächsten vier Wochen bleibt es so. Punktum.

Paulchen Panther

Morgens bin ich unleidlich. Am liebsten mag ich Ruhe, Stille und Schweigen. Alle Bemühungen um mich und meine Morgenlaune sind ihre Anstrengung nicht wert. Gespräche, vor allem aufgezwungene, sind mir zuwider. Wenn man in einem Mehrfamilienhaus wohnt und morgens die Zeitung hochholen muss, ist es allerdings nicht immer möglich, jeglicher Konversation zu entgehen. Der Oberinspektor lauert bereits in den frühen Morgenstunden im Hausflur, um just, wenn ich meine Wohnung verlasse, zu seinem täglichen Spaziergang zum Büdchen aufzubrechen. Was mich dann erwartet, spottet aller Vorstellungskraft: Da wird geredet und gefragt, erzählt und berichtet, die Nachkriegszeit wird vor meinen Augen lebendig und über die neuen Nachbarn weiß ich binnen weniger Minuten alles von den Einkaufsgewohn-
heiten bis zum Musikgeschmack. Einsilbiges Brummen meinerseits nützt als Gegenmittel wenig. Und so kommt es, dass ich manche morgendliche Minute hinter meinem Guckloch lauere, bevor ich die Zeitung hochholen kann, während der Inspektor vor meinen Augen ein unschuldiges Opfer wortreich zutextet und ich darauf warte, dass er von ihm ablässt. Erst, wenn seine Worte im Flur verklungen sind und die Haustür ins Schloss gefallen ist, öffne ich die Wohnungstür einen Spalt, spähe hinaus und husche wie Paulchen Panther die Treppen hinunter, um mir die Zeitung zu schnappen. Dumm nur, wenn mir beim Gang zurück zur Wohnung der Unterinspektor entgegen kommt. Der geht nämlich beim Oberinspektor in die Lehre und hat schon viel gelernt.

Kaffeeklatsch

Als ich oben war, habe...
Als ich oben war, habe ich die Leute betrachtet, die...
nessy - 1. Jan, 20:59
Mit einer Klettewand...
Mit einer Klettewand im Wohnzimmer koennte man es simulieren.
nessy - 1. Jan, 20:56
Ich dachte zuerst an...
Ich dachte zuerst an dieses Wii, mit dem ja alle Sportarten...
Lo - 1. Jan, 15:25
Hach, Teneriffa, wie...
Hach, Teneriffa, wie schön! Da sind wir vor zweieinhalb...
Zimtapfel (Gast) - 1. Jan, 15:02
Ihnen auch!
Die Sonne bringe ich gerne mit. Ich habe auf dem Hinflug...
nessy - 31. Dez, 22:42

Keks dazu

T9
Aktuellstes, dem Telefonino beigebrachtes Wort: schnorcheln

Mood

Kundschaft

Kaffeemühle

 

Pächter

Im Geschäft seit 1458 Tagen.
Letzte Bestellung: 1. Jan, 20:59

Hinterzimmer
Ich brühe Ihnen gerne persönlich einen Kaffee auf: die.liebe.nessy [bei] gmail [punkt] com

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