schöner text.

diese ketchup -kinder sehe ich oft in unserer ambulanz und sie sind oft unendlich einsam und leer und wissen mit ihrem leben null anzufangen. meist schule abgebrochen, manchmal drogen und dann diverse be-schulungsmaßnahmen durch den staat. dann auffällig geworden durch gewalt an sich oder andern.
die mutter gibt es zu dem zeitpunkt nicht mehr. sie hat ne neue ketchupflasche als samenspender erkoren und ist in eine neue ketchupstadt gezogen.

Die Tatsache, dass die Anzahl der Kinder immer mehr mit dem Bildungsgrad der Mütter korreliert, wird in diesem Land noch große Probleme bereiten. Nur scheint es populärer, sie zu verdrängen, anstatt mit einem wirkungsvollen Gesamtkonzept gegenzusteuern.

korrelation.

sauber mathematisch formuliert: die anzahl der kinder korreliert negativ mit dem bildungsgrad der mütter.
es ist ein teilweise mieses geschäft mit dem kinderkriegen.ohne in stammtischpolemik zu verfallen, so erklärte mir neulich eine mutter mit hartz4 und ein mann ohne arbeit sie würden jetzt ihr 4tes kind erwarten, weil sie mit dem geld dafür besser über die runden kämen.
2 der andern kinder sind bei mir/uns in therapie.unglaublich um zuwendung heischend bemüht.seis mit dem konkurrieren um krankheiten in der geschwisterreihe -wie z.b. herzprobleme, die bei sich vernachlässigt fühlenden kindern oft eine rolle spielen.
mit der krankheit im herz meinen die kinder, da kriegen sie die mutter immer. anfangs stimmt diese rechnung, aber dann interessiert sich die mutter für dieses ketchup-kind absolut nicht mehr, so dass ihm in der pubertät bisweilen nur die kriminalität bleibt um zuwendung/aufmerksamkeit zu bekommen.
selbst die hochgeprießenen ADS-kinder, wo jede mutter meint eines zu haben, sind nur ein produkt unsrer gesellschaft. wenn das kind verhaltensauffällig ist,dann hat es ADS, dann kann man es beruhigt in die Hände eines Psychofuzzis geben und die verantwortung abgeben. es ist eine sagen wir mal-bequeme diagnose[für die mutter].ausnahmen bestätigen die regel.

solange akademischen müttern kein anreiz und keine unterstützung bei der aufzucht der kinder geboten wird ,die lukrativ erscheint, wird es dort langfristig in einer sackgasse enden. diese frauen entscheiden sich leider gegen ein kind.denn zum einen sind die arbeitsplätze nicht entsprechend und zum andern sind viele, viele krippenplätze komplett überfüllt.

ADS ... mmmh, ich habe keine fundierten Kenntnisse darüber, aber es scheint mir doch eher, als sei es eine Modekrankheit. Früher waren die Kinder auch zappelig oder fahrig oder beides, aber sie waren einfach so und irgendwie haben sie mit vereinten Kräften ihren Platz gefunden. Jetzt gibt es diesen Platz nicht mehr so richtig und die vereinten Kräfte auch nicht, und es gibt auch keine Jobs mehr für Träumer, für diejenigen, die in der Schule nichts können, aber praktisch viel drauf haben, und für diejenigen, die beides nicht beherrschen, aber ein großes Herz haben. Also gibt man den Kindern eine Pille, und dann wird es schon werden. Zumindest können sie dann besser geradeaus denken, und sie sind nicht mehr so anstrengend.

Und über das Dilemma der Akademikerinnen könnte ich ganze Bücher schreiben.

ADS

yep, du hast recht.ich habe fundierte kenntnisse darüber. es ist eine modekrankheit und eine ausrede der mütter für schlechte erziehung oder vernachlässigung.
hört sich gemein an, ist mir aber egal.ich ertrage diese hysterischen ununterbrochen redenden mütter mit ihren ebensolchen kindern manchmal nicht.

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