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Mittwoch, 27. September 2006

15 Fragen für den Oktober

  1. Was schenke ich meiner Oma zum Geburtstag?
  2. Kann ich im Urlaub ausspannen?
  3. Wo genau liegt Scheveningen?
  4. Gibt es für mein Gesicht eine schöne Brille?
  5. Das war's dann wohl, oder?
  6. Hat jemand eine Glaskugel preiswert abzugeben - zum In-die-Zukunft-Schauen?
  7. Haben Einfältige es leichter?
  8. Warum vergisst man, was man behalten möchte, aber bekommt das, was schmerzt, nicht aus dem Kopf?
  9. Ein wirksames Mittel gegen Frust?
  10. Wenn man keine Kraft mehr hat zu kämpfen, was macht man dann?
  11. Wofür könnte ich gut Werbung machen?
  12. Warum gibt es Motivation nicht auf Rezept?
  13. Ist nicht eigentlich alles Psychologie?
  14. Nach wie viel Lebkuchen platzt man?
  15. Warum fällt loslassen so schwer?

Die Antworten aus dem September:
  1. Wie kann ich die wenige Freizeit besser genießen?
    Wegfahren und Freunde treffen.
  2. Gibt es kompetente Schlipsträger?
    Muss sich noch erweisen.
  3. Kann man frühes Zubettgehen lernen?
    Mit vielen Rückfällen.
  4. Geht die Steuererklärung so durch?
    Sogar 100 Euro mehr gekriegt.
  5. Ob es wohl bald konkreter wird?
    Nein.
  6. Werde ich der neuen Herbstmode widerstehen können?
    Nein.
  7. Warum gibt es im September so viele Geburtstagskinder?
    Weil es im Dezember kalt ist.
  8. Starten wir erfolgreich in die neue Saison?
    Ja.
  9. Wird es Freundschaft oder bleibt es Bekanntschaft?
    Keins von beidem.
  10. Bin ich gut genug?
    Nein.
  11. Kann mir mal jemand meine Zipperlein nehmen?
    Alte nehmen, neue geben.
  12. Werden sie sich einigen?
    Noch nicht.
  13. Werde ich diesen Monat endlich in die Hose passen?
    Nein. Im Gegenteil.
  14. Wie werde ich gelassener?
    Wahrscheinlich nur mit starken Drogen.
  15. Sehe ich alles so emotional, weil ich eine Frau bin?
    Ja.

Auf Klassenfahrt

Immer mal wieder träume ich von der Schule. Nun gehe ich schon seit knapp zehn Jahren nicht mehr zur Schule, doch die Bildungsanstalt hat offenbar ein tiefes Trauma in meiner Seele hinterlassen. Man möchte nun meinen, ich träume den Klassiker: An die Tafel zitiert weiß ich nichts zu antworten oder entdecke plötzlich, dass ich nackend vor der Klasse stehe. Falsch. In meinen Schulträumen bin ich stets auf Klassenfahrt. Das mag damit zusammenhängen, dass ich Klassenfahrten immer doof fand: Man wurde mit Menschen, mit denen einen nicht mehr als das Schülerdasein verband, in einen schaukelnden Bus gepfercht, um schlauer zu werden (Theorie) beziehungsweise gelangweilt durch Museen zu schlurfen und sich bei der besten Gelegenheit in die Cafeteria zu verdrücken (Praxis). Dem hemmungslosen Gruppendruck war man ungeschützt ausgeliefert. Allein der Platz im Bus entschied über Sieg oder Niederlage. Nur wer hinten saß, war cool. Weiter ging es mit den Butterbroten: Schokoaufstrich war der Renner, Salami okay, Leberwurst ein No Go. Ein kaltes Ei zum Selberpellen ging gar nicht. Nur jemand, der ohnehin nichts mehr zu verlieren hatte, verseuchte den Bus mit Eigeruch. Die Anführer der maßgeblichen Cliquen drängten früh darauf, Unlust gegenüber den Lehrerplänen zu zeigen. Wer nicht mitmachte, das Ausflugsprogramm demonstrativ blöd zu finden, konnte sich auch ein Schild auf die Stirn kleben: "Ich will gemobbt werden." Nun fand ich das Ausflugsprogramm meistens blöd - fand es aber genauso blöd, das Blödfinden um seiner selbst willen zu feiern. Auf der Rückfahrt wurden sich die Walkman-Ohrstöpsel geteilt. Wer mit wem teilte, bestimmte der soziale Status innerhalb der Gruppe. Daheim angekommen, stellte sich heraus, dass die coolen Typen auch coole Eltern hatten - oder gar nicht abgeholt wurden, was damals nicht den Gedanken an Verwahrlosung aufkommen ließ, sondern nach großer Freiheit roch.

In meinem letzten Traum war ich auf einer Radtour. Unter die Schülerschaft mischten sich wie selbstverständlich Menschen aus meinem heutigen Leben. Im Nachhinein stelle ich fest: Irgendwie ist immer Klassenfahrt.

Kaffeeklatsch

Als ich oben war, habe...
Als ich oben war, habe ich die Leute betrachtet, die...
nessy - 1. Jan, 20:59
Mit einer Klettewand...
Mit einer Klettewand im Wohnzimmer koennte man es simulieren.
nessy - 1. Jan, 20:56
Ich dachte zuerst an...
Ich dachte zuerst an dieses Wii, mit dem ja alle Sportarten...
Lo - 1. Jan, 15:25
Hach, Teneriffa, wie...
Hach, Teneriffa, wie schön! Da sind wir vor zweieinhalb...
Zimtapfel (Gast) - 1. Jan, 15:02
Ihnen auch!
Die Sonne bringe ich gerne mit. Ich habe auf dem Hinflug...
nessy - 31. Dez, 22:42

Keks dazu

T9
Aktuellstes, dem Telefonino beigebrachtes Wort: schnorcheln

Mood

Kundschaft

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Letzte Bestellung: 1. Jan, 20:59

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