Glück im Spiel
Obwohl ich schon älter als acht bin, spiele ich gerne Gesellschaftsspiele. In meinem Bekanntenkreis sind viele Menschen, die ebenfalls gerne Gesellschaftsspiele spielen. Das trifft sich. Nur leider möchten diese Menschen nicht mit mir spielen.
Gestern fanden sich doch mal wiederOpfer Freunde, und wir haben je zwei Partien Carcassone, Siedler und Phase 10 gespielt. Ich habe fünf von sechs Runden gewonnen.
Ich gewinne imme (das muss ich trotz aller Bescheidenheit leider so deutlich sagen), und deshalb möchte niemand mit mir spielen. Denn meine Mitspieler finden das doof und sind frustriert.
Um sich wenigstens etwas Befriedigung zu verschaffen, bilden sie im Laufe des Abends Koalitionen und spielen in Gruppen gegen mich. Das äußert sich dann so, dass sie sich gegenseitig Punkte und Spielkarten zuschustern, ohne selbst einen Vorteil davon zu haben - Hauptsache, ich bin nicht diejenige, die am Ende gewinnt.
Das frustriert wiederum mich, denn der Sinn von Spielen ist es zwar, gegen seine Mitspieler zu agieren, aber nur, solange man selbst einen Vorteil davon hat. Und nicht, um einen einzelnen Spieler zu mobben (//*wischt verstohlen Tränchen fort).
Dabei habe ich den anderen schon gesagt, woran es liegt, dass ich immer gewinne: Ich habe keinen Plan.
Sie bezweifeln das. Stattdessen wähnen sie eine höhere Macht als Ursache oder mindestens Mogelei. Doch das Geheimnis ist trivial: Ich nehme, was kommt, und mache das Beste daraus. Ich halte mir so lange alle Wege offen, bis der Würfel mir eine Entscheidung vorgibt. Ich sammle alle Optionen, beobachte das Spiel und wäge ab. Erst wenn sich ein Weg, den es sich lohnt zu gehen, deutlich zeigt, treffe ich eine Entscheidung. Und die ziehe ich dann durch.
So wie im richtigen Leben eben.
Gestern fanden sich doch mal wieder
Ich gewinne imme (das muss ich trotz aller Bescheidenheit leider so deutlich sagen), und deshalb möchte niemand mit mir spielen. Denn meine Mitspieler finden das doof und sind frustriert.
Um sich wenigstens etwas Befriedigung zu verschaffen, bilden sie im Laufe des Abends Koalitionen und spielen in Gruppen gegen mich. Das äußert sich dann so, dass sie sich gegenseitig Punkte und Spielkarten zuschustern, ohne selbst einen Vorteil davon zu haben - Hauptsache, ich bin nicht diejenige, die am Ende gewinnt.
Das frustriert wiederum mich, denn der Sinn von Spielen ist es zwar, gegen seine Mitspieler zu agieren, aber nur, solange man selbst einen Vorteil davon hat. Und nicht, um einen einzelnen Spieler zu mobben (//*wischt verstohlen Tränchen fort).
Dabei habe ich den anderen schon gesagt, woran es liegt, dass ich immer gewinne: Ich habe keinen Plan.
Sie bezweifeln das. Stattdessen wähnen sie eine höhere Macht als Ursache oder mindestens Mogelei. Doch das Geheimnis ist trivial: Ich nehme, was kommt, und mache das Beste daraus. Ich halte mir so lange alle Wege offen, bis der Würfel mir eine Entscheidung vorgibt. Ich sammle alle Optionen, beobachte das Spiel und wäge ab. Erst wenn sich ein Weg, den es sich lohnt zu gehen, deutlich zeigt, treffe ich eine Entscheidung. Und die ziehe ich dann durch.
So wie im richtigen Leben eben.
nessy - 11. Mai, 13:17

