<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://nessy.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://nessy.twoday.net/">
    <title>Draußen nur Kännchen : Rubrik:Aus dem Leben</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>nessy</dc:publisher>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-17T14:55:05Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/nessy/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://nessy.twoday.net/stories/6092135/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nessy.twoday.net/stories/6083221/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nessy.twoday.net/stories/6081584/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nessy.twoday.net/stories/6078919/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nessy.twoday.net/stories/6076892/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nessy.twoday.net/stories/6074984/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nessy.twoday.net/stories/6065516/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nessy.twoday.net/stories/6051002/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nessy.twoday.net/stories/6048202/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nessy.twoday.net/stories/6039881/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nessy.twoday.net/stories/6038490/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nessy.twoday.net/stories/6023167/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nessy.twoday.net/stories/6015392/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nessy.twoday.net/stories/6011012/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://nessy.twoday.net/stories/5999860/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/nessy/images/icon.jpg">
    <title>Draußen nur Kännchen</title>
    <url>http://static.twoday.net/nessy/images/icon.jpg</url>
    <link>http://nessy.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6092135/">
    <title>S 31 Altona - Neugraben</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/6092135/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ich steige zu - und damit gleichzeitig in das Gespräch im benachbarten Vierersitz ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Oma:&lt;/b&gt; ... nur Brei und Saft im Altersheim.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Opa:&lt;/b&gt; Keinen Schnaps?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Oma:&lt;/b&gt; Frau Fahlbusch sagt, nein. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Opa:&lt;/b&gt; Frau Fahlbusch liegt auch schon.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Oma:&lt;/b&gt; Sie hat doch so gerne Croissants gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Opa:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;nachdenklich&lt;/i&gt;] Nur Brei und Saft ...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Oma:&lt;/b&gt; Kein Eis.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Opa:&lt;/b&gt; Kein Bier. Dann lieber gleich in die Kiste.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Oma:&lt;/b&gt; Sternschanze, die nächste?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Opa:&lt;/b&gt; Dammtor.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Oma:&lt;/b&gt; Dann muss ich raus.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Opa:&lt;/b&gt; Einkaufen?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Oma:&lt;/b&gt; Kino.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Opa:&lt;/b&gt; Allein?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Oma:&lt;/b&gt; Möchten Sie etwa mit?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Opa:&lt;/b&gt; Wenn es Ihnen nichts ausmacht. Ich esse auch noch feste Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Oma:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;kichert mädchenhaft&lt;/i&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Opa:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;galant&lt;/i&gt;] Darf ich Sie auf ein Popcorn einladen?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Oma:&lt;/b&gt; Gerne.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Opa und Oma:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;steigen gemeinsam aus&lt;/i&gt;]&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-14T16:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6083221/">
    <title>Auf Expedition</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/6083221/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Heute Nacht habe ich bei meiner Mutter übernachtet. Sie hat ein neues Schlafsofa und drängt seit Wochen auf Einweihung. Außerdem hat sie mir &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/6038490/&quot;&gt;Kekse gebacken&lt;/a&gt;. Und nicht nur das. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Möchtest Du noch Suppe mitnehmen?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ich esse doch immer in der Kantine. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Aber vielleicht für morgen?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Morgen esse ich auch in der Kantine. Danke, Mama.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Aber den Kuchen nimmst du doch mit, oder? Soll ich ihn Dir kleinschneiden?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Das mache ich schon selbst. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Aber wenn du gleich auf der Arbeit schon etwas essen willst? Dort hast du doch kein Messer.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Mir täte es sehr gut, zwischen Frühstück und Mittag mal nichts zu essen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Aber ein kleines Stück Kuchen!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Auch das. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Ich bürste nochmal deine Schuhe ab, bevor du gehst, ja?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;i&gt;Ziehen Sie jetzt bitte keinen falschen Schlüsse und denken Sie, sie habe mich total verzogen. Früher war das nämlich alles ganz anders. Damals hieß es: &quot;Kein Gang mit leeren Händen!&quot;, &quot;Das ist hier kein Hotel!&quot;, &quot;Solange du deine Füße ...&quot; - Sie wissen schon. Ich kann deshalb jedem jungen Menschen nur raten, zeitig aus dem Elternhaus auszuziehen. Erst dann kommt man in den Genuss der wahren Mutterliebe.&lt;/i&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Brauchst du noch etwas? Soll ich dir noch was mitgeben?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ich fahre nur zur Arbeit, Mama, nicht auf Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Fahr aber vorsichtig. Ist ja nicht dein gewohnter Weg.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ja, mache ich. Tschüss, Mama.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Tschüss, mein Kind. Und meld dich, wenn du angekommen bist. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ja, Mama. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Hier, nimm dir noch einen Keks für unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Danke, Mama. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Bis Weihnachten dann. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Bis Weihnachten!&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-09T10:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6081584/">
    <title>Reinste, pausenlose Kontraktion!</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/6081584/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Heute ist ein gekrümmter Tag: Ich kann nicht aufrecht sitzen. Und das nur, weil ich gestern aus Versehen in einen Bauch-weg-Kurs geraten bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich im Fitti ein bisschen auf dem Laufband gejoggt bin, habe ich mich in der Turn-Ecke gedehnt. Nachdem ich mich gedehnt hatte, habe ich mich auf eine Matte gelegt und gedacht: Machste mal ein paar SitUps, schadet ja nix!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei SitUps bin ich immer höchst konzentriert. Außerdem höre ich laut iPod, das verbessert die Performance. Als ich meiner Konzentration wieder entstieg, lag ich nicht mehr alleine auf meiner Matte. Um mich herum lagen plötzlich zig andere Leute auf Matten und schauten erwartungsvoll nach vorne. Vorne stand Matthias, der Personal Trainer, und sagte unvermittelt: &quot;Schön, dass ihr euch heute für den Bauch-weg-Kurs entschieden habt! Wir fangen mit ganz leichten Übungen an, legt Euch auf den Rücken ...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ey, Moment mal, ich habe mich für nichts entschieden! Außerdem habe ich schon 120 SitUps gemacht! - Aber was half&apos;s! Ich konnte nicht mehr weg. Eine halbe Stunde lang Crunches links, rechts, durch die Mitte, Beine anheben, kreisen lassen, fallen lassen, Unterarmstütz, linker Arm nach vorne, rechter Arm nach vorne ... reinste, pausenlose Kontraktion!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bauch ist aber immer noch da. Blöd.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-08T12:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6078919/">
    <title>Wolfi</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/6078919/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Weihnachtsfeier der Handballhühner. Ort ist ein Partykeller im Ruhrgebiet - mit Tresen, rustikalem Fliesenspiegel und Eiche-Sitzgarnitur. An den Wänden hängen Hertha-Wimpel, verstaubte Trollfiguren, ein Grillmeister-Diplom und ein Foto mit alten Männern in engen Trikots, Titel: &quot;Helden der Kreisklasse&quot;. Zweite Reihe, dritter von links: Wolfi, der Hausherr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfi, Zeitnehmer meiner neuen Mannschaft, ist ein Mann mit braunen Knopfaugen, einem kurzen, silbernen Bart und grauem, strubbeligen Haar. In diesen Tagen könnte man ihn - auch figürlich - für den Weihnachtsmann halten, trüge er einen roten Mantel und kein kariertes Flanellhemd. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfis Platz ist hinter der Theke. Links von ihm, dort, wo der Tresen seinen Schwung zur Wand macht, steht neben dem Plattenspieler sein Juwel: seine Sammlung Maxi-Singles. Während er seinen jungen Gästen Bier zapft, streicht er zärtlich über die Cover. Rechts von ihm, in einer gemauerten Nische neben dem Tresen, klemmt der Rest seiner Plattensammlung; 200, vielleicht 300 Scheiben sind es. &quot;Kennste die?&quot; fragt er und zieht die Bay City Rollers hevor. Ich bin mir nicht sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mir vor, wie Wolfi, wenn an einem verregneten Herbstsonntag seine melancholische Ader pulsiert, in karierten Pantinen in seinen Partykeller hinabsteigt, wie er sich einen Barhocker hinter die Theke zieht, ein Bierchen zapft und sich Platten auflegt - eine nach der anderen. Draußen wird es dunkel, das Bier im Glas ist nicht mehr das erste, und als es nach zwei Stunden mit Wolfi durchgeht, moscht er wippend, aber immer noch auf dem Hocker sitzend, zum Rhythmus der Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es spät wird, gibt Wolfi tatsächlich den DJ. Die Mädels tanzen auf den Fliesen vor seinem Grillmeisterdiplom. Wolfis Wangen glühen rot unter seinem grauen Bart - vor Wärme und vor Freude, wenn er mit &quot;Born to be alive&quot; die Twenty-Somethings in Bewegung hält. Dass zwischen den Liedern immer eine Pause bleibt, während er die Platten wechselt, stört die Mädchen nicht. Die Stimmung ist auf dem Siedepunkt, die Stille füllen sie mit ihrem Lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfi ist glücklich.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-06T17:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6076892/">
    <title>Postmortales Goldfischangeln</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/6076892/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Werbespot des Bunds Deutscher Friedhofsgärtner:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;500&quot; height=&quot;315&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/j8VCI732EpE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/j8VCI732EpE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;315&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hach, wie schön! Ich freue mich schon auf das &quot;Reihengrab Kegelbruder&quot; und die &quot;Wahlgrabstätte World of Warcraft&quot;.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-04T17:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6074984/">
    <title>Optiker und Frisöre (im Sauerland)</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/6074984/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Das Sauerland ist, wie wir alle wissen, speziell. So fiel mir jüngst auf, wie unglaublich viele Optiker und Frisöre es in meiner Heimatstadt gibt. Gefühlt gibt es &lt;i&gt;nur&lt;/i&gt; Optiker und Frisöre in der kleinen Innenstadt, vom Seifenpuls und den Kneipen mal abgesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mir die hohe Dichte an Optikern nur folgendermaßen erklären: Die Sauerländer sind überdurchschnittlich fehlsichtig - was sich durch die speziellen Gegebenheiten erklären lässt:
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Latentes Schielen: verursacht durch unangemessenes Vermischen von Erbgut in dörflicher Gemeinschaft&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Alterssichtigkeit: frische Luft, guter Schnaps - wenn nicht zufällig ein unbedachter Schuss aus einer Schrotflinte dazwischen kommt, wird man im Sauerland ziemlich alt, die Arme werden aber tendenziell kürzer.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Landschaftlich bedingte Kurzsichtigkeit: Wiesen, Weiden, dichte Wälder, durchbrochen von Hügeln - anders als in Schleswig-Holstein muss sich das Auge des Sauerländers immer wieder auf Dinge einstellen, die seinen Blick zum Horizont versperren. Auf Dauer hält das keine Linse aus.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Nun fällt dem Sauerländer im Allgemeinen nicht immer zeitig auf, dass er schlecht sieht. Die Kinder kriegen erstmal einen Schlag in den Nacken, wenn sie mit den Augen knispeln, und auch im Straßenverkehr stört es den gemeinen Treckerfahrer nicht, wenn er die Schilder erst spät erkennt. Er fährt ja nicht so schnell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn es dann mal soweit ist, der Doktor eine Brille verschreibt und der Sauerländer sie aufsetzt, stellt er fest: &quot;Verdammt - mein Leben ist gar kein einziger Good-Hair-Day!&quot; Und ab zum Frisör.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist meine Theorie. Jetzt wissen Sie&apos;s.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-03T13:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6065516/">
    <title>Weihnachtswunschzettel</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/6065516/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;wieder grüne Bäume&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Motivationsgebäck von Muttern&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;neue Laufschuhe (--&gt; Zusammenhang zu vorangegangenem Wunsch)&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;dass immer Sommer ist (vermutlich gute Chancen wegen  #klimakatastrophe).&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;jeden Tag gute Laune&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;jeden Tag Waffeln&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;nur noch halb so viel arbeiten, aber doppelt so viel Geld kriegen (vermutlich schlechte Chancen)&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;mehr hübsche Männer im Fitness-Studio&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;alle fehlenden Staffeln von Greys Anatomy&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Sonst keine Wünsche.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-27T13:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6051002/">
    <title>Freddie muss ins Krankenhaus</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/6051002/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Freddie ist ein Freund der Familie. Ein robuster Typ mit einer Neigung zur Korpulenz, bärbeißig, Doppelkinn, Dreitagebart. Er wuchs mit meinem Vater auf, ging mit ihm auf den Bolzplatz, zum Zelten und Trinken, später zum Wandern und Trinken und mittlerweile zum Kegeln und Trinken - jeden zweiten Freitag im Kolpinghaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freddie sitzt der Schalk im Nacken. Er hat immer einen guten Witz auf Lager, kennt in der Stadt Hans und Kranz, jedes Gerücht und jedes Döneken. Im wirklichen Leben verkauft er kleine, asiatische Autos von mäßiger Qualität - nichts könnte besser zu ihm passen. Denn er verkauft sie, wie er sich selbst verkauft: im Bewusstsein um ihre kleinen Mängel preist er sie mit so viel Herzenswärme an, dass niemand widerstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vorgestern aber hat Freddie eine Thrombose. Das war nicht leicht festzustellen; Freddie hat keinen Hausarzt. Seit 25 Jahren hat ihn niemand untersucht, warum auch, er war ja nie krank, hatte höchstens mal einen Kater und ein bisschen Rücken. Als ihm plötzlich das Bein schmerzte, ging er zu Bosse, seinem Kumpel. Bosse ist Allgemeinarzt, Freddies Kumpel von der Volksschule, der Exfreund seiner Exfrau - und damit prädestiniert für eine Konsultation unter Freunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bosse erkennt sofort den Ernst der Lage und schickt Freddie direktemang ins Krankenhaus - ein Ort, den Freddie noch nie betreten hat. Nicht mal seine Eltern musste er jemals dort besuchen; vom Hospital sahen beide, nachdem ein Infarkt sie wie ein Blitz erschlagen hat, nur die Pathologie - und dort musste Freddie ihnen keinen Obstkorb und kein Edelkirsch mehr vorbeibringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun liegt Freddie also im Krankenhaus und kriegt alle Untersuchungen, die er in den vergangenen 25 Jahren verpasst hat. Er wird den Ort als kranker Mann verlassen: Leberwerte, Cholesterin, Bluthochdruck - um Freddies Schwächen zu diagnostizieren, braucht niemand eine Blutprobe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau allerdings ist gottfroh, dass die Ärzteschaft sich seiner annimmt. Nur eines wundert sie: &quot;Im Kopp hamse bislang nix gefunden!&quot;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-19T14:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6048202/">
    <title>Durchsagen, die man nicht hören möchte</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/6048202/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;i&gt;&quot;Wegen einer Betriebsstörung verzögert sich unsere Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das, wo es in den neuen S-Bahnen jetzt keine Toiletten mehr gibt. Wie gut, dass ich mental so gut drauf war. Reine Willenskraft.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-17T20:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6039881/">
    <title>Fetisch aus Filz</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/6039881/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Seit ich über die &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/6015392/&quot;&gt;Damenpantolette von Unsaomma&lt;/a&gt; geschrieben habe, gehen hier mehrmals am Tag die Suchwörter &quot;pantolette sex&quot; ein. Leute, Leute ... mal im Ernst ... karierte Gesundheitspuschen mit anatomischem Fußbett und rutschhemmender Schalensohle - wer das scharf findet, dem kommt&apos;s auch bei &lt;a href=&quot;http://www.gitti-erika.com/flash/flash.htm&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Gitti und Erika&lt;/a&gt;. Fetische gibt&apos;s ...&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-12T14:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6038490/">
    <title>Bestellung aufgegeben</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/6038490/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;b&gt;Auf dem Anrufbeantworter:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Hier ist Mama. Ich hätte dich gerne mal gesprochen. ... [&lt;i&gt;dramatische Pause&lt;/i&gt;] ... In einer !!dringenden!! Angelegenheit. ... [&lt;i&gt;weitere dramatische Pause&lt;/i&gt;] ... Ruf also bitte mal zurück. Diese Woche noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Testament? Ärger mit der Polizei? Fehlinvestitionen an der Börse? &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ich bin&apos;s. Was gibt&apos;s?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Es ist wegen der Kekse.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Weihnachtskekse?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Soll ich welche für dich mitbacken?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Och, wenn du so fragst ...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Am Samstag gehe ich zu Frau Lübke und backe mit ihr Spritzgebäck. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Spritzgebäck ...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Russisch Brot würde ich nur wegen dir backen.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Du würdest aber, ja?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Für mich selbst nicht.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Aber für mich? [&lt;i&gt;hüpft leicht&lt;/i&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Ich muss das schon dringend wissen.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ich würd&apos;s nehmen! &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Sonst nix?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Dingen mit Schokolade bin ich immer zugetan. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Deshalb warst du als Kind auch so propper.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; $#§($%  !!!!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Aber jetzt kannst du es dir ja leisten.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; &lt;3  &lt;3  &lt;3 !!!!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Du musst die Plätzchen aber abholen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;Daher weht also der Wind!&lt;/i&gt;] Na klar. Ich bleibe zum Kaffee.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Ich meld mich dann, wenn sie fertig sind. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Okay, danke, Mama!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Tschüs, mein Kind.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Tschü-hüs.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-11T17:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6023167/">
    <title>Nicht schwanger</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/6023167/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Kollegin ist am Boden zerstört. Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen wurde sie gefragt, ob sie schwanger sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nein, verdammt, wie kommen die Leute darauf? Nur, weil ich breiter als ein Besenstiel bin?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe sie mit einem zuckerfreien Kaugummi getröstet.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-02T14:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6015392/">
    <title>Die Rückkehr der Damenpantolette</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/6015392/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ich bin bei Mutter und überreiche ihr die &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/5999860/&quot;&gt;umgetauschte Pantolette&lt;/a&gt; für Unsaomma - Größe 40 statt 39.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Passen Omma die Schluffen denn jetzt?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Muss Omma mal anprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Hast &lt;i&gt;du&lt;/i&gt; sie denn nicht anprobiert?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ich trage nicht Größe 40.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Aber zum Gucken. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Wie soll ich gucken, wenn sie nicht passen?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Wegen der Weite.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; ...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Naja, muss sie halt sehen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; ...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;befühlt Pantoffeln&lt;/i&gt;] Schön sind sie ja. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Finde ich auch. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;lauter&lt;/i&gt;] Findest Du &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt;??&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;ebenfalls laut&lt;/i&gt;] Ich sagte: Fin-De! Ich! Auch!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Ach! Nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; ???&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Redest Du nicht mehr mit mir?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Doch. Es ist nur etwas anstrengend.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mutter:&lt;/b&gt; Dich zu gebären, war auch anstrengend.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;font size=&quot;-3&quot;&gt;[Was bisher geschah:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/5991302/&quot;&gt;Pummeldings im Förmchen&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/5997598/&quot;&gt;Damenpantolette&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/5999860/&quot;&gt;Der Fluch der Damenpantolette&lt;/a&gt;]&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-28T14:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/6011012/">
    <title>Weltschmerz bei Call-Center-Agents</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/6011012/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;b&gt;Anrufer:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;fröhlich&lt;/i&gt;] Guten Tag, mein Name ist Alexander Bauer von Freenet. Haben Sie Interesse, 200 Euro geschenkt zu bekommen?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ääääh ...&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anrufer:&lt;/b&gt; Wenn Sie unser DSL Home Net online bestellen, bekommen Sie sogar noch 20 Euro und 1000 Gigabyte Online-Speicher dazu. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Danke, kein Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anrufer:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;plötzlich bedrückt&lt;/i&gt;] Verstehe ich. Heutzutage hat man ja auch schon alles. Da kann man nichts machen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;lacht&lt;/i&gt;] Ja, so kann man&apos;s sagen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anrufer:&lt;/b&gt; Ist bei Ihnen auch so ein Scheißtag heute?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Nö, es geht eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anrufer:&lt;/b&gt; Möchten Sie vielleicht mit mir tauschen?&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ach nee, ich bin ganz glücklich als die, die ich bin.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anrufer:&lt;/b&gt; Das wäre ich auch gerne. Naja. Dann wünsche ich dir noch einen schönen Tag. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ich dir auch. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anrufer:&lt;/b&gt; Und danke fürs Gespräch. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; [&lt;i&gt;lacht&lt;/i&gt;] Sehr gerne.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-26T08:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5999860/">
    <title>Der Fluch der Damenpantolette</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5999860/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Als ich ankomme, sitzt Unsaomma im Sessel, an den Beinen Stützstrümpfe, an den Füßen Komfortschuhe. Fröhlich überreiche ich ihr mein &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/5997598/&quot;&gt;Geschenk&lt;/a&gt;: die beste und einzige fellbezogene Damenpantolette des Ruhrgebiets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versonnen fummelt Unsaomma das Geschenkpapier vom Schuhkarton, öffnet den Deckel und - &lt;br /&gt;
&quot;Pantoffeln????&quot; Verwirrt sieht sie vom Karton zu mir, zu Mutter und zurück zum Karton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hast du dir doch gewünscht, Omma&quot;, sage ich gepresst und schaue mit einem stirngerunzelten &quot;Etwa nicht?&quot;-Blick meine Mutter an. Mutter ist sofort bemüht, die Situation zu retten. Sie reißt eine Pantolette aus dem Karton - das weiße Papier fliegt hinaus und gleitet vor Ommas Gehstock zu Boden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Oooooch, wie schön! Guck mal, Omma, ganz warm!&quot;  Mit einer runden Bewegung streicht Mutter über Filz und Fell und zupft dabei das Preis- und Größen-Schild ab. &quot;Die probierst du gleich mal an, woll?&quot; Bevor Unsaomma sich wehren kann, greift Mutter ihren Fuß, zieht ihn zu sich hoch, hebelt ihr den Schuh von der Haxe und stopft ihr die Pantolette auf die Zehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das ist aber ein bisschen knapp.&quot; Vorwurfvoll schaut Mutter mich, noch über den großmütterlichen Fuß gebeugt, von unten herauf an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme Verteidigungshaltung ein.  &quot;Das ist 39, wie bestellt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hast du sie denn nicht anprobiert?&quot; Mutter versucht, die Pantolette weiter auf den Fuß von Unsaomma zu schieben. Doch Ommas Frist ist zu hoch, der Fuß zu mopsig. Unsaomma haut Mutter auf den Arm und jammert: &quot;Lass das!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich seufze. &quot;Wie soll ich denn die Latschen anprobieren? Das ist doch gar nicht meine Größe.&quot; Ich erübrige mich, die Pantolette wieder mitzunehmen und gegen eine größere umzutauschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gib Gott, dass Größe 40 vorrätig ist. Sonst beginnt alles von Neuem.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Leben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-19T09:34:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://nessy.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://nessy.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
