Mittwoch, 14. Februar 2007

15 Fragen fürs Frühjahr

  1. Bleiben oder gehen?
  2. Wo ist der Knopf, mit dem man Gefühle abstellt?
  3. Wann vergeht die Müdigkeit?
  4. Warum habe ich ständig das Gefühl, für irgendwas benutzt zu werden?
  5. Wo will ich hin?
  6. Ob Alkohol Yoga eine Lösung ist?
  7. Warum ist es so schwer, den Hintern hochzukriegen und mit etwas abzuschließen?
  8. Was machen dünne Menschen eigentlich anders?
  9. Wenn jeder Anruf und jede Ansprache nervt, auch von Freunden, bin ich dann reif für die Insel oder reif für die Klappse?
  10. Welche alternativen Lebensformen sind finanzierbar?
  11. Ist frieren psychosomatisch?
  12. Wann werde ich wohl wieder gut schlafen können?
  13. Wird Twoday es jemals schaffen, eine Stunde einen Tag ohne Server Errors auszukommen?
  14. Wenn Twoday schon ständig Server Errors hat, warum gibt es dann keine vernünftigen Fehlermeldungen?
  15. Geburtstag groß feiern oder klein?

Nicht die Flinte in den Sand stecken!

In der Nachbarschaft meiner Großeltern lebte ein Mann, den alle "Onkel Ferdinand" nannten, obwohl er niemandes Onkel war. Onkel Ferdinand führte ein Doppelleben: Unter der Woche ein Rentner mit einem Faible für Zuchtrosen, mutierte er freitagsabends zu einem alten Schwerenöter. Zeit seines Lebens zog er dann - nur freitags - um die Häuser und durch die Kneipen und becircte fremde wie bekannte Frauen. "Eine Stumme im Bett ist besser als eine Taube auf dem Dach", sagte er immer.

Er nahm nicht nur das Leben locker und mit verschmitztem Grinsen bei jeder sich bietenden Gelegenheit seine Umgebung auf den Arm, sondern verfuhr auf gleiche Weise mit Sprichwörtern. Uns Kindern machte das Angst, wussten wir doch nie, wann Onkel Ferdi etwas ernst meinte und wann nicht. Ein Gespür für Ironie hätte mir geholfen, war in meiner Onkel-Ferdinand-Zeit allerdings leider noch nicht ausgeprägt.

Samstagsmorgens kehrte er stets den Bürgersteig vor seinem Haus. Samstagsmittags löffte er einen Teller Milchsuppe mit Maggi, und samstagsabends schlurfte er mit Wanderstock und Karohut in die Kirche, um um die Vergebung seiner Sünden zu bitten. Dabei wusste er: "Im Alter nützt auch Torheit nichts" und war sichtlich geknickt, wenn der Pfarrer ihn wieder gescholten und gedroht hatte, vom standesgemäßen Besuch zu seinem 85. Geburtstag abzusehen.

Onkel Ferdi hatte nicht nur Freunde. Er hielt nichts davon, jemandem etwas "durch die Bluse" zu sagen - höchstens vielleicht der blonden Alleinerziehenden aus Haus Nummer fünf. Verheiratet war er übrigens nie: "Ehe, wem Ehe gebührt".

Sein Ableben war plötzlich: "Man hat's nicht leicht, aber leicht hat's einen." Sein Standardspruch bei jedem unverhofft eintretenden Ereignis. War er eigentlich vor der Rente Versicherungsvertreter? Ich weiß es nicht.

Kaffeeklatsch

hehe
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dus
hm
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dus
Karfreitag
Es ist schon ein Kreuz mit dem Kreuz ;)
applebag (anonym)
ach...
... ich liebe dieses Blog! Wollte ich nur mal gesagt...
tannieli (anonym)
Noja, wenn man ein Sommerloch...
Noja, wenn man ein Sommerloch z.B. auf einem Vulkan...
virtualmono

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