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Die Rückkehr der Damenpantolette

Ich bin bei Mutter und überreiche ihr die umgetauschte Pantolette für Unsaomma - Größe 40 statt 39.

Mutter: Passen Omma die Schluffen denn jetzt?
Nessy: Muss Omma mal anprobieren.
Mutter: Hast du sie denn nicht anprobiert?
Nessy: Ich trage nicht Größe 40.
Mutter: Aber zum Gucken.
Nessy: Wie soll ich gucken, wenn sie nicht passen?
Mutter: Wegen der Weite.
Nessy: ...
Mutter: Naja, muss sie halt sehen.
Nessy: ...
Mutter: [befühlt Pantoffeln] Schön sind sie ja.
Nessy: Finde ich auch.
Mutter: [lauter] Findest Du nicht??
Nessy: [ebenfalls laut] Ich sagte: Fin-De! Ich! Auch!
Mutter: Ach! Nicht.
Nessy: ???
Mutter: Redest Du nicht mehr mit mir?
Nessy: Doch. Es ist nur etwas anstrengend.
Mutter: Dich zu gebären, war auch anstrengend.

Wieso schreibst Du eigentlich so selten von Deiner Mutter Nessy - die ist doch höchst amüsant!! (o;

Für Sie, werte Frau Larousse, für Sie ... aber das ist in Ihrer aktuellen Situation ja ganz erfreulich.

Durchaus! In meiner aktuellen Situation ist fast alles erfreulich - fast. Ihre Mutter zählt auf jeden Fall dazu!

Ich schicke Sie Ihnen gerne mal vorbei.

Aber...

wenn man jemanden gebären muss, hat man (die Mutter) was davon. Was man von Omma's Pantoffeln ja nu nicht sagen kann. Sehr schön, ihre Kommunikation! Mögen sie sich prinzipiell?

Auf Basis unserer gemeinsamen Gene kommen wir miteinander zurecht.

Das Gebären, finde ich im Übrigen, mag zwar punktuell anstrengender sein. Es ist aber schneller vorbei.

Immer wenn ich hier vorbeikomme mache ich mir vor Lachen in die Hose...*kicher*

Gut, dass wir nicht in den USA leben. Sonst hätten Sie mich schon erfolgreich auf Tena-Lady-Lieferungen verklagt.

*kicher* .. ich auch !!


das

totschlagargument schlechthin ;-)

"Solange du deine Füße unter meinen Tisch ..." zieht ja schon lange nicht mehr. Es musste was Neues her.
Orinoko

Gehört zu den Klassikern: "Denke stets daran, dass ich Dich unter Schmerzen geboren habe!"
Hier in einer situativ geschickt angepassten Variante.
In diesen Dingen ist man in Ihrer Familie recht kampferprobt Frau Nessy, das ist mir schon früh aufgefallen.

Wenn ich meiner Mutter gestehen würde, die Unterhaltung mit ihr wäre anstrengend (und bekanntlich steigt dieser Grad von Lebensjahr zu Lebensjahr), sie würde zwei Wochen lang nicht mehr anrufen. Da ist so ein offener Austausch doch wesentlich erfrischender. Vielleicht sollte ich die Meine mit Mitte Sechzig bei einem Schlagfertigkeitstraining anmelden...

Zwei Wochen mal nicht telefonieren, kann ja auch ganz schön sein ...

Sie wissen aber doch: Wir Sauerländer sind robuste Menschen. Freundschaftliche Zuneigungsbekundungen sind bei uns Usus.

Ich denke da auch an Begrüßungen in geselligen Runden ("Ey, Ede, altes Warzenschwein, schön Dich zu sehen! Wirst ja auch immer fetter. Komm, lass uns d'rauf anstoßen!").

Was war das denn Frau Nessy?!
Ohmannohmann....

So richtig will dieses Argument hier noch nicht fruchten, aber das kann noch werden, bald feiern wir ja Halbjähriges.

männliches Pendant

Erinnert mich stark an die Unterhaltungen zwischen meinem Kiltträger und dessen Vater.

Obwohl letzterer eher Unsaoppa wäre.

Allerding sehe ich auch Parallelen zu den verbalen Ergüssen meiner ehemaligen Nachbarin. Obwohl, das ist wieder eine andere Geschichte (...nicht dran denken, KSF, positiv bleiben...)

Sie sind nicht zu beneiden, ich bewundere Ihre Geduld

Ich warte auf den Tag, an dem sie schwerhörig wird. Schwindendes Hörvermögen macht es nicht einfacher ...

glauben sie das ja nicht!
es wird nicht besser - nur lauter.
Wäller (Gast)

Ach, ich dachte:

Mutter: [lauter] Findest Du nicht??
Nessy: [ebenfalls laut] Ich sagte: Fin-De! Ich! Auch!

sei schwerhörig bedingt?

Und erst recht nicht die selektive Schwerhörigkeit!
Alles was sie nicht hören wollen bekommen sie dann nicht mit und den Rest verstehen sie super, egal ob sie sollen oder nicht. Oh mann, Frau Nessy, ich bin immer noch platt wegen des Spruchs!

Herrlich, wer hätte gedacht, dass sich der Geburtstag von Euaomma zuspitzen kann zur Frage, wer hier wem eigentlich wieviel wovon wünscht?

Und ja: Letztes Argument der Mütter ist immer irgendwas mit Geburt drin, gerne mit Schmerzen. Schließlich hat man all das ja auch absichtlich gemacht. Wenn ich früher pubertär-keinerverstehtmich-bockig mein Zimmer nicht aufräumen wollte, hat meine Mutter mir vorgeworfen, ich sei ja schon IMMER ein faules Stück gewesen -- Kaiserschnitt, vastehste. (Aber schmunzelnd! Meine Mama ist ja auch in Wahrheit eine von den Guten, was mir dann post-pubertär auch endlich auffiel.)

Sind Kaiserschnitt-Kinder nicht sowieso alle gestört? Genauso wie Flaschenkinder? Kinder, die im Gehfreu laufen lernten? Und alle, die mit Barbie spielten?

:-D

Damit kann man bestimmt jeden Streit gewinnen. :)

Nur "Noch so ein Spruch und Du kommst ins Heim" kommt argumentativ dagegen an.

Gerade bei Desperate Housewives gehört "Ich hab 20 Stunden in den Wehen gelegen!" :-)

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*lach* Das ist mir auch...
*lach* Das ist mir auch aufgefallen: Die Bürschle...
Jeanie (Gast) - 23. Nov, 22:18
Gut, die Sprache ist...
Gut, die Sprache ist furchtbar, aber was mir sofort...
Auchälteralschecker (Gast) - 23. Nov, 18:47
Das Wesentliche erkennen...
Das Wesentliche erkennen sie immer, besonders wenn...
nessy - 23. Nov, 17:18
"Damen" gehören...
"Damen" gehören außerdem per se einer anderen...
nessy - 23. Nov, 17:18
Ich habe
gerade ein wunderschönes Lese- und Hörwochenende...
Lobo (Gast) - 23. Nov, 16:46

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