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    <title>Draußen nur Kännchen</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>nessy</dc:publisher>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-06T09:48:22Z</dc:date>
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    <title>Draußen nur Kännchen</title>
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  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6024421/">
    <title>Spa-Gespräche</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Das Fitti ist pleite. &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/5197217/&quot;&gt;Hans, Jeff, Ken, Elmar, der Neue und der Neanderthaler&lt;/a&gt; haben sich in die Studios der Stadt verstreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem neuen Fitti gibt es neue Menschen, die neue tolle Konversationen führen. Ein besonders erfreulicher Ort ist der Damen-Spa-Bereich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setting: zwei Schnuckis, das eine cremt sich im Vorraum, das andere sitzt in der Sauna. Das Gespräch ist sehr laut, denn die Saunatür ist ja geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schnucki I:&lt;/b&gt; Männer wollen nur Sex.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schnucki II: &lt;/b&gt;Frau will auch Sex.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schnucki I: &lt;/b&gt;Aber nicht so wie Mann. Mann will nur Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schnucki II:&lt;/b&gt; Ey, isch bin Frau und will auch Spaß!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schnucki I:&lt;/b&gt; Frau will Charakter. Willst du, oder?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schnucki II:&lt;/b&gt; Charakterspaß will isch.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schnucki I:&lt;/b&gt; Deshalb verlässt immer Frau Mann. Weil, Spaß reicht nicht. Wenn Spaß vorbei, kommt Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schnucki II:&lt;/b&gt; Hast du immer Mann verlassen?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schnucki I:&lt;/b&gt; Klar, weil irgendwann ist Spaß zu Ende. Spätestens wenn du deine Tage hast, ist Spaß vorbei. Dann zählt Charakter.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Sport &amp; Spiel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-03T08:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6023167/">
    <title>Nicht schwanger</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/6023167/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Kollegin ist am Boden zerstört. Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen wurde sie gefragt, ob sie schwanger sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nein, verdammt, wie kommen die Leute darauf? Nur, weil ich breiter als ein Besenstiel bin?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe sie mit einem zuckerfreien Kaugummi getröstet.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-02T14:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6015392/">
    <title>Die Rückkehr der Damenpantolette</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/6015392/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ich bin bei Mutter und überreiche ihr die &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/5999860/&quot;&gt;umgetauschte Pantolette&lt;/a&gt; für Unsaomma - Größe 40 statt 39.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Passen Omma die Schluffen denn jetzt?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Muss Omma mal anprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Hast &lt;i&gt;du&lt;/i&gt; sie denn nicht anprobiert?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ich trage nicht Größe 40.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Aber zum Gucken. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Wie soll ich gucken, wenn sie nicht passen?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Wegen der Weite.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; ...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Naja, muss sie halt sehen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; ...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;befühlt Pantoffeln&lt;/i&gt;] Schön sind sie ja. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Finde ich auch. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;lauter&lt;/i&gt;] Findest Du &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt;??&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;ebenfalls laut&lt;/i&gt;] Ich sagte: Fin-De! Ich! Auch!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Ach! Nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; ???&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Redest Du nicht mehr mit mir?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Doch. Es ist nur etwas anstrengend.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Dich zu gebären, war auch anstrengend.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;font size=&quot;-3&quot;&gt;[Was bisher geschah:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/5991302/&quot;&gt;Pummeldings im Förmchen&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/5997598/&quot;&gt;Damenpantolette&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/5999860/&quot;&gt;Der Fluch der Damenpantolette&lt;/a&gt;]&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-28T14:19:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6013990/">
    <title>Die Kiste</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;308&quot; alt=&quot;family500&quot; width=&quot;500&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/family500.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Nach familiären Wirrungen sind verschiedene Erbstücke in meinem Haushalt gelandet. Darunter ein Schlafsofa, das meine Großmutter 1940 zu ihrer Aussteuer zählte, altertümliche Nachthemden und eine handbetriebene Brotschneidemaschine. Ebenso jene stählernen Ausstechförmchen, die mein Großvater während des Krieges schweißte, damit seine Frau den Kindern in diesen schwierigen Zeiten süße Kekse für ein gesundes Gemüt backen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Dingen, die nun bei mir wohnen, befindet sich auch eine große Kiste mit Fotos und Dokumenten. Am Wochenende habe ich begonnen, sie einzuscannen und zu katalogisieren, um gemeinsam mit der Familie zu ergründen, wer darauf abgebildet ist. Im oberen Bild etwa ist es meine Großmutter, die - als Dritte von links - mit fremden Herrschaften posiert. Es muss um 1930 gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blick in die Vergangenheit und zu den eigenen Wurzeln hat etwas seltsam Tröstliches. So meine ich mich in dem ein oder anderen Gesicht, einer Nase oder einer Augenpartie wiederzuerkennen. Was die familiären Ohren betrifft, empfinde ich es außerdem als wohltuend zu wissen, dass schon die Generationen vor mir einen Hang zum Dumbo-ismus hatten und meine Lauscher lediglich das Ergebnis ungünstiger evolutionärer Entwicklungen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade nur, dass man heute keine Hüte mehr trägt.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Milchwoelkchen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-27T19:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6011012/">
    <title>Weltschmerz bei Call-Center-Agents</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;b&gt;Anrufer:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;fröhlich&lt;/i&gt;] Guten Tag, mein Name ist Alexander Bauer von Freenet. Haben Sie Interesse, 200 Euro geschenkt zu bekommen?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ääääh ...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anrufer:&lt;/b&gt; Wenn Sie unser DSL Home Net online bestellen, bekommen Sie sogar noch 20 Euro und 1000 Gigabyte Online-Speicher dazu. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Danke, kein Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anrufer:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;plötzlich bedrückt&lt;/i&gt;] Verstehe ich. Heutzutage hat man ja auch schon alles. Da kann man nichts machen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;lacht&lt;/i&gt;] Ja, so kann man&apos;s sagen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anrufer:&lt;/b&gt; Ist bei Ihnen auch so ein Scheißtag heute?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Nö, es geht eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anrufer:&lt;/b&gt; Möchten Sie vielleicht mit mir tauschen?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ach nee, ich bin ganz glücklich als die, die ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anrufer:&lt;/b&gt; Das wäre ich auch gerne. Naja. Dann wünsche ich dir noch einen schönen Tag. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ich dir auch. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anrufer:&lt;/b&gt; Und danke fürs Gespräch. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;lacht&lt;/i&gt;] Sehr gerne.&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-26T08:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5999860/">
    <title>Der Fluch der Damenpantolette</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5999860/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Als ich ankomme, sitzt Unsaomma im Sessel, an den Beinen Stützstrümpfe, an den Füßen Komfortschuhe. Fröhlich überreiche ich ihr mein &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/5997598/&quot;&gt;Geschenk&lt;/a&gt;: die beste und einzige fellbezogene Damenpantolette des Ruhrgebiets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versonnen fummelt Unsaomma das Geschenkpapier vom Schuhkarton, öffnet den Deckel und - &lt;br /&gt;
&quot;Pantoffeln????&quot; Verwirrt sieht sie vom Karton zu mir, zu Mutter und zurück zum Karton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hast du dir doch gewünscht, Omma&quot;, sage ich gepresst und schaue mit einem stirngerunzelten &quot;Etwa nicht?&quot;-Blick meine Mutter an. Mutter ist sofort bemüht, die Situation zu retten. Sie reißt eine Pantolette aus dem Karton - das weiße Papier fliegt hinaus und gleitet vor Ommas Gehstock zu Boden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Oooooch, wie schön! Guck mal, Omma, ganz warm!&quot;  Mit einer runden Bewegung streicht Mutter über Filz und Fell und zupft dabei das Preis- und Größen-Schild ab. &quot;Die probierst du gleich mal an, woll?&quot; Bevor Unsaomma sich wehren kann, greift Mutter ihren Fuß, zieht ihn zu sich hoch, hebelt ihr den Schuh von der Haxe und stopft ihr die Pantolette auf die Zehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das ist aber ein bisschen knapp.&quot; Vorwurfvoll schaut Mutter mich, noch über den großmütterlichen Fuß gebeugt, von unten herauf an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme Verteidigungshaltung ein.  &quot;Das ist 39, wie bestellt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hast du sie denn nicht anprobiert?&quot; Mutter versucht, die Pantolette weiter auf den Fuß von Unsaomma zu schieben. Doch Ommas Frist ist zu hoch, der Fuß zu mopsig. Unsaomma haut Mutter auf den Arm und jammert: &quot;Lass das!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich seufze. &quot;Wie soll ich denn die Latschen anprobieren? Das ist doch gar nicht meine Größe.&quot; Ich erübrige mich, die Pantolette wieder mitzunehmen und gegen eine größere umzutauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gib Gott, dass Größe 40 vorrätig ist. Sonst beginnt alles von Neuem.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-19T09:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5997598/">
    <title>Damenpantolette</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5997598/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Weil Unsaomma &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/5991302/&quot;&gt;morgen Geburtstag feiert&lt;/a&gt;, musste ich heute ein Geschenk kaufen. Mutter wusste: Die alte Frau braucht Pantoffeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich also los - am Samstagmittag in die Innenstadt, das ist Vorhölle mit Glitzer drauf. Nun finden Sie in dem Gewühl mal Damenpantoletten in Größe 39, die den Ansprüchen von Unsaomma genügen. Vor dem Schuhregal habe ich sicherheitshalber nochmal Rücksprache gehalten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Möchte sie offene Schuhe oder vorne zu?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Offene hat sie. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy&lt;/b&gt;: Also zue Schuhe. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Zue hat sie. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;ratlos&lt;/i&gt;] Ja ... äh ... was braucht sie denn dann?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Sie hat doch so Fußkälte.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Also was Warmes.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Filz mit Plüsch. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Fell dran?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Kein Kunstleder. Feste Sohlen. Die Omma hat doch Parkinson. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Jetzt gehen Sie mal in einen Schuhladen und suchen das. Entweder hält der Einzelhandel Hello-Kitty-Ballerinas oder Riemchen mit Strass vor. Beides nichts für Unsaomma, schon wegen der Rutschfestigkeit. Fragen Sie das Schuh-Personal bitte auch nicht nach Pantoletten - Sie werden angeschaut, als hätten Sie ein Kilo Halb und Halb bestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was tragen Sie eigentlich zu Hause?&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-17T16:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5996574/">
    <title>Magnetbingo</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5996574/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Nichts kann Lillifee, das beste aller Patenkinder, trösten. Das Schicksal hat ihr eine feste Zahnspange in den Mund gesteckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich leide mit. Zehn Jahre lang hatte ich eine feste Spange. Gefühlt. Als ob mich meine Pickel damals nicht schon genug verunstaltet hätten, musste mir noch jemand einen Zaun auf die Zähne kleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders schlimm wurde es nach einem Jahr Klammertrauma, als ich meinen Ober- und Unterkiefer mit Gummibändern verbandeln sollte. Das ging für mein Dafürhalten endgültig zu weit. Metall im Mund ist die eine Sache, Einmachgummi die andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also habe ich immer nur so getan, als ob - und jeden Tag zwei Bänder aus dem Fenster geworfen, damit meine Mutter, die stets die Packung kontrollierte, denkt, ich würde folgsam sein. Beim Kieferdoktor schob ich während der Untersuchung den Unterkiefer vor. Er glaubte deshalb, seine Behandlung sei ein voller Erfolg. Alle Beteiligten waren glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter meinem Kinderzimmerfenster müsste eigentlich ein Gummibaum wachsen. Vielleicht sollten ich das Lillifee aber besser verschweigen.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-16T20:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5991302/">
    <title>Pummeldings im Förmchen</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5991302/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Sonntag ist traditionell der Tag der Kaffeekränzchen. Ausgerechnet am Sonntag wird &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/2321150/main&quot;&gt;Unsaomma&lt;/a&gt; 85 Jahre alt. Welch glückliche Fügung! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Unsaomma schlecht hört und telefonieren nicht so ihr Ding ist, ist es meine Mutter, die die Einladungen tätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Unsaomma würde sich ja so freuen, wenn ihr kämt!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Wir kommen.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Sie würden sich &lt;i&gt;wirklich!&lt;/i&gt; &lt;i&gt;sehr!&lt;/i&gt; freuen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ja doch. Sag ihr, wir kommen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Ich weiß gar nicht, ob ich ihr das sagen soll.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;schnauft zart&lt;/i&gt;] ... &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Wäre ja auch eine schöne Überraschung. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Mmh-mmh.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Andersrum - wenn ich&apos;s ihr sage, könnte sie sich jetzt schonmal freuen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Vorfreude ist ja auch die schönste Freude.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Aber dann kann sie vor Aufregung nicht schlafen, und schläft am Sonntag immer im Sessel ein.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich lässt es sich Mutter nicht nehmen, die ganz große Catering-Maschinerie anzuschmeißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Ich werde natürlich etwas backen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Natürlich. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Kuchen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Kuchen? Ach!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Nicht?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; War ein Scherz. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;leicht verschnupft&lt;/i&gt;] Willst &lt;i&gt;Du&lt;/i&gt; etwa was backen??&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Kann ich. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Mal wieder Amerikaner, oder was?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Spezial-Amerikaner mit hamma Spezial-Schokoguss.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Hast Du jemals schonmal etwas anderes gebacken?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;überlegt intensiv&lt;/i&gt;] ...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Diese Dings ... Pummeldings ... mit diesem ... hach!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; ???&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Na! Halt! Im Förmchen!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ach, Muffins meinst Du. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Ja, menno!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Die waren nicht von mir.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Nicht?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Nein. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Ich dachte, Du könntest was. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-12T22:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5988159/">
    <title>Hot or Not</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5988159/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Es ist immer kälter, als man denkt. Besonders in diesen Tagen, in denen ein munterer Wind Blätter über Wege treibt und Regen &lt;strike&gt;senkrecht&lt;/strike&gt; waagerecht gegen Fensterscheiben peitscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in meinem Büro ist es kalt. Die Heizung anschalten, schafft keine Abhilfe. Denn die Firma muss sparen. Geheizt wird erst ab einer Raumtemperatur von unter 21 Grad. Wollene Leibchen sind angesagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe recherchiert, wie die Firma feststellt, dass 21 Grad sind. Denn in meinem Büro sind es gefühlt 15 Grad. Aber das ist nicht entscheidend. Entscheidend ist vielmehr das Büro der Kollegin, denn ihr Büro ist das Heiz-Modell-Büro für unseren Gebäudeteil. Nur, wenn es bei der Kollegin unter 21 Grad sind, springt die Heizung an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stövchen und Duft-Teelichter sind schon ausgepustet. Ich ermuntere die Kollegin nun, nicht zu eifrig zu arbeiten. Damit sie nicht schwitzt und den Raum aufheizt. Damit mir endlich warm wird.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitswelt</dc:subject>
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    <dc:date>2009-10-12T09:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5981590/">
    <title>Der Verwandtschaft geht das Altglas aus</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5981590/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt; Opa Konni, unser Familienbäcker, hat ein neues Steckenpferd. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher war Opa Konni Maurer. Über Umwege wurde er Manager, leitete Abteilungen im In- und Ausland, flog von Deutschland nach Übersee und wieder zurück, bis auf einem der vielen Rückflüge sein Ruhestand in Kraft trat und er plötzlich Pensionär war. Er war überrumpelt. Von Natur aus raschelig, musste er von einem Tag auf den anderen stillsitzen. Höchste Unzufriedenheit stellte sich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er besann sich deshalb auf sein gelerntes Handwerk: das Rühren und Schichten. Statt zu Putz und Mörtel griff er zu Mehl und Eiern. Seitdem &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/4826370/&quot;&gt;quirlt, knetet und formt&lt;/a&gt; er Guglhupfe und  Bienenstiche, Stollen und Eierschecken - täglich, stündlich, immerzu; ein kalter Backofen zeugt von Trägheit und Senilität, und wenn Opa Konni sich eins nicht nachsagen lässt, dann das. Jede Woche verschenkt er mehrere Kubikmeter Backwaren. In allen Schaften seines Umfelds - Verwandtschaft, Nachbarschaft, Bekanntschaft - häufen sich Fälle von Diabetes und Gallensteinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem sechsten Rentnerherbst hat er nun eine Ausweichtätigkeit gefunden: das Einkochen. Mit hingebungsvollem Eifer pflückt er seit einigen Wochen Kirschen, zupft Beeren, döppt Pflaumen, entkernt Äpfel und verarbeitet sie zu fantasievollen Marmeladen. Doch um neue Kreationen herzustellen, bedarf es großer Mengen an Abfüllgefäßen. Die Schaften sind deshalb zum Sammeln aufgerufen. Sie lagern Klappkörbe voller leerer Gläser in den Kellern ihrer sauerländischen Reihenhäuser, geben sie leer bei Opa Konni ab und bekommen sie voll zurück. Bis zu Beginn des nächsten Jahrtausends ist für Brotaufstrich gesorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In banger Voraussicht fragen wir uns jetzt, welche Leidenschaft er als nächstes entdecken wird - und uns ist klar: Es kommen nur Viehhaltung und hauseigene Schlachtung in Frage. Wir brüten schon über Bauplänen reihenhauskompatibler Stallungen.&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:date>2009-10-08T13:02:00Z</dc:date>
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    <title>Ich fühle mit</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5971513/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;295&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/wWW1vpz1ybo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/wWW1vpz1ybo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;295&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;font size=&quot;-3&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wolkig/&quot;&gt;via&lt;/a&gt;]&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Milchwoelkchen</dc:subject>
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    <dc:date>2009-10-02T08:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5964616/">
    <title>Teenie-Tagebuch, 3. Juli 1995</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5964616/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Nach der harten Politik wieder etwas fürs Herz: Die junge Nessy formuliert im Selbstgespräch (Mouseover übers Ohr) ihren Brief an N.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://nessy.podspot.de/files/1995.07.03.mp3&quot; target=&quot;new&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/ohr03_35-jpeg.jpg&quot; align=&quot;left&quot; hspace=&quot;12&quot; vspace=&quot;2&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;&quot;&lt;strike&gt;Lieber N.&lt;/strike&gt; Hallo N.,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;die ganze Zeit muss ich an Dich denken.&lt;/strike&gt; wahrscheinlich wunderst Du Dich, dass Du einen Brief von mir bekommst. Ich hoffe, Du erinnerst Dich noch an mich. Ich bin Nessy aus der Ferienfreizeit letztes Jahr, &lt;strike&gt;mit der Du&lt;/strike&gt; von der Du ein Foto machen wolltest und mit der Du manchmal beim Abendessen geredet hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist mir damals sofort aufgefallen, als Du in den Bus stiegst. Ich wusste sofort, dass Du &lt;strike&gt;ein besonderer Junge&lt;/strike&gt; &lt;strike&gt;Mann&lt;/strike&gt; etwas Besonderes bist. Deshalb konnte ich Dich nicht vergessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe gehört, dass Du bald zur Bundeswehr gehst. &lt;strike&gt;Macht es Dir etwas aus, vorher mit mir&lt;/strike&gt; Gerne würde ich Dich vorher noch einmal sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;Ruf mich bitte an.&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;
Wollen wir mal telefonieren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir könnten &lt;strike&gt;ein Eis essen&lt;/strike&gt; &lt;strike&gt;ins Kino gehen&lt;/strike&gt; uns nach dem Montagssport treffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;Deine&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;Liebe Grüße&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nessy&quot;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;font size=&quot;-3&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/topics/Teenietagebuch&quot;&gt;Das ganze Teenie-Tagebuch&lt;/a&gt;]&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Teenietagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-28T11:47:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5963614/">
    <title>Wahlabend 2013</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5963614/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;239&quot; alt=&quot;vermerkelt500&quot; width=&quot;500&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/vermerkelt500.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Die Gestik klappt schonmal ganz gut.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Politik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-27T20:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5960250/">
    <title>Das Wort zum Sonntag</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5960250/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Über Politik rede ich nicht gerne, schon gar nicht hier, das will ja keiner lesen. Aber diesmal muss ich eine Ausnahme machen, denn ich bin wütend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag werde ich wählen gehen, und ehrlich gesagt: Ich empfinde dafür keine Leidenschaft. Ich möchte kein Mittelmaß wählen. Ich möchte nicht das kleinste Übel wählen. Ich möchte keine lobby-hörigen, überwachungsfanatischen, die Gesellschaft verwaltenden Hobby-Politiker und Berufs-Aufsichtsräte, nur weil es niemanden gibt, der sich wirklich um meine Interessen kümmert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich stattdessen will? Beginnen wir mal bei den Inhalten und beim 
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Arbeiten:&lt;/b&gt; Wir brauchen mehr Offenheit, mehr Teilzeit, mehr Gleitzeit, mehr Job-Sharing, mehr Home Office, mehr Verantwortung und Initiative des Arbeitnehmers, mehr Verantwortung des Arbeitgebers beim Thema Familie &amp; Kinder, mehr Work-Life-Balance. Kurzum: Wir brauchen ein anderes Bewusstsein. Alle. Wir brauchen eine Wirtschaft, die der Gesellschaft dient - und nicht umgekehrt. Dazu muss eine Gesetzgebung die Rahmenbedigungen schaffen, es hilft ja nichts. Meinetwegen können wir den Kündigungsschutz lockern, meinetwegen soll ein Mindestlohn kommen, wenn die Voraussetzungen gegeben sind, dass Firmen sich zeitnah neuen personellen Erfordernissen anpassen können und Angestellte schnell wieder einen neuen Job mit fairem Gehalt finden - weil Eltern und Alleinerziehende nicht benachteiligt werden und  weil man nicht auch für die letzte Klitsche 17 Zeugnisse und drei besiegelte Meisterbriefe braucht. Aber es muss ein Gesamtkonzept mit einer Grundidee her. Doch an ganzheitlichen Visionen mangelt&apos;s. Das merkt man auch bei: &lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Steuern &amp; Abgaben:&lt;/b&gt; Ich weiß nicht, wie&apos;s Ihnen geht, aber ich bin unfassbar frustriert, wenn ich meine Gehaltsabrechnung lese. Doch dafür kriege ich ja auch viel - Bildung, Sozialleistungen, Autobahnen. Das darf man nicht vergessen. Aber es kann doch nicht sein, dass diejenigen, die viel haben, viel absetzen können und deshalb wenig zahlen, und diejenigen, die wenig haben, nichts absetzen können und deshalb gearscht sind; dass es sich für Mütter oder Väter nicht lohnt, Teilzeit arbeiten zu gehen und eine Wirtschaftsleistung zu erbringen; dass ich den Lohn, den ich durch Mehrarbeit erwirtschafte, nicht gleich wieder beim Finanzamt abliefern muss. Ich habe noch nie selbst eine Steuererklärung gemacht, ich raff&apos; das einfach nicht. Das muss einfacher und gerechter werden. Das muss komplett durch den Fleischwolf. Aber an eine grundsätzliche Überarbeitung traut sich ja keiner ran.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Rente:&lt;/b&gt; Das Umlageverfahren des Generationenvertrags ist gar nicht mal schlecht. Die eine Altergruppe finanziert die andere - dadurch wird kein Geld angespart und muss dubios angelegt werden; niemand kommt auf dumme Gedanken, spekuliert damit herum und die Kohle ist am Ende weg. Ich glaube auch, dass es weiterhin funktionieren kann, denn trotz sinkender Geburtenraten arbeitet der Einzelne mittlerweile produktiver und erwirtschaftet pro Kopf mehr als noch vor 40 Jahren. Trotzdem könnte man das Ganze mal überarbeiten. Wie wär&apos;s mit einer Grundrente (für alle - weg mit den Pensionen), zu der man Bonuspunkte erhält: für Kindererziehung, für überdurchschnittliche Einzahlungen, für ehrenamtliche Tätigkeit und so weiter.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Bildung:&lt;/b&gt; Ich bin für Studiengebühren. Echt jetzt. Wieso soll meine Arbeitskollegin 500 Euro für ihre staatliche Kleinkindbetreuung zahlen - im Monat, nicht im Semester! -, und der erwachsene Mensch nicht ein Sechstel davon für eine noch komplexere Bildungsdienstleistung? Ich habe selbst studiert und dabei viel gearbeitet, das geht. Dann: Schulen, Kindergärten, das muss alles besser ausgestattet werden. Klar kostet das Geld. Aber diese Investition krieg ich doch am Ende durch weniger Bildungsverlierer und besser ausgebildete Jugendliche wieder raus. Wir brauchen die wenigen Kinder nämlich als innovative und produktive Gestalter mit hohem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. Außerdem: Wenn der Arbeitsalltag und die bürokratischen Vorgaben heute Raum ließen für ehrenamtliche Tätigkeiten, wenn nicht alle immer nur ihr Hamsterrad am Laufen hielten, wäre vieles einfacher und die Stimmung besser, solidarischer. Dafür gibt&apos;s dann auch Rentenpunkte. Hey - wir können uns das leisten! Wir sind eine reiche Gesellschaft!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Natürlich gibt&apos;s noch weitere Themen. Umwelt, Energie, Außenpolitik, Bürgerrechte - aber es ist doch jetzt schon klar: Wer auch immer gewählt wird - es geht nur ums Verwalten, nicht ums Gestalten. Die Gesellschaft, die Wirtschaft, die Werte - das reale Leben verändert sich, aber auf der politischen Ebene bleibt alles, wie es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nötig, wird mit Ach und Krach ein Gesetz gestrickt, und noch eins und noch eins, das Verfassungsgericht kassiert das dann ein. Am Ende bleibt ein hingefrickelter Kompromiss, der keinem dient und dessetwegen man als Bürger nur noch ein weiteres Formblatt ausfüllen muss. Aber man hat ja was getan und kann ein Häkchen dran machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Volksvertreter sind so weit weg von mir und meinem Leben - das ist erstaunlich und erschreckend. Es ist nur ein Randaspekt, aber allein, wenn ich sie von der &quot;Internetcommunity&quot; reden höre  - als bestünde diese &quot;Internetcommunity&quot; aus fremdartigen Wesen, die nur als Schatten in dunklen Kellern und nicht als ernst zu nehmende Bürger existierten. Halloooo! ... &lt;i&gt;//*winkt&lt;/i&gt; ... ich bin&apos;s, Nessy, die &quot;Internetcommunity&quot;! Eine steuerzahlende Arbeitnehmerin, ein normaler Mensch, auch bei Licht, mit Familie, Hobbies, Werten, Wünschen und Zielen. Ich bin&apos;s! Ein Wähler!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wie sehen Sie die ganze Sache so?&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Politik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-25T12:06:00Z</dc:date>
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