Literarisches

Mittwoch, 16. Januar 2008

1366 Seiten Glück

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Endlich eine Fortsetzung zu "Säulen der Erde"! Sieben Zentimeter dick. Ich bin entzückt. Sobald Ritter Jasper in seinem verregneten Wales fertig gekämpft hat, werde ich das opulente Werk beginnen und das Schicksal von Caris, Merthin, Ralph, Gwenda und Godwyn verfolgen, denn "Stolz und Rache, Ehrgeiz und Liebe wird das Leben dieser Menschen bestimmen. Sie werden Reichtum und Armut, Krieg und Pest erleben. Und immer wird der Schwur sie verfolgen, den sie an jenem schicksalhaften Tag leisteten". Hach! Mir wird ganz warm ums Herz! Hat schonmal jemand ein Taschentüchlein?

Sonntag, 16. Dezember 2007

HH

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Weil es sich anbot, ein Ausflug nach Hamburg, dem MC und den anderen Schergen beim Lesen zugucken.
  • Herr Libbertz begann erst mit Selbstdarstellung, dann mit gestammelten Geschichten, deren Pointe ich verpasste. Wie das restliche Publikum auch.
  • Poetry-Slammerin Nadja Schlüter gefiel mit verdammt nochmal richtig geilen Vorträgen.
  • Und sonst: Herr Winks solide, Dr. Sno* malte was, das ich wegen großer Menschen vor mir nicht sehen konnte, und Herr Bokelberg buk.
Und weil es in Hamburg so rattig kalt war, bin ich jetzt kränklich. Wenn ich für jedesmal niesen einen Euro bekäm, brächte das Christkind Herrn Nessy nicht nur eine neue Kochschürze.

Auf dem Weihnachtsmarkt war ich übrigens auch. Sterne gucken. Sieht man oben.

So. Und jetzt eine heiße Zitrone.
//*schneuzt sich

Samstag, 17. November 2007

Erste Worte

Der schönste erste Satz aus allen Büchern, die ich bislang gelesen habe:

Jeder von uns ist die Liebe im Leben eines anderen.

Andrew Sean Greer, Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli

Samstag, 27. Oktober 2007

Vor der Bücherauslage

Nessy: Guck mal. Lauter Erotikbücher. Ist doch gar nicht Frühjahr.
Herr Nessy: Sex sells.
Nessy: Und hier - "Das weibliche Gehirn".
Herr Nessy: Das ist aber ein dünnes Bändchen.

Dienstag, 15. Mai 2007

Buchholz

Gebunden oder Taschenbuch?
Hardcover ist toll. Ich habe allerdings in der Mehrzahl Taschenbücher und mir nun auch eine Taschenbuch-Aufhalte-Plastikklammer gekauft, damit ich beim Lesen freie Hände habe und das Buch nicht zuklappt.

Amazon oder Buchhandel?
Fachbücher nur über Amazon. Bellestrik dann über Amazon, wenn ich genau weiß, was ich will. Ich bin außerdem ein mustergültiges Opfer von "Kunden, die dieses Produkt kauften, kauften auch ...". Nach Geschenken stöbere ich nur im Buchhandel. Alles in allem macht Buchhandel mehr Spaß, aber leider habe ich nicht immer genug Zeit. Denn wenn ich einmal drin bin, komme ich für längere Zeit nicht wieder heraus.

Lesezeichen oder Eselsohr?
Ein altes Zettelchen oder die geschenkten Pappdinger aus der Buchhandlung. Oder die Klappe des Schutzumschlags: erst die von vorne, nach der Hälfte die von hinten.

Ordnen nach Autor, nach Titel oder ungeordnet?
Meine Bücherordnung habe ich schon einmal dargelegt: "Aktuelle Romane finden sich im Wohnzimmer, es sei denn, sie sind langweilig, dann befinden sie sich vor dem Wohnzimmer oben. Weniger aktuelle stehen eine Reihe über den Krimis im Flur. Historische Romane haben ihren Platz im Flur unten, schlecht geschriebene liegen auf der Fensterbank, damit ich die dicken Schinken beim Lüften in den Fensterrahmen klemmen kann." Fachbücher sind im Arbeitszimmer und Sachbücher im Flur über den schlechten Romanen.

Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
Ersteres.

Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
Ersteres.

Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?
Mal nervt's, mal nervt's nicht.

Kurzgeschichten oder Romane?
Die einzigen Kurzgeschichten, die ich bislang mit Genuss gelesen habe, sind die Racconti Romani von Alberto Moravia.

Sammlung (Kurzgeschichten von einem Autor) oder Anthologie (Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren)?
Weder noch.

Harry Potter oder Lemony Snicket?
Lemony Snicket kenne ich nicht. Von Harry Potter habe ich nur den ersten Band gelesen. Ich fand ihn fantasievoll und ideenreich, aber die Einfachheit der Sprache und die stringende Erzählweise haben mich nicht animiert, noch einen zweiten Band zu lesen.

Aufhören, wenn man müde ist oder wenn das Kapitel endet?
Ich lese erst dann nicht mehr weiter, wenn plötzlich Personen tot sind, die eben noch lebten, oder Figuren plötzlich eine tragende Rolle spielen, die mir unbekannt sind, aber eigentlich bekannt sein sollten.

„Die Nacht war dunkel und stürmisch“ oder „Es war einmal“?
Die stürmische Nacht.

Kaufen oder leihen?
Kaufen. Eindeutig.

Neu oder gebraucht?
Plattgedrückte Krümel haben auch ihren Reiz. Muss nicht neu sein.

Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
Alles.

Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?

Geschlossene Enden sind befriedigender, Cliffhanger hinterlassen den größeren Eindruck.

Am liebsten lese ich nachts… aber Morgens ist auch okeee
Abends vor dem Einschlafen. Oder in der S-Bahn. Aber dort lese ich meist Zeitung oder starre bei Musik aus dem Fenster.

Einzelband oder Serie?
In der Regel Einzelband.

Lieblingsserie?
Kerstin Thorvall: Kleide den Himmel in Dunkel, Wo das Leben beginnt, Im Licht eines neuen Tages.

Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?
Andrew Sean Greer: Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli

Lieblingsbuch, das du letztes vergangenes Jahr gelesen hast?
Audrey Niffenegger: Die Frau des Zeitreisenden

Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
Dante Alighieri: La Divina Commedia
Bill Watterson: The Complete Calvin and Hobbes
[Er wollte es wissen.]

Montag, 7. Mai 2007

Weichei. Macho. Mann.

zweierpack100„Weißt Du“, beginne ich und streiche mir mit dem Zeigefinger ein Haar aus dem Mundwinkel. „Du bist so glatt.“ Seine Augenbrauen ziehen sich zusammen. „Männer müssen Ecken und Kanten haben. Etwas, an dem man sich reiben kann.“ >> weiterlesen

Dienstag, 17. April 2007

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Vorerst geschlossen.

Donnerstag, 12. April 2007

Nessy liest laut vor

Live und in Farbe: Ich springe als Backup ein und lese kurzfristig am kommenden Samstag, 14. April, in der Zehntscheune Herrenhof in Hanau ein paar Texte vor.

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Herbert - die Lesung!

Zeit und Ort:
Samstag, 14. April 2007, 20 Uhr. Einlass 19 Uhr.
Zehntscheune Herrenhof in Hanau-Steinheim

Eintritt:
5 Euro

Mitstreiter:
Phil, Sir Parker, die Julia, Nora, Ad, German Psycho

Fotoblogger:
Frau K., Patrick M., Blockwinkel

Informationen
zu Anfahrt, Unterkunft, Gastronomie und Rahmenprogramm beim Murmeltiertag.

Planungserleichterung:
Zwecks Raumplanung bittet Phil um eine unverbindliche Anmeldung via herbertdielesung@yahoo.de.

Ich würde mich freuen, Euch zu sehen!

Montag, 26. März 2007

Nessy im Interview

interview_haz20070324Seit wann bloggst du, und wie kam es dazu?
Seit dem 4. Januar 2006. Aus Neugier und Experimentierfreude. Ich wollte wissen, wie Blogs funktionieren - inhaltlich und technisch. Aus diesem Grund habe ich ein Blog eröffnet. Ich brauchte einige Zeit, um meinen Stil zu finden, doch das Blog wurde schnell zum Selbstläufer. Ich hatte eine Möglichkeit, Nichtigkeiten, die ich im Alltag erlebe, die aber nirgendwo anders Platz finden, unterzubringen. Das Blog ist Rückzugsort und Ablenkung wie für andere Leute der Fernseher.

Was schreibst du?
Belanglosigkeiten des Alltags. Beobachtungen. Geschichten aus dem Leben. Was ich auf der Straße gehört oder gesehen habe. Erlebnisse, die für mich eine gewisse Grenze der Privatheit nicht überschreiten. Die jeder erlebt haben könnte. Die Geschichten sind auf eine schöne Art und Weise alltäglich, sodass jeder sich darin wiederfindet. Je persönlicher es wird, desto bewusster formuliere ich und desto bewusster gebe ich Informationen preis. Meistens erfüllen die Beiträge dann einen Zweck, das heißt, ich möchte zu einer bestimmten Sache Feedback haben. Kommentare von Lesern bekommen, um daraus schlauer zu weden. Ein bisschen eine kathartische Funktion. Ich denke, das Persönliche ergibt sich aus der Gesamtheit der Beiträge. Wer sich die Mühe machen sollte, mein Blog von vorne bis hinten zu lesen oder es regelmäßig verfolgt, bekommt einen doch recht guten Eindruck von "Nessy".

Du bist also nicht "Nessy"?
"Nessy" ist eine Figur, in der zwar viel von mir steckt, aber sie bleibt eine Figur, sie repräsentiert nicht unbedingt meine Persönlichkeit. [Anmerkung: Weil ich mehr bin, als die Nessy, die sich im Blog zeigt. Der Blog komprimiert einige meiner Eigenschaften, lässt andere dafür aber außen vor. Ich bemühe als Vergleich gerne die Unterscheidung zwischen dem Autor und dem Erzähler in einer Autobiographie, der mir ganz passend erscheint.] Aber ich mache mir nichts vor: Wer herausfinden will, wer "Nessy" ist, bekommt es heraus.

Wo ist die private Grenze?
Die Grenze beginnt für mich dort, wo ich für Unbekannte identifizierbar werde, mich vor allem emotional angreifbar mache oder die Privatsphäre Dritter verletze. Es gibt zwar Fotos in meinem Blog, jedoch keine Fotos, auf denen mein Gesicht zu erkennen ist. Private oder berufliche Belange bleiben außen vor. Das ist auch nicht der Zweck meines Blogs. Ich möchte niemanden mit meinen Problemen belästigen.

Wie wichtig sind dir die Kommentare deiner Leser?
Kommentare sind mir eminent wichtig. Sie machen das Bloggen erst interessant. Es ist wie Small Talk, aus dem ein ernsthaftes Gespräch oder eine Diskussion erwachsen kann. Es ist ein Geben und Nehmen. Als Blogger erzähle ich Geschichten, gebe ein Stück von mir. Die Kommentatoren geben mir etwas zurück.

Hat das Blog Einfluss auf dein Leben?
Es hat insofern Einfluss auf mein Leben, als sich mit einigen Kommentatoren eine enge Bekanntschaft entwickelt hat - über das virtuelle Leben hinaus. Außerdem erweitert sich der Horizont. Nicht nur, weil einige Kommentare zum Nachdenken anregen, sondern weil ich durch das Bloggen selbst viel mehr Blogs lese. Auf diese Weise erfahre ich mehr aus dem Leben von Menschen, die in Afrika arbeiten, in Spanien studieren oder in England promovieren. Das sensibilisiert für andere Blickwinkel.

Was ist negativ am Bloggen?

Man verliert schnell den öffentlichen Charakter von Blogs aus dem Blick. Vor der Veröffentlichung jedes Beitrags rufe ich mir diese Tatsache ins Gedächtnis und überprüfe den Beitrag, ob er nicht zu privat ist.

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung,
Wochenendbeilage "Der 7. Tag" vom 24. März 2007,
Copyright: Georg Patzer, veröffentlicht mit seiner freundlichen Genehmigung

Montag, 4. September 2006

Beim Lesen

Was zuweilen am meisten fesselt, sind die Bücher, die zum Widerspruch reizen, mindestens zum Ergänzen: - es fallen uns hundert Dinge ein, die der Verfasser nicht einmal erwähnt, obschon sie immerzu am Wege liegen, und vielleicht gehört es überhaupt zum Genuß des Lesens, daß der Leser vor allem den Reichtum seiner eignen Gedanken entdeckt. Mindestens muß ihm das Gefühl erlaubt sein, das alles hätte er selber sagen können. Es fehlt uns nur die Zeit, oder wie der Bescheidene sagt: Es fehlen uns nur die Worte.
[Max Frisch, Tagebuch 1946-1949, S.113]

Ich habe das Lesen wiederentdeckt und werde jetzt zu Bett gehen, um noch mindestens 30 Seiten zu genießen.

Kaffeeklatsch

Frankfurt
klingt ja schon mal SEHR vielversprechend! Ruhrgebi et...
Jekylla
Ich hätte dieses...
Ich hätte dieses Jahr ganz sicher noch Berlin...
nessy
Das, Frau nessy,
geht eindeutig nicht so weiter! Ich hätte dieses...
Jekylla
Der
Elektrozaun dient lediglich der Roestung der Kaffeebohnen....
pathologe
Das habe ich mir als...
Das habe ich mir als Student abgewöhnt. Ging ganz...
nessy

Keks dazu

“Die besten Geschenke werden nicht in Schachteln verschenkt.”

T9
Aktuellstes, dem Telefonino beigebrachtes Wort: spargelig

Mood

Soundcafé



Kundschaft

Kaffeemühle

 

Pächter

Im Geschäft seit 863 Tagen.
Letzte Bestellung: 16. Mai, 11:53

Hinterzimmer
Ich brühe Ihnen gerne persönlich einen Kaffee auf: die.liebe.nessy [bei] gmail [punkt] com

Formalitäten der Verköstigung
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