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    <title>Draußen nur Kännchen : Rubrik:Arbeitswelt</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>nessy</dc:publisher>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-24T15:10:41Z</dc:date>
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    <title>Draußen nur Kännchen</title>
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    <title>Alta!</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Außentermin. Es regnet in Strömen. Tropfnass marschiere ich an einer Berufschule vorbei. Es ist grad große Pause. Ein paar Checker stehen unter einem Vordach und rauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Checker I:&lt;/b&gt; Lass ma&#39; die Dame vorbei, Alta. Die is schon voll nass, ey.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Checker II:&lt;/b&gt; Was läuft die auch durch den Regen, Alta. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Checker I:&lt;/b&gt; Kommt bestimmt vonne Arbeit, wie die aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Checker II:&lt;/b&gt; So nass, ey! Auffe Arbeit, ey! Dann lieber Hartz IV und trocken, Alta.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitswelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-23T12:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5988159/">
    <title>Hot or Not</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Es ist immer kälter, als man denkt. Besonders in diesen Tagen, in denen ein munterer Wind Blätter über Wege treibt und Regen &lt;strike&gt;senkrecht&lt;/strike&gt; waagerecht gegen Fensterscheiben peitscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in meinem Büro ist es kalt. Die Heizung anschalten, schafft keine Abhilfe. Denn die Firma muss sparen. Geheizt wird erst ab einer Raumtemperatur von unter 21 Grad. Wollene Leibchen sind angesagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe recherchiert, wie die Firma feststellt, dass 21 Grad sind. Denn in meinem Büro sind es gefühlt 15 Grad. Aber das ist nicht entscheidend. Entscheidend ist vielmehr das Büro der Kollegin, denn ihr Büro ist das Heiz-Modell-Büro für unseren Gebäudeteil. Nur, wenn es bei der Kollegin unter 21 Grad sind, springt die Heizung an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stövchen und Duft-Teelichter sind schon ausgepustet. Ich ermuntere die Kollegin nun, nicht zu eifrig zu arbeiten. Damit sie nicht schwitzt und den Raum aufheizt. Damit mir endlich warm wird.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitswelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-12T09:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5905721/">
    <title>Grübchen Day</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Im Spiegel habe ich einen Good Hair Day. Ich bin gut gelaunt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nun das! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Portrait für eine Broschüre - auf dem Foto ist plötzlich kein Good Hair Day mehr. Eher Wuschel Day. Viel schlimmer aber: Es ist Falten Day! Oder sind das Grübchen? In den Wangen, das könnten Grübchen sein. Und an meinen Augen? Hat man an den Augen auch Grübchen?&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitswelt</dc:subject>
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    <dc:date>2009-08-27T13:56:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5884518/">
    <title>Beraubt!</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Das ist doch wohl die Höhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intensivste mentale Vorbereitung, an Erregung grenzende Vorfreude, ekstatisch hüpfe ich zum Kühlschrank - und dann das: Ein Kollege hat meine letzte Flasche Orangina weggesoffen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;//*schnaubt zart&lt;br /&gt;
//*geht nach Corpus delicti fahnden&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitswelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-18T08:49:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5841254/">
    <title>Auf der Zielgeraden</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5841254/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ab Mitte der kommenden Woche habe ich Urlaub. Bis dahin habe ich noch eine ToDo-Liste, auf der schon vieles durchgestrichen ist. Drei Aufgaben sind aber noch da. Die schlimmsten. Die unangenehmsten. Die langwierigsten. Die dringend bis zum Urlaub noch erledigt werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe nun schon die Blumen meiner Kollegin gegossen. Ich habe meine E-Mails neu sortiert. Ich habe das Altpapier runtergebracht (inklusive Kartons). Ich könnte jetzt noch die zwei Stapel &lt;strike&gt;Müll&lt;/strike&gt; wichtiger Unterlagen, die auf meinem Schreibtisch lagern, &lt;strike&gt;wegwerfen&lt;/strike&gt; abheften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird&#39;s allerdings nächste Woche wirklich eng mit meinen drei ToDos. Aber es ist natürlich immer noch möglich, sie zu schaffen. Eigentlich ist es sogar viel besser, sie erst ab Montag zu erledigen. Wenn ich nämlich heute damit anfinge, müsste ich womöglich frühzeitig unterbrechen, weil plötzlich Wochenende ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich berate mich darüber erstmal mit einer Kollegin.&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:subject>Arbeitswelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-24T08:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5837743/">
    <title>Goldene Kantinenregel III</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Je mehr warm, desto weniger Waffel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde es empörend, dass unsere Kantine ab einer Außentemperatur von 20 Grad die Waffelproduktion einstellt und stattdessen Eis im Hörnchen verkauft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einfluss von Waffeln auf die Arbeitsleistung wird völlig unterschätzt. Ein warme, helle Waffel, bestäubt mit Puderzucker, erhöht das Wohlfgefühl eines Arbeitnehmers um den Faktor fünf. Die Identifikation mit der Firma nimmt zu. Die Motivation wird größer. Die Produktivität steigt. Auf den Punkt gebracht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;b&gt;Ausbringsungsmenge&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
Einbringungsmenge&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bedeutet im konkreten Fall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;(Anzahl und Qualität der erledigten Arbeiten / Tag)&lt;br /&gt;
--------------------------------------------&lt;br /&gt;
(Anzahl Waffeln / Tag)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

Das ist das Ergebnis einer Versuchsreihe, die ich vergangenen Winter unter völliger Selbstaufgabe durchgeführt habe. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden in der gastronomischen Praxis aber leider ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;//*geht den Verein &quot;Pro Waffel e.V.&quot; gründen&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitswelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-22T14:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5828525/">
    <title>Freitags</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5828525/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Herr Nessy, bahnerprobt und nahverkehrsgestählt, ist im Osten unterwegs. Aktuell versucht er, nach Hause zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;SMS Herr Nessy:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das mit dem Bus hat schonmal nicht geklappt. Da muss man eine Stunde vorher anrufen, wenn man den braucht.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;SMS Frau Nessy:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Nee, oder?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;SMS Herr Nessy:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Doch. Steht ganz klein auf dem Fahrplan. Liest man aber auch erst, wenn man schon ewig gewartet hat.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine &lt;a href=&quot;http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Firma&lt;/a&gt; sollte mal über ein neues Standortkonzept nachdenken; oder für ihre Arbeitnehmer einen Beförderungsservice einrichten. Mit dem Transportfahrzeug Dingo 2 könnten die Kameraden nach Dienstschluss zügig und  geschlossen zum nächsten Bahnhof verlegt werden. &lt;strike&gt;Wenn Herr Nessy nämlich so spät kommt, mag er nicht mehr Hausputz machen.&lt;/strike&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitswelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-17T12:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5819789/">
    <title>Hallooooo! Kantiiiine!!</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Wie kann man nur folgende drei Gerichte gleichzeitig anbieten?
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;pikante Schweinskopfsülze mit Remoulade&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Frankfurter grüne Sauce mit gekochten Eiern&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Putenleber in Zwiebelrotweinsauce und Champignons&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Das sind doch keine Alternativen. Das ist alles drei richtig fies.&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:subject>Arbeitswelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-13T08:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5776803/">
    <title>Dienstreise</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Gerade habe ich mich vom Sofa aus in meinen morgigen Flug eingecheckt. Was heutzutage alles möglich ist! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen dann nur noch Gepäck fallenlassen. &lt;i&gt;Bägätsch dropp off&lt;/i&gt;. Weil: Nur mit Handgepäck - das geht als Frau nicht. Auch nicht bei nur einer Übernachtung. Woher soll ich schließlich wissen, ob der Tag meines Termins ein Rock- oder ein Hosen-Tag ist? Je nachdem, ob es ein Rock- oder ein Hosen-Tag ist, muss ich auch ein Rock- oder ein Hosen-Oberteil mitnehmen. Und das passende Drumherum. Schuhe zum Beispiel. Außerdem: Hotelföns können Sie vergessen. Nach Bearbeitung mit einem Hotelfön sieht selbst Michael Frontzeck aus wie Bridget Jones.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitswelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-21T20:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5753199/">
    <title>Goldene Kantinenregel</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Wenn im Intranet Bolognese steht, gibt&#39;s in Wirklichkeit Carbonara. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hoffnung auf würzige Hackfleischsauce - jäh erstickt von einem gelben Schleim mit toten, blassgrünen Erbsen. Das macht mich fertig.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitswelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-10T12:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5728545/">
    <title>Errötungsmoment</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5728545/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Mal angenommen, Sie haben einen beruflichen Termin. Als Frau jetzt. Mal angenommen, dieser Termin ist die Verabredung mit mehreren Herren. Mal angenommen, einer dieser Herren lächelt beim Meeting die ganze Zeit verschmitzt über den Tisch. Mal angenommen, er zückt zum Abschied sein Portmenonnaie. Mal angenommen, er holt seine Visitenkarte raus und dabei fallen zwei Arschbacken-angewärmte Kondome auf den Teppich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was erwidert man auf seine gestammelte Entschuldigung? &quot;Macht nichts, passiert mir auch ständig mit meinen Tampons&quot;?&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitswelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-29T07:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5723881/">
    <title>Arbeitsneurose</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Manchmal schreibe ich Aufgaben auf meine To-Do-Liste, die ich schon erledigt habe - weil mich das Durchstreichen so glücklich macht.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitswelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-27T06:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5669127/">
    <title>Die Fleischer-Azubine</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5669127/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Das Nachbarskind ist Azubine. Endlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor etlicher Zeit stand der Vater in meiner Tür und bat mich, bei ihrer Bewerbung zu helfen. Ich setzte mich neben die Tochter an den PC - ein braunhaariges, dünnes Mädchen von 18 Jahren - und fragte sie, was sie schon vorbereitet hätte. Sie schaute mich an. Und schaute. &quot;Vorbereitet&quot;, sagte ich. &quot;Hast du schon etwas vorbereitet? Deinen Lebenslauf vielleicht. Hast du schon probiert, ein Anschreiben zu schreiben?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaute weiter. Und fragte: &quot;Vorbereitet?&quot; - was ich als Nein deutete. Ich sagte: &quot;Dann fangen wir mal an. Was muss denn alles in deinen Lebenslauf rein? Hast du schon ein Praktikum gemacht?&quot; Sie verstand nicht, was ich von ihr wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaltete drei Gänge runter. Wir saßen bis spät abends beisammen und hatten am Ende einen Lebenslauf und ein Anschreiben. Doch ihre Bemühungen zeigten keine Erfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Monate später stand sie wieder bei mir in der Tür, reichte mir ein Papier und bat mich, es zu korrigieren. Ich las es - und verstand nicht. Die Sätze hatten keine Kommata, keine Punkte. Manchmal keine Verben. Es war unmöglich, die Aussage des neuen Anschreibens für den neuen Berufswunsch zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich setzte mich mit ihr zusammen. Wir sprachen und formulierten. Doch ich ahnte: Es würde nichts bringen. Spätestens beim Bewerbungsgespräch würde sich zeigen, dass sie nicht die Frau ihres eigenen Schreibens ist. Denn: Sie ist freundlich. Sie ist fleißig. Sie ist hilfsbereit. Sie ist zuverlässig. Sie kümmert sich. Sie grüßt im Treppenhaus. Aber eins ist sie nicht: gescheit. Zwar gibt es heute Jobs für faule Schlaue, aber nicht für fleißige Dumme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Mutter arbeitet seit einiger Zeit in einer Fleischerei. Drei Monate nach ihrem Jobantritt bekam ihre Tochter die Azubistelle dort. Ohne Bewerbung. Ich möchte keine Details wissen. Aber ich freue mich für sie und hoffe, sie packt es.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitswelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-27T18:04:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5661458/">
    <title>Läuft.</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5661458/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Die gestrige Nachtschicht hat sich gelohnt. Konzentrierte Stille hier. Feinschliff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;//*hach! &lt;/i&gt;(freudiger Seufzer). Projektarbeit ist ein erfüllendes Tun. Dieser geordnete Stress, wenn Kreative schaffen und machen und sich nach und nach alles zusammenfügt, ist eine tolle Sache.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitswelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-23T08:46:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5643994/">
    <title>Bald in Umschulung</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5643994/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Früher wollte ich Försterin werden. Wegen der Heimatfilme. Das Försterthema war so wahnsinnig idyllisch. Denken Sie nur an die junge Kaiserin Sissi, wie sie mit Franz durch den Wald streift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wollte ich Pfarrerin werden. Das erschien mir auch harmonisch, nur ohne Bäume. Nach einer Zeit wurde ich aber ungläubig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächster Berufswunsch: Schreinerin. Schreinerin war die Weiterentwicklung des Försterinnengedankens in geistiger Union mit der Kreuzigungsgeschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kam ich vom Holz ab und wollte Italienerin werden. Allerdings nicht wegen der feschen Italienier. Der Grund war:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;334&quot; alt=&quot;eisbecher_250&quot; width=&quot;250&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/eisbecher_250.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Seit dem vergangenen Genuss-Wochenende findet die Idee neue Nahrung*. Der Gedanke, ein Leben lang Eiskrem abschmecken zu müssen, erscheint mir plötzlich wieder enorm erstrebenswert.&lt;/div&gt;
&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;font size=&quot;-3&quot;&gt;*Obacht! Total krasses Wortspiel!!!&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;</description>
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