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    <title>Draußen nur Kännchen : Rubrik:Bildungsburger</title>
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    <dc:publisher>nessy</dc:publisher>
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    <dc:date>2009-11-24T15:10:41Z</dc:date>
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    <title>Draußen nur Kännchen</title>
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    <title>Ein Buch für Sonntage</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Wahrhaft gute Bücher steigen nicht nur zu Kopf, sondern erobern auch das Herz. Deshalb mache ich normalerweise keine Empfehlungen zu Büchern, denn die meisten, die ich lese, unterhalten zwar, begeistern mich aber nicht. Anders T.S. Spivet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.tsspivet.com/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Tecumseh Sparrow Spivet&lt;/a&gt;, der Protagonist, ist zwölf und ein Klugscheißer. Er kartographiert die Welt in hunderten Notizbüchern, weil er Wegweiser und Koordinaten braucht, um sich in ihr zurechtzufinden.Seine Eltern sind ein seltsames Paar: Seine Mutter ist eine schrullige Käferforscherin (er nennt sie &quot;Dr. Clair&quot;), sein Vater ein stumpfer Cowboy, in dessen Gegenwart der Tecumseh einsamer ist, als wenn er alleine wäre. Eines Tages ruft das Smithonian Institute an, verleiht T.S. einen Preis für eine Zeichnung und lädt ihn nach Washington ein - ohne zu wissen, dass er ein kleiner Junge ist. Tecumseh macht sich auf die Reise.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/spivet_500_III.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;spivet_500_III&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/spivet_500_III.jpg&#39;,500,375);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/spivet_500_III_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/spivet_500_II.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;spivet_500_II&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/spivet_500_II.jpg&#39;,500,375);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/spivet_500_II_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/spivet_500_I.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;spivet_500_I&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/spivet_500_I.jpg&#39;,500,375);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/spivet_500_I_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Hauptdarsteller des Buches ist allerdings nicht der Junge, sondern es sind seine Zeichnungen und Randnotizen. Sie begleiten und verbinden die Geschichte, beschreiben größtenteils nur. So geschieht es beim Lesen, dass ich inne halte, die kleinen, detailverliebten Beobachtungen betrachte, sie deute - und plötzlich die Welt mit den Augen Tecumsehs sehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie dieses Buch. Es ist bezaubernd. Genau das richtige für windige Sonntage.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Bildungsburger</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-22T11:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/4755377/">
    <title>Wie geht es Corinna?</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/4755377/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;Man greift sich das Buch, das in diesem Moment am nächsten liegt.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Schlägt die Seite 123 auf (wenn das Buch zu dünn ist, nimmt man das nächste, das mindestens 123 Seiten hat)&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Man sucht den fünften Satz.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;i&gt;&quot;Wie geht es Corinna?&quot;, fragte Konni, während er nach den beiden Kreuz-Damen suchte, die er heute wahrscheinlich nicht mehr auf die Hand kriegen würde.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus &lt;i&gt;Frank Goosen: &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.perlentaucher.de/buch/28234.html&quot; target=&quot;new&quot;&gt;So viel Zeit&lt;/a&gt;. Ein empfehlenswertes Buch übrigens.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;font size=&quot;-3&quot;&gt;[Stöckchen geworfen von &lt;a href=&quot;http://mostardently.blogspot.com/2008/02/2-mal-getagged.html&quot; target=&quot;new&quot;&gt;ardent&lt;/a&gt;]&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Bildungsburger</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-03T17:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/4603515/">
    <title>Pipperlapisa</title>
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    <description>&lt;dir&gt;&lt;i&gt;&quot;Wie heißt es eigentlich, Nessy? &#39;Ich bin schneller wie du&#39; oder &#39;ich bin schneller als du&#39;? Meine Deutschlehrerin konnte mir das nicht sagen.&quot;&lt;/i&gt;&lt;/dir&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Bildungsburger</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-10T13:50:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Insektenbrüste, oder wie?</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ghetto-Slang mit Nessy, Unit One: Pubertierende verstehen. Heute: Vokabeln für ein Tokio-Hotel-Konzert.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

Listen and repeat: &lt;a href=&quot;http://www.n-tv.de/img/739745_src_path22.riVQ.jpg&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Hummeltitten&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Bildungsburger</dc:subject>
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    <dc:date>2007-11-08T10:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/4291551/">
    <title>Vormittägliches Bildungsfernsehen</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Nach intensiver Rezeption und Analyse von privatem Bildungsfernsehen an verschiedenen Home-Office-Vormittagen fällt Folgendes auf:
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Doku-Soaps sind die neuen Talkhows.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Bei Gerichtsshows findet sich durch einen glücklichen Zufall in Minute 50 immer jemand im Publikum, der den verzwickten Fall auflösen kann. Es ist vorzugsweise derjenige Zuschauer, an dessen Gesicht die Kamera im Vorfeld bisweilen hängen blieb.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Teilnehmer der Sendung &quot;Unsere erste gemeinsame Wohnung&quot; lassen sich in drei Kategorien einteilen: (a) jung verliebt und aus dem elterlichen Reihenhaus ausziehend, (b) Patchworkfamilie, die innerhalb des nächsten halben Jahres Besuch von der Supernanny erhalten und damit den Sprung ins Abendprogramm schaffen wird und (c) Pärchen in den 20ern, das sich nach ungewollter Schwangerschaft in gut behüteter Arbeitslosigkeit einrichtet und sich bereits bei der Auswahl der Wandfarbe dermaßen zerstreitet, dass an ein gemeinsames Kippchen auf dem Balkon nicht mehr zu denken ist. Allen Mitwirkenden ist gemein, dass sie einen Faible für massive Wohnzimmerwohnwände, pastellfarbene Wischtechniken und Porzellanfigürchen respektive Plüschtiersammlungen haben.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Bildungsburger</dc:subject>
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    <dc:date>2007-09-25T10:38:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/4127262/">
    <title>Da hüpft das Forscherherz</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/4127262/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Es begab sich zu einer Zeit, in der eine liebliche Sommersonne auf die Erde herniederstrahlte und entspannte Menschen in Straßencafés Iced Vanilla Latte tranken, dass es Frau Nessy nach monatelangem Ringen um zeitlichen Freiraum und darauf folgender nächtelanger Schreibtischarbeit gelang, einen bereits für das Frühjahr angekündigten Projektbericht zu verfassen und heute Nacht pünktlich um 23:46 Uhr, noch 14 Minuten vor der Deadline, an den Empfänger zu übersenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu verbrachte Frau Nessy Stunde um Stunde beim Erklimmen eines mit überraschend vielen Steilwänden gesegneten Zahlenbergs, kämpfte sich durch enge Gänge sackgassengespickter Tabellenlabyrinthe und zauberte aus unmotiviert dastehenden Nümmerchen herzige, farbenfrohe Grafiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kleines Forscherherz hüpft nun in Anbetracht der Tatsache, dass die Fertigstellung der Doktorarbeit durch den &quot;Meilenstein Projektbericht&quot; zwar noch nicht greifbar, aber immerhin mit bloßem Auge am Horizont zu erblicken ist. Zwar freut Frau Nessy sich nicht darüber, für detailliertere Betrachtungen die Ebene der reinen Deskription verlassen und sich mit unschuldig dreinschauenden, jedoch gerne hinterhältig in den Rücken fallenden multivariaten Analysen bekannt machen zu dürfen, doch sie begegnet dem Feind mit frisch-fröhlichem Pioniergeist - in der Hoffnung, er möge den erforderlichen, allerdings leider nicht vorhandenen Sachverstand ausgleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abgabe der lästigen Terminarbeit fühlt die junge Wissenschaftlerin aber vor allem ein ungeahntes Freiheitsgefühl. Deshalb gab es gerade auch erstmal eine Iced Vanilla Latte. Yummie.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Bildungsburger</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-01T13:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/3772903/">
    <title>Spaß mit Akademikern</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/3772903/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;These: Überschreitet der Anteil an Akademikern unter Partygästen den Wert von 50 Prozent, sinkt der Spaßfaktor um die doppelte Anzahl von Prozentpunkten, die der Akademikeranteil steigt. Das heißt bei 100 Prozent Akademikern null Prozent Spaß. Es gibt einfach viel coolere Dinge, als sich über koaxiale interferometrische Schichtdickenmessung oder das Geschlechterverhältnis auf der Fläche des alten Inka-Reiches nach dem peruanisch-bolivianischen Krieg von 1841 zu unterhalten. Da klinkt man sich nämlich schon beim Lesen geistig aus, oder? Na, wie viele von Euch zögern nun, diesen Beitrag zu Ende zu lesen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt stellt Euch vor, Ihr werdet damit überfallen, während Ihr Euch nichtahnend am Buffet umseht. Als ich kleine Frühlingsrollen auf meinen Teller schaufele, steht plötzlich so ein Typ neben mir: Romanist mit Forschungsschwerpunkt Süadmerika. Mit einem Mal bin ich gefangen zwischen der Schlacht von Ingavi und einem Teller Rohkost, festgenagelt zwischen der Reinkarnation des antikonföderalen General Velasco und einem Zitronenkuchen. Kontrollierter Rückzug aus den umkämpften Gebieten: unmöglich. Einziger Weg: die Flucht nach vorn. Waffen: dumme Zwischenbemerkungen. Jedoch habe ich nicht mit dem langen Atem von General Velasco gerechnet, der nicht müde wird, der offenkundig unterbelichteten Nessy mit den einsam über den Teller rollenden Loempias die Zusammenhänge zwischen dem Friedensschluss von Pasco und emanzipatorischen Strömungen in La Paz zu referieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum bin ich dem General entkommen, gerate ich in die Fänge von Fräulein Rottenmeier, ihres Zeichens Lehrerin der Fächer Philosophie und Französisch an einer achtzügigen Gesamtschule im Rheinischen. Dass das Bildungssystem dermaßen am Boden liegt, haben wir alle bereits geahnt, dass aber Einzelpersonen einen solch großen Anteil an seinem Niedergang haben, hätte ich nie zu vermuten gewagt. Die Revision und damit die Verbeamtung vor Augen nimmt Fräulein Rottenmeier sämtliches Unbill, das ihr knüppelharter Beruf mit sich bringt, in Kauf und wirft sich jeden Morgen mit dem Läuten der Glocke in die Schlacht um Bildung und Erziehung. Ihr Kampfgerät: die Fachdidaktik. Ihre Gegner: unkalkulierbar. Während sie wortreich Ursache, Fortgang und Folgen ihrer Scharmützel referiert, sehe ich mich versucht, ihr eine Fortbildung bei General Velasco anzuempfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer halben Stunde Schulfernsehen bleibt nur noch eins: die Flucht aufs rettende, weil stille Örtchen. Auf dem Weg ins gekachelte Zimmer überrascht mich Flip, der Grashüpfer. Behende springt er aus dem Arbeitszimmer und versperrt mir mit zwei seiner sechs Arme den Weg, während er über sein Dissertationsthema monologisiert: &quot;Die Rolle japanischer Stellschirmmalerei bei der Reflexion des Gender-Problems im ausgehenden 19. Jahrhundert.&quot; Die kulinarischen Erfahrungen meiner China-Reise vor Augen, sehe ich Flip aufgespießt und in Erdnussöl geröstet vor mir, seine Ärmchen zappeln nur noch schwach in einer Manschette aus Bierteig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Positive an dererlei Veranstaltungen: Meine Chancen, zum Ende meines Lebens als &quot;Queen of Random Knowledge&quot; geadelt zu werden, steigen. Darüber hinaus komme ich meinem Wunsch, Herrn Jauch einmal ohne Vorlesen der Antworten die Eine-Million-Frage zu beantworten, einen Schritt näher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jauch:&lt;/b&gt; Wie hieß der peruanische Befehlshaber in der Schlacht von Ingavi im Jahr 1841? &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Ach, lesen Sie erst vor. Ich bin mir etwas unsicher.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jauch:&lt;/b&gt; Sie kennen die Antwort??&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Habe ich mal auf einer Party aufgeschnappt.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jauch:&lt;/b&gt; Also dann, A Ghomorra, B Gamarra, C Ghemurra oder  D Gomera.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Hach je. Wissen Sie, ich hatte schon so viel Erdbeerbowle getrunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lasse ich Herrn Jauch zappeln wie Flip, und am Ende gibt&#39;s ein Feuerwerk.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Bildungsburger</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-27T11:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/3747565/">
    <title>Visionen</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/3747565/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Zeitung und Fischeinwickeln gehörte bislang zusammen. Haptik heißt das Stichwort oder - ich sag&#39;s mal so: Druckerschwärze an den Fingern, Rascheln in den Ohren und Lektüre auf dem Klo. Die gedruckte Zeitung stirbt nie, darüber sind sich die großen Zeitungshäuser einig, doch es scheint, als flüsterten sie sich diese Botschaft gerne selbst ins Ohr, in der Hoffnung, es werde eine sich selbst erfüllende Prophezeiung daraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Stick with ink and sink&lt;/i&gt; ruft es von den Dächern. Die Stimmen, die der gedruckten Zeitung ein baldiges Ende prophezeien, werden lauter, und die Investitionen der Verlage in ihre Internetangebote und mobile Services sind unübersehbar. Emily Bell, Title-Editor in Chief bei Guardian Unlimited, &lt;a href=&quot;http://www.ojr.org/ojr/business/1063229872.php&quot; target=&quot;new&quot;&gt;sagte schon 2003&lt;/a&gt;:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;i&gt;&quot;There will have been an essential shift in how people consume written journalism. And it&#39;ll be a shift to online. Things will be much more in real time and the newspaper product will end up being still extremely relevant, but the way that most people consume it will be online.&quot;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ich hingegen wünsche mir eine andere, zusätzliche Möglichkeit des Konsums. Ich fiebere nämlich dem Einsatz von &lt;a href=&quot;http://www.futureofthebook.org/blog/archives/2005/08/rollable_paperlike_screens.html&quot; target=&quot;new&quot;&gt;e-ink-Geräten&lt;/a&gt; beziehungsweise &lt;a href=&quot;http://www.plasticlogic.com/markets.php&quot; target=&quot;new&quot;&gt;flexible displays&lt;/a&gt; entgegen. Ich möchte eine &lt;a href=&quot;http://www.irextechnologies.com/products/iliad&quot; target=&quot;new&quot;&gt;tragbare multimediale Zeitung&lt;/a&gt;, gespeist aus aktuellen RSS-Feeds, überallhin mitnehm- und aufklappbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mein E-Paper-Gerät morgens mit meinem Rechner oder mobilen Stationen im Bahnhof verbinden und mir meine eigene Zeitung zusammenstellen: den Politikteil des Tagesspiegels, das Feuilleton der Süddeutschen, die Lokalseiten der WAZ, die Familien- und Todesanzeigen aus meiner Heimat, den NRW-Teil der taz, den Sport der BILD, einen Kommentar aus der FAZ, einen zweiten aus der Frankfurter Rundschau, eine schöne Reportage noch dazu und das Ganze gewürzt mit ein bisschen &quot;&lt;a href=&quot;http://www.taz.de/dx/2007/05/16.1/ressort.q,TAZ.re,wa&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Wahrheit&lt;/a&gt;&quot;. Vielleicht möchte ich auch mal &lt;a href=&quot;http://www.repubblica.it/2006/04/sezioni/scienza_e_tecnologia/repubblica-giornale-mobile/repubblica-giornale-mobile/repubblica-giornale-mobile.html&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Ausland&lt;/a&gt; - im &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2006/04/24/business/media/24epaper.html?ex=1303531200&amp;en=018b215d01b2fe16&amp;ei=5088&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Original&lt;/a&gt;, versteht sich. Fertig ist meine Zeitung - jeden Tag neu, ausgehend von Themenlage, Interesse und verfügbarer Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich würde ich dafür bezahlen, für jeden Baustein einzeln. Die Zeitungen könnten dadurch endlich einmal feststellen, welche ihrer Inhalte gelesen werden - bislang trotz &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Eye_tracking&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Blickverlaufsmessung&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Readerscan&quot; target=&quot;new&quot;&gt;ReaderScan&lt;/a&gt; eine große Black Box - und gezielter an Qualität und Angebot arbeiten. Ich könnte mich mit meiner Zeitung auf mein Sofa legen, ich könnte sie mit in die Bahn nehmen, die gekauften Artikel über den Tag aktualisieren und Ausschnitte aus der CD hören, deren Rezension ich gerade lese. Und am Ende bräuchte ich nicht einmal Altpapier wegbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Utopie, noch.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Bildungsburger</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-20T12:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/3700310/">
    <title>Kirchenreform</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/3700310/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Firmung. Inge und ich haben ein heidnisches Duo gebildet. Ich: wenn überhaupt irgendwas, dann leidenschaftlose Evangelin. Sie: seit 20 Jahren nicht mehr in der Kirche und orientierungslos. Dann das Glaubensbekenntnis: Empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria undsoweiter undsoweiter. Ich schweige still, bin ja eine Abtrünnige, muss das nicht mit aufsagen. Inge bemüht sich redlich, in ihrem Gedächtnis Wortfetzen zusammenzuklauben, um sie im richtigen Moment anzubringen. Schließlich wird ihr Patenkind gefirmt, da will sie alles geben und schon gar nicht Schuld sein, wenn wegen ihrer Fehlleistung göttliches Unglück über das Mädchen hereinbricht. Die Gemeinde leiert &quot;Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden ...&quot; Inge brummt, schweigt und brummt weiter. Wenn es doch nur einen Refrain gäbe, zu dem sie einsetzen könnte. Am Ende: Amen. Das kennt die Inge. Das kann sie mitsprechen. Etwas zeitversetzt und ein wenig zu inbrünstig, als wolle sie einen Ausgleich zu ihrer mangelnden Textsicherheit schaffen. Eine Matrone in Pailettenbluse  dreht sich verstohlen zu uns um. Auf der Bühne geht das Programm weiter. Inge blickt mich nachdenklich an. &quot;Das Vater Unser war vor 20 Jahren auch mal anders.&quot;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Bildungsburger</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-07T19:12:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/3455839/">
    <title>Schlauchnase, alte! Blödes Treckergesicht!</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/3455839/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&quot;Der alte Trockenfurzer kann nicht mal ein Loch in den Schnee pissen!&quot; - dieser Satz des Wochenendes lässt mich ein wenig über Schimpfwörter nachdenken, besonders diejenigen, die ich aus meiner Heimat kenne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Schimpfwörter sind nämlich nicht einfach nur Schimpfwörter, sondern - wie ich finde - Kulturgut. Weil meine Familie reich an Kultur ist, ist sie ausgesprochen kreativ darin, ihre Umgebung zu verunglimpfen. Das tut sie meistens sehr liebevoll, zum Beispiel mit  &quot;Torfkopp&quot;, &quot;Heiopei&quot; und &quot;Hammerwerfer&quot;. Wir Kinder waren früher &quot;Furzknoten&quot;. Meine Oma ließ uns zusätzlich eine Verniedlichung angedeihen und nannte uns &quot;lütte Furzknoten&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je näher ich es analysiere, desto klarer wird mir: Die Kreativität meiner Familie tritt besonders bei der Benutzung geradezu unendlich vorhandener Vulgärkomposita zutage. Ich habe einige Kategorien ausmachen können. Am beliebtesten sind Bezeichnungen, die das Gesicht und seine Bestandteile betreffen: Bratauge, Mehlauge, Ölauge, Sackgesicht, Dreckschüppengesicht, Pferdegesicht, Rübennase,  Schlauchnase, Treckergesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann die Wortzusammensetzung mit &quot;Arsch&quot; und &quot;Piss&quot;: Pissnelke, Pissflitsche, Pisskopp, Saftarsch, Arschkrampe, Arschgeige, Eierarsch, Tortenarsch. Außerdem gibt es noch: Honk, Düppel, Flachpfeife, Bratbirne, Dösbaddel, Eierfeile. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Stück Heimat sind sie, diese Wörter. Und Ihr? Welche hübschen Schimpfwörter kennt Ihr?* Eure Dialekte geben doch bestimmt Einiges her.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;font size=&quot;-3&quot;&gt;[*//abt. &lt;i&gt;besser ist das&lt;/i&gt;: Die Redaktion behält sich vor, gegen das Gesetz und gute Sitten verstoßende Wörter ohne Angabe von Gründen zu löschen.]&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Bildungsburger</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-20T09:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/3448997/">
    <title>Siebter Sinn</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/3448997/</link>
    <description>Es riecht nach Schnee. Wieso kann man das eigentlich riechen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Edit, Montag, 10.15 Uhr:&lt;/b&gt; Tatsächlich. Heute Nacht hat es geschneit. Ich melde mich auf der Deutschen Meteorologentagung als Glaskugel an.</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Bildungsburger</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-18T13:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/3387893/">
    <title>Glück auf!</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/3387893/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Meine Oma hat immer gesagt: &quot;In China kennste dich aus, aber hier umme Ecke weißte noch nicht mal die Straßennamen!&quot; Recht hatte sie. Was macht man also als junge Frau im Ruhrgebiet, wenn man einen Tag frei hat? Man lernt seine nähere Umgebung kennen und geht ins Bergbaumuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort arbeiten freundliche, ältere Herrschaften in blauen Pullundern, die einem - aufgefordert wie unaufgefordert - die Vorzüge des Hauses nahe bringen: zweigeschossige Ausstellung, Cafeteria (&quot;Da gibbet heut Fisch mit Omega-3-Säure!&quot;) und 17 Meter unter Tage ein Vorführbergwerk - &quot;den ganzen Tach könnense sich bei uns aufhalten! Dat is wirklich ne super Sache hier!&quot;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum18.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;37&quot; alt=&quot;bergbaumuseum18&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum18.jpg&#39;,700,259);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum18_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum36.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;bergbaumuseum36&quot; width=&quot;67&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum36.jpg&#39;,399,600);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum36_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum21.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;62&quot; alt=&quot;bergbaumuseum21&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum21.jpg&#39;,700,434);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum21_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;War es dann auch. Ich habe mich eine ganze Weile im Museum herumgetrieben - inklusive Snack in der Cafeteria. Die punktete mit klassisch-funktionalem Kantinencharme und Damen, die in ärmellosen Kitteln und mit großen Schaufeln Essen auf Teller hievten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder daheim, habe ich mit Teilentfärbungen experimentiert:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum03sw.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;bergbaumuseum03sw&quot; width=&quot;67&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum03sw.jpg&#39;,399,600);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum03sw_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum05sw.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;66&quot; alt=&quot;bergbaumuseum05sw&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum05sw.jpg&#39;,700,465);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum05sw_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum12sw.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;66&quot; alt=&quot;bergbaumuseum12sw&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum12sw.jpg&#39;,700,465);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum12sw_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum14sw.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;48&quot; alt=&quot;bergbaumuseum14sw&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum14sw.jpg&#39;,700,334);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum14sw_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum26sw.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;66&quot; alt=&quot;bergbaumuseum26sw&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum26sw.jpg&#39;,700,465);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum26sw_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum29sw.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;62&quot; alt=&quot;bergbaumuseum29sw&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum29sw.jpg&#39;,700,437);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum29sw_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum30sw.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;66&quot; alt=&quot;bergbaumuseum30sw&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum30sw.jpg&#39;,700,465);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum30sw_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum31sw.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;66&quot; alt=&quot;bergbaumuseum31sw&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum31sw.jpg&#39;,700,465);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum31sw_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum32sw.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;66&quot; alt=&quot;bergbaumuseum32sw&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum32sw.jpg&#39;,700,465);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum32sw_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum34sw.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;69&quot; alt=&quot;bergbaumuseum34sw&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum34sw.jpg&#39;,700,484);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum34sw_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum35sw1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;bergbaumuseum35sw1&quot; width=&quot;67&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum35sw1.jpg&#39;,399,600);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum35sw1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum40sw.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;66&quot; alt=&quot;bergbaumuseum40sw&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&#39;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum40sw.jpg&#39;,700,465);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bergbaumuseum40sw_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ein herzliches &quot;Glück auf!&quot; geht an die Reisegruppe aus Lauterbach in Hessen, die sich gefragt hat, warum es Menschen gibt, die Schilder und Wände fotografieren, und sich brennend für das Ergebnis interessierte. Falls Ihr hergefunden habt, lasst doch bitte einen Kommentar da.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Bildungsburger</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-02T18:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/3351946/">
    <title>Metaebene</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/3351946/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Mit Interesse lese ich stets Beiträge, in denen die ebenso diffuse wie viel zitierte Blogosphäre sich mit sich selbst beschäftigt und Blogger über Blogs und das Wesen derselben bloggen, während sie Teil des Ganzen sind. Inspiriert von &lt;a href=&quot;http://waschsalon.twoday.net/stories/3345364/&quot;&gt;Waschsalon&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.murmeltiertag.net/?p=251&quot;&gt;Phil&lt;/a&gt; möchte ich mir dazu einige Gedanken machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blogs sind eine junge Darstellungsform, die sich derzeit aus sich selbst heraus konstituiert. Mit jedem neuen Blog, das eröffnet, und jedem Beitrag, der geschrieben wird, rückt die Randerscheinung Weblog aus ihrer Teilkultur heraus ins Populäre. Aus einem Phänomen, das das Anarchisch-Aggressive als eine seiner Grundeigenschaften feiert und alles Kommerzielle als Teufelswerk verdammt, wird momentan eine massenkompatible Form des Publizierens. Dies geschieht seit einigen Monaten mit zunehmender Rasanz, woraus ein Bedürfnis der Beteiligten nach einer Reflexion dieser Entwicklung entspringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Randerscheinung ihren Weg in die breite Masse findet, bleibt es nicht aus, dass ihre ursprüngliche Idee verwässert. Erst recht, wenn sich das, was sich eigentlich als Gegenöffentlichkeit versteht, mit seinem Antagonisten vereinigt. Denn genau darin liegt der Kern aller Diskussionen um das Wesen von Blogs und die Begründung, warum die Blogosphäre gerne um sich selbst kreist: Sie ist entgegen der Annahme, es gäbe sie bereits, derzeit erst - respektive immer noch - dabei, sich zu erschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Autokreation gehört die Betrachtung unterschiedlicher Ausprägungen und die damit verbundene Abgrenzung des Genuinen von dem, was aus ihm entstanden ist. Leider wird Betrachtung allzu oft mit Klassifikation verwechselt. Einer Klassifikation aber wohnt immer eine Bewertung inne, und so schwingen sich diejenigen, die sich dazu berufen fühlen, gerne auf, ihr originales Ansinnen einer Medienguerilla zu verteidigen und sich gegenüber kommerzialisierten Trivialbloggern zu positionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei vergessen die selbst ernannten Verteidiger der Blogkultur, dass eine Evolution aus Wachstum und der Integration unterschiedlichster Einflüsse besteht. Der Versuch, normierend eingreifen und Regeln für Blogs festlegen zu wollen, ist nicht nur anmaßend, sondern vergeblich. Direktiven können sich höchstens deduktiv und stillschweigend demokratisch aus der Menge der vorhandenen Variationen entwickeln, nicht aber Schablonen für eine sich unkontrolliert ausbreitende Publikationsform sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil der Diskussion ist die Frage, inwieweit Blogs als Werkzeug für Marketing, Werbung und Verlagsinteressen missbraucht und als Journalisten ersetzende Produktionsmaschine für User Generated Content eingesetzt werden dürfen. Die gesamte Überlegung ist jedoch obsolet, denn sie setzt voraus, dass es jemanden gibt, der ein Urheberrecht auf eine wie auch immer geartete, Blogs zugrunde liegende Idee hat, deren Herzstück die Profitorientierung zum Feind hat. Nüchtern jenseits aller ideologischen Färbungen betrachtet, sind Blogs allerdings nichts anderes als Websites, die unter Zuhilfenahme einfachster Content Management Systeme perdiodisch aktualisiert werden und sich die hypertextuelle und interaktive Eigenschaft des Webs zunutze machen. Die Inhalte, die in Blogs publiziert werden, mögen mitunter diskussionswürdig sein, doch sie rechtfertigen keine Zweifel, ob man sie in der gewählten Form hätte publizieren dürfen. Überhaupt ist vieles eher eine Frage des Könnens als des Dürfens, wobei Nicht-Können in keinem Fall Nicht-Dürfen bedeutet - so sehr man es in Einzelfällen auch bedauern mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich persönlich denke: Blogs werden sich aufgrund ihrer einfachen Bedienbarkeit und vor dem Hintergrund der immer noch zunehmenden Internetzung als eine massenkompatible Form der Publikation etablieren. Tausende von Menschen werden so, wie sie es jetzt vielfach schon tun, tausende von Informationen veröffentlichen, die nicht einmal eine Promille der bestehenden Öffentlichkeit lesen wird. Blogs werden als eines von vielen Werkzeugen und Darstellungsformen ihren Platz in Journalismus und Marketing finden, jedoch nicht die Bedeutung haben, die ihnen heute beigemessen wird. Was sich derzeit als Blogosphäre bezeichnet, als harten, traditionsbewussten Kern, wird weiter existieren und sich treu bleiben. Die Köpfe werden möglicherweise wechseln, doch die Gesamtzahl der einflussreichen Blogs, die ihren Weg ins Bewusstsein der breiten Massen finden, wird kaum wesentlich steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was mich betrifft: Ich blogge, weil ich es mir Spaß macht. Ich lese das, was mir Kurzweil und Gedankenanstöße verschafft und kommentiere dort, wo ich meine, etwas beitragen zu können. Nicht mehr und nicht weniger.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Bildungsburger</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-22T09:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/3237522/">
    <title>Kombinatorik für Dummies</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/3237522/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ungelöste Fragen des Urlaubsalltags, Teil 346: Welches Kraut raucht eigentlich der Sprecher der Sendungen &quot;Meine Hochzeit&quot;, Mein Baby&quot; und &quot;Unsere erste gemeinsame Wohnung&quot;? Das ist doch derselbe Fraggle, der auch die Einrichtungssendung mit der dicken Tine spricht, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin fest davon überzeugt, dass es für dieses Format eine Textschablone gibt. Es wird wie bei der Ziehung der Lottozahlen sein: zwei Maschinchen, eine für &lt;strike&gt;Lotto&lt;/strike&gt; den Satzbeginn, eine für &lt;strike&gt; die Super 6&lt;/strike&gt; das Satzende, los geht&#39;s. Denn schaut mal, man kann beliebig kombinieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Satzanfänge negativ (vorher):&lt;/b&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Der unpersönlich gestaltete Raum ...&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Die klapprige und schrottreife Einbauküche ...&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Das dunkle und zugestellte Zimmer ...&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Die enge, farblose Kinderzimmer ...&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Das biedere, abgenutzte Schlafgemach ...&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;b&gt;Satzenden negativ (vorher):&lt;/b&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;... war kalt und deprimierend.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;... erinnerte an längst vergangende Designerzeiten.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;... trug zur ungemütlichen Atmosphäre des Hauses bei.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;... ließ das Zuhause der Familie wenig einladend erscheinen.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;... war trist und einfallslos dekoriert.&lt;/li&gt;  
&lt;/ul&gt;

&lt;b&gt;Satzenden positiv (vorher - nachher):&lt;/b&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;... wurde zu einem fröhlichen Wohntempel für die ganze Familie.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;... wirkt durch das neue Farbkonzept ansprechend fröhlich.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;... beherbergt nun das Kinderzimmer für die kleine Shanice.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;... hat sich in eine maritime Wohlfühloase verwandelt.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;... hat Platz gemacht für einen echten Hausfrauentraum.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;... hat sich in ein echtes Wohnparadies verwandelt.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;... ist mit neuem Leben erfüllt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;b&gt;Tine und ihr Team ...&lt;/b&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;... haben einen Einrichtungtraum verwirklicht.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;... haben dank neuer Raumkonzepte aus der zwanghaften Enge eine wahre Wohnlandschaft gemacht.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;b&gt;Jetzt mein Lieblingssatz (protokolliert am vergangenen Mittwoch):&lt;/b&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;... haben der schaurigen Toilettengruft neues Leben eingehaucht.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Früher, in der Jugend, hat man ja mangels krimineller Energie und ebensolchem Sachverstand Oregano in die selbstgedrehten Kippen gestreut. Um solch fantasievolle Texte zu schreiben, reichen ganze Basilikumbeete nicht aus. Wie kommuniziert der Tuppes eigentlich mit seiner Frau? 

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Schatz, Deine süßen Lippen ...&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Mausebärin, Deine wundervollen Brüste ...&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Spatzl, Deine weichen Haare ...&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;... sind eine echte Wohlfühloase für mich.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;... wecken ungeahnte Liebeskonzepte in mir.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;... haben aus einem unscheinbaren Stück Inventar eine stattliche Multiplexlatte gemacht.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Ist ja eigentlich auch egal. Ich habe Urlaub und sollte sinnvolle Dinge tun, anstatt mich dem privaten Bildunsgfernsehen zu widmen. Ich könnte zum Beispiel eine Folge Grey&#39;s Anatomy gucken und sehen, wie es mit Derek, seiner Frau und Meredith weitergeht. Oh ja, das werde ich tun.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Bildungsburger</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-26T09:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/3053906/">
    <title>Schulerinnerungen</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/3053906/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Wisst Ihr noch, wie das war, damals in der Schule? Der Geruch von Linoleum und Tafelkreide? Der miefige Tafelschwamm im trüben Wischwasser, die lauwarme Schulmilch aus dem dünnen Strohhalm und der Geruch der Umkleidekabine in der Turnhalle?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten wechselnde Sitzordnung, die hinterste Bank rotierte einmal pro Woche nach vorne, alle weiteren Schüler rückten eine Reihe auf. Ich war froh, wenn ich hinten sitzen durfte, direkt vor der Klassenbibliothek, obwohl ich am Rand der ersten Reihe manchmal mehr außer Sichtweite des Lehrers war als in der letzten. Ich rollte Papierkügelchen und warf sie meinem Vordermann in den Nacken. Oder schrieb Zettelchen und reichte sie verstohlen weiter. Den berühmten &quot;Willst Du mit mir gehen?&quot;-Zettel bekam ich allerdings nur einmal - von Jens, und das nur, weil er sich mit anderen Jungs über mich lustig machen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die Leute meist abschreiben lassen, um mir dadurch Freunde zu machen, die meinen Großmut allerdings nicht honorierten. Ich habe nie mein Federmäppchen aufgestellt und meine Stifte immer denen ausgeliehen, die ihres vergessen hatten. Ich war stolz, auf meinem &lt;i&gt;Schlamper &lt;/i&gt;die Unterschriften derjenigen zu haben, die in der Klasse beliebt waren. Doch das war nichts gegen die Schlamper der Mädchen, auf denen Unterschriften von Jungs aus höheren Klassen prangten - Jungs, mit denen sie vielleicht sogar schon &lt;i&gt;gegangen &lt;/i&gt;waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vergaß schonmal die Hausaufgaben oder behauptete, dies getan zu haben. In Wahrheit hatte ich sie nicht gemacht, weil ich Wichtigeres vorhatte. Dreimal im Halbjahr durfte ich mir das pro Fach leisten, ohne dass es Konsequenzen hatte. Ich zählte genau mit. Mein Sportzeug ließ ich selten zu Hause liegen. Meistens erduldete ich die Turnveranstaltung stillschweigend, ohne mich außergewöhnlich dumm anzustellen, aber auch, ohne außergewöhnlich viel Engagement an den Tag zu legen. In der letzten Matheklausur vor dem Abitur zischte mir Tobias, der schon einmal sitzengeblieben war, von links ins Ohr: &quot;Gib mal rüber!&quot; &quot;Was?&quot; zischte ich zurück. &quot;Alles!&quot; - und ich reichte ihm alles. Er bekam eine zwei plus, ich eine zwei minus, weil er sich verschrieben und damit einen meiner Fehler wieder gut gemacht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich heute an meiner Schule vorbeifahre, bin ich froh, sie hinter mir gelassen zu haben. Weniger wegen eines fehlenden Interesses am Lernen als wegen des Gefühls der Beengtheit, das meine Schulerinnerungen in mir wecken.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Bildungsburger</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-11T20:33:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
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