Ist es wirklich so, das Leben der Endzwanziger/Dreißiger? Da hab' ich ja verdammt Glück gehabt, in den 80gern Ende zwanzig und in den 70gern "Jugendliche" gewesen zu sein!
Materielle Werte waren da das letzte, wonach man strebte. Haus/Auto/Karriere und die "Beziehungskiste" waren was für Spießer - aber das will man ja heute gerne sein, wie ich in der Werbung sehe. :-)
Ankommen ist tatsächlich möglich: nämlich bei sich selber. Also nicht mehr FÜR oder GEGEN etwas sein, weil es die anderen so machen, sondern das tun, was man selber gerne tut - egal, ob es "was bringt". Lebenszeit ist der wahre Reichtum: jede Stunde der Beschäftigung mit ungeliebten Dingen ist Vergeudung. Aber das weiß man noch nicht als Enzwanziger/in, sondern lebt, als gehe alles immer so weiter und man könne ja auch noch morgen oder nächstes Jahr.. -
Voll verrückt ist die Angst vor dem Alter, eine Zeit, in der dieses Hetzen nach JEMAND SEIN und nach allerlei Dingen, die man meint, dafür zu brauchen, nicht mehr nötig ist. Was natürlich nur stimmt, wenn man auch das EIGENE Leben gelebt hat - und nicht nur die Vorstellung, wie "man" leben sollte.
Spießigkeit ist der neue Trend und auch das Ziel vieler meiner Altergenossen. Doch wenn sie erstmal haben, wovon sie träumen, wenn sie angekommen sind in Reihenhaus, Elternschaft, beim Zweitauto unter dem Carport, dann sehen sie, dass es nicht mehr weitergeht, obwohl sie erst 32 sind; dass das nix mehr kommt. Das ist es, was sie frustriert. Endlich sind sie jemand, aber sie fühlen sich nicht so, worauf die Frage kommt, wer sie denn eigentlich sind.
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Bei sich selbst ankommen
Materielle Werte waren da das letzte, wonach man strebte. Haus/Auto/Karriere und die "Beziehungskiste" waren was für Spießer - aber das will man ja heute gerne sein, wie ich in der Werbung sehe. :-)
Ankommen ist tatsächlich möglich: nämlich bei sich selber. Also nicht mehr FÜR oder GEGEN etwas sein, weil es die anderen so machen, sondern das tun, was man selber gerne tut - egal, ob es "was bringt". Lebenszeit ist der wahre Reichtum: jede Stunde der Beschäftigung mit ungeliebten Dingen ist Vergeudung. Aber das weiß man noch nicht als Enzwanziger/in, sondern lebt, als gehe alles immer so weiter und man könne ja auch noch morgen oder nächstes Jahr.. -
Voll verrückt ist die Angst vor dem Alter, eine Zeit, in der dieses Hetzen nach JEMAND SEIN und nach allerlei Dingen, die man meint, dafür zu brauchen, nicht mehr nötig ist. Was natürlich nur stimmt, wenn man auch das EIGENE Leben gelebt hat - und nicht nur die Vorstellung, wie "man" leben sollte.