Einerseits kommt das durch die ungewohnte Zeit, andererseits kenne ich nicht nur einen Supermarkt, der um die Zeit bereits eine "wir machen gleich dicht"-Stimmung verbreitet.
Ist das mittlerweile so? Ich habe während meines Studiums in der Getränkeabteilung eines Supermarktes gearbeitet, da gehörten die Arbeiten vor der Öffnung und nach Ladenschluss ganz normal zur Arbeitszeit.
.... werden Überstunden "erwartet", in meiner Buchhandlung, wo ich Ausbildung machte, wurden wir auch nur für die Öffnungszeiten (damals 9-18:30) bezahlt. Dass ich allein für's morgendliche "Gelieferte-Bücher-einräumen" eine Stunde früher sein musste und mind. zweimal die Woche noch eine Stunde (Kasse) hinterher, dazu kamen noch Veranstaltungen (die abends häufig vorkamen), geschah alles unbezahlt und in meiner Freizeit. Keine Woche unter 55 Stunden. Gab auch mal 70. Ich erinnere mich an den Tag als ich einmal "erst" 10 min VOR Arbeitsbeginn da sein konnte (Termin vorher). Wurde ich zusammengestaucht! Würde ich mir heute nicht mehr gefallen lassen. Damals haben das alle - nicht nur die Azubis, auch die Angestellten - mitgemacht. Und es läuft dort bis heute so, wie ich höre. Nur bin ich nicht mehr da. Ich hab wohl doch zu oft den Mund aufgemacht und wurde deshalb nicht übernommen. Irgendwie bin ich gar nicht traurig drum. Nur die Kollegen tun mir leid.
... und eine Arbeitnehmervertretung gab es natürlich nicht. Erinnert mich an Zustände bei einem Discounter, der eine Bekannte rausschmiss - weil sie nicht alles mit sich machen ließ.
Natürlich nicht. Eine Kollegin (allerdings eine, die mich und andere Azubis bis aufs Blut mobbte), hatte das mal angeregt. Da kam dann Cheffe mit der Tour wir hätten kein Vertrauen zu ihm. Naja. Jeder Buchhändler, der was anderes fand, war dort so schnell weg wie's ging. Auch eine Mit-Azubine hat gekündigt (weil Cheffe manchmal auch seine Hände...). Ich war gottseidank nicht attraktiv genug also hab ich mir für die 3 Jahre gesagt: Augen zu und durch. Immerhin ist das her eine preisgekrönter und allerorten belobigter Laden mit außerordentlichem Ruf in der Branche. Wenn die wüssten...
Wenn NESSY mit Deutschland und den entsprechenden Suggestionen den Ruhrpott meint, dann mag das stimmen. Wir hier in Bayern haben ähnliche Flussbetten, wie unsere schweizer Alpenfreunde...und sind, im Gegenteil zum "Schweizbild" eines deutschen Ministers und offenbar auch ein erheblicher Teil der deutschen Bevölkerung, nördlich der Mainlinie Deutschlands, ganz herzlich befreundet mit unseren Nachbarn! Und der Vergleich mit Wikipedia`s Schlaraffenland („Das Land der faulen Affen“) Schweiz...dieser Vergleich kann wohl eher nicht von einem "glücklichen" Menschen kommen...dieser Vergleich gehört zum Repertoire des genannten Ministers doch eher...
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