Hochzeitskleidungsdilemma
Es wird Zeit, dass ich mir etwas zum Anziehen kaufe. Es ist erst Mitte Januar, ich habe aber gestern bereits die vierte Einladung zu einer Hochzeit im Jahr 2007 bekommen.
Im Grunde sind Hochzeiten ja wie Beerdigungen. Die Betroffenen verschicken Karten und laden ein. In der Zeitung steht eine Anzeige. Die Gäste tragen ihren Freud-und-Leid-Anzug. In der Kirche gibt's eine Predigt und viel Brimborium. Mutti weint. Die Verwandtschaft flaniert vorbei und wünschtBeileid alles Gute. Danach geht's zur Feier. Die gesamte Gesellschaft redet in den warmsten Worten vom Verstorbenen über die Brautleute. Am Ende sind alle beseelt oder betrunken oder beides. Nach der Veranstaltung bekommen all jene, die an diesem schweren freudigen Tag an einen gedacht haben, eine Danksagung. Dann geht der Alltag weiter.
Vier Hochzeiten stehen also ins Haus, und ich brauche etwas anzuziehen. Ich möchte etwas schickes Langes. Einen Rock oder ein Kleid. Das ist nicht einfach, schließlich hören alle Kleider und Röcke stets in der Mitte meiner Wade auf. Es gibt zwar Läden, in denen frau unendlich breite, jedoch nicht unendlich lange Kleidung kaufen kann. Mit zunehmender Größe werden die Textilien lediglich unförmig und sackartig, aber keineswegs länger. Mir ist es ein Rätsel, wie Models das machen. Die Damen sind allesamt einsachtzig oder größer, tragen aber Größe 34. Einen Modelkörper besitze ich nun beileibe nicht, aber das Problem ist dasselbe: Selbst wenn ich im Querschnitt in die Klamotte reinpassen würde,hätte ich einen BMI von 12 wäre ich tot wären die Ärmel und Hosenbeine viel zu kurz. Die Taschen meines Blazers hingen mir aufgrund unstimmiger Proportionen unter meiner wohlgeformten Brust anstatt sich sanft an meine Taille zu schmiegen. Kleine Größen sind eben nicht nur für dünne Menschen, sondern für kleine, dünne Menschen geschneidert. Vielleicht nähen Frau Schiffer und Konsorten das, was sie in der Weite rausschneiden, in der Länge an?
Ich appelliere an die Textilindustrie, sich dahingehend etwas einfallen zu lassen. Die ersteBeerdigung Hochzeit findet in fünf Monaten statt. Bis dahin muss eine Lösung her.
Im Grunde sind Hochzeiten ja wie Beerdigungen. Die Betroffenen verschicken Karten und laden ein. In der Zeitung steht eine Anzeige. Die Gäste tragen ihren Freud-und-Leid-Anzug. In der Kirche gibt's eine Predigt und viel Brimborium. Mutti weint. Die Verwandtschaft flaniert vorbei und wünscht
Vier Hochzeiten stehen also ins Haus, und ich brauche etwas anzuziehen. Ich möchte etwas schickes Langes. Einen Rock oder ein Kleid. Das ist nicht einfach, schließlich hören alle Kleider und Röcke stets in der Mitte meiner Wade auf. Es gibt zwar Läden, in denen frau unendlich breite, jedoch nicht unendlich lange Kleidung kaufen kann. Mit zunehmender Größe werden die Textilien lediglich unförmig und sackartig, aber keineswegs länger. Mir ist es ein Rätsel, wie Models das machen. Die Damen sind allesamt einsachtzig oder größer, tragen aber Größe 34. Einen Modelkörper besitze ich nun beileibe nicht, aber das Problem ist dasselbe: Selbst wenn ich im Querschnitt in die Klamotte reinpassen würde,
Ich appelliere an die Textilindustrie, sich dahingehend etwas einfallen zu lassen. Die erste
nessy - 17. Jan, 10:15
Ich möchte halt gerne meine körperlichen Vorzüge und nicht meine Unzulänglichkeiten betonen.