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    <title>Draußen nur Kännchen : Rubrik:Literarisches</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>nessy</dc:publisher>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:date>2009-03-06T18:21:09Z</dc:date>
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    <title>Draußen nur Kännchen</title>
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    <title>Du sollst dir kein Bildnis machen</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ich blättere in der Bibliothek, lese Dieses und Jenes. Darunter Max Frisch, der im April 1946 in sein Tagebuch schreibt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;dir&gt;&lt;i&gt;&quot;Es ist bemerkenswert, dass wir gerade von dem Menschen, den wir lieben, am mindesten aussagen können, wie er sei.&quot;&lt;/i&gt;&lt;/dir&gt;&lt;br /&gt;

- und bemerke eine Parallele zu Peter Høeg, der &quot;Fräulein Smilla&quot; sagen lässt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;dir&gt;&lt;i&gt;&quot;In der Großstadt lernt man, die Umwelt mit einem besonderen Blick zu betrachten. Mit einem fokussierenden, punktweise herausgreifenden Blick. Wenn man eine Wüste oder eine Eisfläche überschauen will, sieht man anders. Man lässt die Einzelheiten um der Gesamtheit willen aus dem Fokus herausgleiten. Ein solcher Blick sieht eine andere Wirklichkeit. Betrachtet man dagegen auf diese Weise ein Gesicht, beginnt es, sich in eine ständig verändernde Serie von Masken auszulösen.&quot;&lt;/i&gt;&lt;/dir&gt;&lt;br /&gt;

Den Menschen, den wir lieben - und damit meine ich denjenigen, der ein &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/4015374/&quot;&gt;Reserviert-Schild&lt;/a&gt; in unserem Herzen hat  -, konnten wir nur lieben lernen, weil wir es vollbracht haben, uns aus unserer Verliebtheit - der innigen Detailverliebtheit - herauszulösen. Wir haben es geschafft, unseren Blick von den Einzelheiten abzuwenden, von seinen Augen, seinem Mund, seinem Humor, von seiner Eigenart, ernste Dinge anzusprechen oder auf unernste zu reagieren. Es gab einen Moment, in dem wir ein Stück zurückgetreten sind; in dem die kleinen Mosaiksteine seines Wesens sich zu einem Bild formten, das wir mit Abstand - und nur mit Abstand wahrnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weshalb uns wiederum die Kleinigkeiten entgleiten. Sollten wir einmal den Liebsten beschreiben müssen - wo fingen wir an? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treten wir zu diesem Zwecke wieder an ihn heran wie an ein großes Bild in einer Museumshalle, so nah, dass die verschlafene Aufseherin uns von ihrem harten Holzstuhl aus zur Ordnung ruft, und lassen wir unseren Blick von links nach rechts nach oben nach unten schweifen, sehen wir nur eine sich ständig verändernde Auswahl kleinster Pinselstriche, von denen wir nicht wissen, wo wir beginnen sollen, sie zu beschreiben. Denn sie scheinen allesamt ungeordnet und wirr in ihrer Einzelbetrachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir aber einen Schritt zurücktreten, sehen wir nur noch die Summe der Pinselstriche, nicht aber die einzelnen Streiche. Was wir wahrnehmen, ist das Bild, ist der Geliebte in seiner Gesamtheit. Wenn wir nun aber beginnen, nach Worten zu suchen, das Kunstwerk zu beschreiben, seine Charakterzüge zu erklären, ist es nur seine Wirkung, für die wir eine erschöpfende Darstellung finden - nicht aber für das Gemälde selbst.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Literarisches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-26T01:25:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/5092133/">
    <title>Kurzschluss 2 :: Einsamkeit</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/5092133/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Einmal im Monat schreiben eine Handvoll Blogger etwas zu einem Schlagwort. Die Idee stammt von &lt;a href=&quot;http://chaosplanet.phlekmaz.de/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Basti&lt;/a&gt; und nennt sich &lt;a href=&quot;http://chaosplanet.phlekmaz.de/kurzschluss/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;&quot;Kurzschluss&quot;&lt;/a&gt;. In dieser Ausgabe geht es um Einsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/einsamkeit900.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;353&quot; alt=&quot;einsamkeit500&quot; width=&quot;500&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/einsamkeit500.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Die Herausforderung, über Einsamkeit zu schreiben, beginnt damit zu ergründen, was Einsamkeit ist. Vieles fällt mir ein, wenn ich an Einsamkeit denke - allerdings erst, nachdem ich eine Weile in der Stille, der Freundin der Einsamkeit, dagesessen und meine Ideen auf einem Blatt Papier gesammelt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsamkeit, denke ich zuerst und erinnere mich an eine Zeit in meinem Leben, in der Schweigen und Verlassensein meine Empfindungen prägten - Einsamkeit reibt an der Seele, bis sie sich auflöst. Das schwarze Loch, das Schatten wirft und Stille schafft, das alle Gefühle verschluckt - es frisst auf, was es findet und lässt nichts als pulsierende Leere zurück. Einsamkeit, obwohl unsichtbar und lautlos, ist ein Vulkanausbruch auf einem eisbedeckten Eiland: Sie brodelt unter der Oberfläche, ein latenter Schmerz, und erst, wenn du dir ihrer Gegenwart bewusst wirst, stößt sie in einer wilden Eruption zu, die das Innere nach Außen kehrt, die die feste Hülle äußeren Scheins zum Schmelzen bringt, die über dich hinweg rollt und alles, was blüht, mit zäher Vehemez erstickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bleibt, ist Lähmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie vieles, das zerstört, gebiert auch die Einsamkeit neues Leben. Dort, wo das Verlassensein den Boden für Vertrauen verbrannte, wächst auf dem Rücken der Verwüstung neue Kraft.   Robust und ausdauernd entstehen neue Empfindungen und bereichern den Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einmal an Einsamkeit gewachsen ist, sucht das Alleinsein immer wieder. Er hat gelernt, sich selbst ein Freund zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Weitere &quot;Kurzschluss&quot;-Beiträge zur Einsamkeit bei:&lt;/b&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.patsy-jones.de/2008/07/30/kurschluss-2-einsamkeit/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Patsy Jones&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://morbus.twoday.net/stories/5057333/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Morbus&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://chaosplanet.phlekmaz.de/2008/07/30/kurzschluss-2-die-warums-darums-mir-doch-egals/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Basti&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.neubaublog.de/?p=1320&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Pulsiv&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://aihua.twoday.net/stories/5073499/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Aihua&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://allyklein.twoday.net/stories/5092437/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Ally Klein&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:subject>Literarisches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-30T08:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/4619265/">
    <title>1366 Seiten Glück</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/4619265/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;195&quot; alt=&quot;follett02_500&quot; width=&quot;500&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/follett02_500.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Endlich eine Fortsetzung zu &quot;Säulen der Erde&quot;!&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/follett01_5001.jpg&quot;&gt; Sieben Zentimeter dick&lt;/a&gt;. Ich bin entzückt. Sobald Ritter Jasper in seinem verregneten Wales fertig gekämpft hat, werde ich das opulente Werk beginnen und das Schicksal von Caris, Merthin, Ralph, Gwenda und Godwyn verfolgen, denn &lt;i&gt;&quot;Stolz und Rache, Ehrgeiz und Liebe wird das Leben dieser Menschen bestimmen. Sie werden Reichtum und Armut, Krieg und Pest erleben. Und immer wird der Schwur sie verfolgen, den sie an jenem schicksalhaften Tag leisteten&quot;&lt;/i&gt;. Hach! Mir wird ganz warm ums Herz! Hat schonmal jemand ein Taschentüchlein?&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Literarisches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-16T08:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/4539778/">
    <title>HH</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/4539778/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;244&quot; alt=&quot;HH_12-2007_01&quot; width=&quot;500&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/HH_12-2007_01.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es sich anbot, ein Ausflug nach Hamburg, dem &lt;a href=&quot;http://www.whudat.de/?p=1084&quot; target=&quot;new&quot;&gt;MC&lt;/a&gt; und den anderen Schergen beim Lesen zugucken. 

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Herr Libbertz begann erst mit Selbstdarstellung, dann mit gestammelten Geschichten, deren Pointe ich verpasste. Wie das restliche Publikum auch.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Poetry-Slammerin Nadja Schlüter gefiel mit verdammt nochmal &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=ijev7ANwZ0Y&quot; target=&quot;new&quot;&gt;richtig geilen Vorträgen&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;
Und sonst: Herr Winks solide, Dr. Sno* malte was, das ich wegen großer Menschen vor mir nicht sehen konnte, und Herr Bokelberg buk.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Und weil es in Hamburg so rattig kalt war, bin ich jetzt kränklich. Wenn ich für jedesmal niesen einen Euro bekäm, brächte das Christkind Herrn Nessy nicht nur eine neue Kochschürze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weihnachtsmarkt war ich übrigens auch. Sterne gucken. Sieht man oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So. Und jetzt eine heiße Zitrone.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;//*schneuzt sich&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Literarisches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-16T19:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/4457923/">
    <title>Erste Worte</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/4457923/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Der &lt;a href=&quot;http://www.medienrauschen.de/archiv/hier-fngt-die-geschichte-an/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;schönste erste Satz&lt;/a&gt; aus allen Büchern, die ich bislang gelesen habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;dir&gt;&lt;i&gt;Jeder von uns ist die Liebe im Leben eines anderen&lt;/i&gt;.&lt;/dir&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;font size=&quot;-3&quot;&gt;&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;Andrew Sean Greer, Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli&lt;/div&gt;&lt;/font&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Literarisches</dc:subject>
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    <dc:date>2007-11-17T22:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/4388446/">
    <title>Vor der Bücherauslage</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/4388446/</link>
    <description>&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Guck mal. Lauter Erotikbücher. Ist doch gar nicht Frühjahr.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Herr Nessy:&lt;/b&gt; Sex sells.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nessy:&lt;/b&gt; Und hier - &quot;Das weibliche Gehirn&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Herr Nessy:&lt;/b&gt; Das ist aber ein dünnes Bändchen.</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Literarisches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-27T19:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/3732985/">
    <title>Buchholz</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/3732985/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;b&gt;Gebunden oder Taschenbuch?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Hardcover ist toll. Ich habe allerdings in der Mehrzahl Taschenbücher und mir nun auch eine Taschenbuch-Aufhalte-Plastikklammer gekauft, damit ich beim Lesen freie Hände habe und das Buch nicht zuklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Amazon oder Buchhandel?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Fachbücher nur über Amazon. Bellestrik dann über Amazon, wenn ich genau weiß, was ich will. Ich bin außerdem ein mustergültiges Opfer von &quot;Kunden, die dieses Produkt kauften, kauften auch ...&quot;. Nach Geschenken stöbere ich nur im Buchhandel. Alles in allem macht Buchhandel mehr Spaß, aber leider habe ich nicht immer genug Zeit. Denn wenn ich einmal drin bin, komme ich für längere Zeit nicht wieder heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lesezeichen oder Eselsohr?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ein altes Zettelchen oder die geschenkten Pappdinger aus der Buchhandlung. Oder die Klappe des Schutzumschlags: erst die von vorne, nach der Hälfte die von hinten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ordnen nach Autor, nach Titel oder ungeordnet?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Meine Bücherordnung habe ich &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/2539942/&quot;&gt;schon einmal&lt;/a&gt; dargelegt: &quot;Aktuelle Romane finden sich im Wohnzimmer, es sei denn, sie sind langweilig, dann befinden sie sich vor dem Wohnzimmer oben. Weniger aktuelle stehen eine Reihe über den Krimis im Flur. Historische Romane haben ihren Platz im Flur unten, schlecht geschriebene liegen auf der Fensterbank, damit ich die dicken Schinken beim Lüften in den Fensterrahmen klemmen kann.&quot; Fachbücher sind im Arbeitszimmer und Sachbücher im Flur über den schlechten Romanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Behalten, wegwerfen oder verkaufen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ersteres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ersteres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Mal nervt&apos;s, mal nervt&apos;s nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kurzgeschichten oder Romane?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die einzigen Kurzgeschichten, die ich bislang mit Genuss gelesen habe, sind die &lt;i&gt;Racconti Romani&lt;/i&gt; von Alberto Moravia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sammlung (Kurzgeschichten von einem Autor) oder Anthologie (Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren)?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Weder noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Harry Potter oder Lemony Snicket?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Lemony Snicket kenne ich nicht. Von Harry Potter habe ich nur den ersten Band gelesen. Ich fand ihn fantasievoll und ideenreich, aber die Einfachheit der Sprache und die stringende Erzählweise haben mich nicht animiert, noch einen zweiten Band zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Aufhören, wenn man müde ist oder wenn das Kapitel endet?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich lese erst dann nicht mehr weiter, wenn plötzlich Personen tot sind, die eben noch lebten, oder Figuren plötzlich eine tragende Rolle spielen, die mir unbekannt sind, aber eigentlich bekannt sein sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Nacht war dunkel und stürmisch oder Es war einmal?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die stürmische Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kaufen oder leihen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Kaufen. Eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Neu oder gebraucht?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Plattgedrückte Krümel haben auch ihren Reiz. Muss nicht neu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Alles. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Geschlossene Enden sind befriedigender, Cliffhanger hinterlassen den größeren Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Am liebsten lese ich nachts aber Morgens ist auch okeee&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Abends vor dem Einschlafen. Oder in der S-Bahn. Aber dort lese ich meist Zeitung oder starre bei Musik aus dem Fenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einzelband oder Serie?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
In der Regel Einzelband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lieblingsserie?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Kerstin Thorvall: Kleide den Himmel in Dunkel, Wo das Leben beginnt, Im Licht eines neuen Tages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
Andrew Sean Greer: Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lieblingsbuch, das du &lt;strike&gt;letztes&lt;/strike&gt; vergangenes Jahr gelesen hast?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Audrey Niffenegger: Die Frau des Zeitreisenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Dante Alighieri: La Divina Commedia&lt;br /&gt;
Bill Watterson: The Complete Calvin and Hobbes
&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;font size=&quot;-3&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://snwbrds.blogspot.com/2007/05/buch-stckchen.html&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Er&lt;/a&gt; wollte es wissen.]&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Literarisches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nessy</dc:rights>
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    <title>Weichei. Macho. Mann.</title>
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    <description>&lt;DIV align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;zweierpack100&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/zweierpack100.jpg&quot; /&gt;Weißt Du, beginne ich und streiche mir mit dem Zeigefinger ein Haar aus dem Mundwinkel. Du bist so glatt. Seine Augenbrauen ziehen sich zusammen. Männer müssen Ecken und Kanten haben. Etwas, an dem man sich reiben kann. &lt;a href=&quot;http://www.zweierpack.de/2007/05/07/weichei-macho-mann/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;&gt;&gt; weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/DIV&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
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    <description>Vorerst geschlossen.</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Literarisches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-17T16:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/3560224/">
    <title>Nessy liest laut vor</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/3560224/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Live und in Farbe: Ich springe als Backup ein und lese kurzfristig am kommenden Samstag, 14. April, in der Zehntscheune Herrenhof in Hanau ein paar Texte vor.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.murmeltiertag.net/?page_id=54&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;253&quot; alt=&quot;plakat_herbert_klein&quot; width=&quot;215&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/plakat_herbert_klein.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Herbert - die Lesung!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zeit und Ort:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Samstag, 14. April 2007, 20 Uhr. Einlass 19 Uhr.&lt;br /&gt;
Zehntscheune Herrenhof in Hanau-Steinheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eintritt: &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
5 Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mitstreiter:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.murmeltiertag.net/&quot;&gt;Phil&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://parkster.de/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Sir Parker&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.diejulia.net/wp/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;die Julia&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://turnschuhromantik.blogspot.com/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Nora&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://kreativbetrunken.blogspirit.com/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Ad&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.myblog.de/germanpsycho&quot; target=&quot;new&quot;&gt;German Psycho&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fotoblogger:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.111photos.com/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Frau K.&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/50638890@N00/sets/1726054/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Patrick M.&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.blogwinkel.de/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Blockwinkel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Informationen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
zu Anfahrt, Unterkunft, Gastronomie und Rahmenprogramm beim &lt;a href=&quot;http://www.murmeltiertag.net/?page_id=54&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Murmeltiertag&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Planungserleichterung:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zwecks Raumplanung bittet Phil um eine unverbindliche Anmeldung via &lt;a href=&quot;mailto:herbertdielesung@yahoo.de&quot;&gt;herbertdielesung@yahoo.de&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich freuen, Euch zu sehen!&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Literarisches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-11T23:29:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/3479078/">
    <title>Nessy im Interview</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/3479078/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/interview_haz20070324.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;66&quot; hspace=&quot;12&quot; alt=&quot;interview_haz20070324&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/nessy/images/interview_haz20070324.jpg&apos;,500,329);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/interview_haz20070324_small.jpg&quot; vspace=&quot;2&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Seit wann bloggst du, und wie kam es dazu?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Seit dem 4. Januar 2006. Aus Neugier und Experimentierfreude. Ich wollte wissen, wie Blogs funktionieren - inhaltlich und technisch. Aus diesem Grund habe ich ein Blog eröffnet. Ich brauchte einige Zeit, um meinen Stil zu finden, doch das Blog wurde schnell zum Selbstläufer. Ich hatte eine Möglichkeit, Nichtigkeiten, die ich im Alltag erlebe, die aber nirgendwo anders Platz finden, unterzubringen. Das Blog ist Rückzugsort und Ablenkung wie für andere Leute der Fernseher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was schreibst du?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Belanglosigkeiten des Alltags. Beobachtungen. Geschichten aus dem Leben. Was ich auf der Straße gehört oder gesehen habe. Erlebnisse, die für mich eine gewisse Grenze der Privatheit nicht überschreiten. Die jeder erlebt haben könnte. Die Geschichten sind auf eine schöne Art und Weise alltäglich, sodass jeder sich darin wiederfindet. Je persönlicher es wird, desto bewusster formuliere ich und desto bewusster gebe ich Informationen preis. Meistens erfüllen die Beiträge dann einen Zweck, das heißt, ich möchte zu einer bestimmten Sache Feedback haben. Kommentare von Lesern bekommen, um daraus schlauer zu weden. Ein bisschen eine kathartische Funktion. Ich denke, das Persönliche ergibt sich aus der Gesamtheit der Beiträge. Wer sich die Mühe machen sollte, mein Blog von vorne bis hinten zu lesen oder es regelmäßig verfolgt, bekommt einen doch recht guten Eindruck von &quot;Nessy&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Du bist also nicht &quot;Nessy&quot;?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Nessy&quot; ist eine Figur, in der zwar viel von mir steckt, aber sie bleibt eine Figur, sie repräsentiert nicht unbedingt meine Persönlichkeit. [&lt;i&gt;Anmerkung: Weil ich mehr bin, als die Nessy, die sich im Blog zeigt. Der Blog komprimiert einige meiner Eigenschaften, lässt andere dafür aber außen vor. Ich bemühe als Vergleich gerne die Unterscheidung zwischen dem Autor und dem Erzähler in einer Autobiographie, der mir ganz passend erscheint.&lt;/i&gt;] Aber ich mache mir nichts vor: Wer herausfinden will, wer &quot;Nessy&quot; ist, bekommt es heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wo ist die private Grenze?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die Grenze beginnt für mich dort, wo ich für Unbekannte identifizierbar werde, mich vor allem emotional angreifbar mache oder die Privatsphäre Dritter verletze. Es gibt zwar Fotos in meinem Blog, jedoch keine Fotos, auf denen mein Gesicht zu erkennen ist. Private oder berufliche Belange bleiben außen vor. Das ist auch nicht der Zweck meines Blogs. Ich möchte niemanden mit meinen Problemen belästigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie wichtig sind dir die Kommentare deiner Leser?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Kommentare sind mir eminent wichtig. Sie machen das Bloggen erst interessant. Es ist wie Small Talk, aus dem ein ernsthaftes Gespräch oder eine Diskussion erwachsen kann. Es ist ein Geben und Nehmen. Als Blogger erzähle ich Geschichten, gebe ein Stück von mir. Die Kommentatoren geben mir etwas zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hat das Blog Einfluss auf dein Leben?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Es hat insofern Einfluss auf mein Leben, als sich mit einigen Kommentatoren eine enge Bekanntschaft entwickelt hat - über das virtuelle Leben hinaus. Außerdem erweitert sich der Horizont. Nicht nur, weil einige Kommentare zum Nachdenken anregen, sondern weil ich durch das Bloggen selbst viel mehr Blogs lese. Auf diese Weise erfahre ich mehr aus dem Leben von Menschen, die &lt;a href=&quot;http://pathologe.blogg.de/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;in Afrika arbeiten&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://caliente.twoday.net/&quot; target=&quot;New&quot;&gt;in Spanien studieren&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://h0mebase.twoday.net/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;in England promovieren&lt;/a&gt;. Das sensibilisiert für andere Blickwinkel.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Was ist negativ am Bloggen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Man verliert schnell den öffentlichen Charakter von Blogs aus dem Blick. Vor der Veröffentlichung jedes Beitrags rufe ich mir diese Tatsache ins Gedächtnis und überprüfe den Beitrag, ob er nicht zu privat ist.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;font size=&quot;-3&quot;&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.haz.de/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Hannoversche Allgemeine Zeitung&lt;/a&gt;,&lt;br /&gt;
Wochenendbeilage &quot;Der 7. Tag&quot; vom 24. März 2007,&lt;br /&gt;
Copyright: &lt;a href=&quot;http://giorgione.twoday.net/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Georg Patzer&lt;/a&gt;, veröffentlicht mit seiner freundlichen Genehmigung&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
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    <dc:date>2007-03-26T09:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/2624849/">
    <title>Beim Lesen</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/2624849/</link>
    <description>&lt;i&gt;&lt;b&gt;Was zuweilen am meisten fesselt,&lt;/b&gt; sind die Bücher, die zum Widerspruch reizen, mindestens zum Ergänzen: - es fallen uns hundert Dinge ein, die der Verfasser nicht einmal erwähnt, obschon sie immerzu am Wege liegen, und vielleicht gehört es überhaupt zum Genuß des Lesens, daß der Leser vor allem den Reichtum seiner eignen Gedanken entdeckt. Mindestens muß ihm das Gefühl erlaubt sein, das alles hätte er selber sagen können. Es fehlt uns nur die Zeit, oder wie der Bescheidene sagt: Es fehlen uns nur die Worte.&lt;/i&gt;&lt;DIV align=&quot;right&quot;&gt;&lt;font size=&quot;-3&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Frisch&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Max Frisch&lt;/a&gt;, Tagebuch 1946-1949, S.113]&lt;/font&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;br /&gt;

Ich habe das Lesen wiederentdeckt und werde jetzt zu Bett gehen, um noch mindestens 30 Seiten zu genießen.</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
    <dc:subject>Literarisches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-04T20:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/2440691/">
    <title>Happy Birthday, BRAVO!</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/2440691/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;bravo&quot; width=&quot;125&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/bravo.jpg&quot; /&gt;Fast wäre dieses Ereignis an mir vorübergegangen: Die BRAVO wird in diesem Jahr 50. Ach, dieses Buch der Sünde, was hat es mich begleitet! Immer donnerstags bin ich direkt nach der Schule zum SPAR-Markt gelaufen und habe mir eine süße Tüte für 50 Pfennig und die aktuelle BRAVO-Ausgabe gekauft. Zu Hause ange-&lt;br /&gt;
kommen, gab es erstmal Mittagessen. Währenddessen war das Lesen wie auch immer gearteter Schriftstücke - sogar die Lektüre von Schulbüchern - verboten. An die Rezeption aufklärerischer Jugendmagazine war gar nicht zu denken! Welch eine Qual! Nach dem Mittagsmahl endlich in mein mit BRAVO-Postern verziertes Jugendzimmer entlassen, blätterte ich gleich vor zum Dr.-Sommer-Team. Denn das, was dort geschrieben stand, reizte meine pubertäre Neugier bis aufs Äußerste. Und gleichzeitig beruhigte es mich, denn wenn ich nach den dort gestellten Fragen ging, kannte ich mich hervorragend mit allen erdenklichen sexuellen Problemen aus, die während der Zusammenkunft mit einem Jungen würden auftreten können. Ich war in der Theorie also bestens gerüstet - das verlieh Selbstbewusstsein für die Praxis. Leider lagen zwischen dem Kauf der ersten BRAVO und der ersten praktischen Anwendung des dort vermittelten Wissens mehrere ernüchternde Jahre. Diese nutzten meine Freundinnen und ich, indem wir unter anderem am Selbstlernkurs &quot;Zungenküsse - wir zeigen, wie&apos;s geht&quot; teilnahmen. Im Kreis sitzend und mit der Lingua in der Luft umherirrend, begutachteten wir gegenseitig das Ergebnis - mit gebührendem körperlichen Abstand, versteht sich, denn wir lebten ja im katholischen Sauerland und nicht in irgendeinem großstädtischen, homoerotischen Sündenpfuhl. Im &lt;a href=&quot;http://www.50jahrebravo.de/online/render.php?render=019318&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Rückblick der Titelblätter&lt;/a&gt; entfahren mir heute schrille reminiszenzdurchtränkte Ausrufe: Krass, Corey Haim, das waren Zeiten!  Iih-hi, *grusel*, David Hasselhoff - uaaaah! Und Johnny Depp - dem steht das Reifere heute definitiv besser. Roxette-Sticker-Collection - scharf! Hatte ich bestimmt auf meinem Federmäppchen. Rückblickend beglückwünsche ich mich, dass ich dem - nimmt man die Anzahl der mit ihnen bedruckten Titelblätter zum Maßstab - &lt;i&gt;massiven&lt;/i&gt; Gruppendruck standhielt und New Kids on the Block von Beginn an scheiße fand.</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-27T07:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/2089776/">
    <title>Unbekannte Bekannte oder: die eine-Million-Euro-Frage</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/2089776/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;sacher_masoch&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nessy/images/sacher_masoch.jpg&quot; /&gt; Ich bin bekennende Sammlerin aufschlussreicher Klolektüre und nutzlosen Wissens. Bei Günther Jauch weiß ich die absurdesten, lebensfernsten Fragen zu beantworten, wohingegen ich zwischen 2.000 und 16.000 Euro (&quot;Wer ist Fußball-Bundestrainer?&quot;) regelmäßig kläglich versage. Eines der liebsten Werke zum Durchblättern ist mir &quot;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3596143675/qid=1148986376/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/028-5926355-2038924&quot;&gt;Das Lexikon unbekannter Bekannter&lt;/a&gt;&quot;. In ihm erfährt der geneigte Leser alles über Menschen, die zwar mit ihrem Namen, aber nicht mit ihren Taten in die Geschichte eingingen. Zwischen dem Gott Mars und Mausolos, Satrap von Karien ist Leopold, Ritter von Sacher-Masoch zu finden, Namensgeber des Masochismus. Bereits im zarten Alter von 20 Jahren verfasste er seine Habilitationsschrift; im Laufe seines Lebens brachte er es zu 80 Romanen, acht Dramen und 100 Novellen. Doch es war nicht sein literarisches Wirken, mit dem er für Aufsehen sorgte. Vielmehr war es die Liste seiner Eroberungen, die Anstoß erregte: Schauspielerinnen, Aristokratinnen, eine Schriftstellerin und eine Baronin ließen sich von ihm verführen. Bevor er den Schritt in die Ehe wagte, hatte er außerdem eine Affäre mit einer gewissen Frau von Pistor. Das an sich war wenig beachtenswert, wohl aber die vertragliche Bindung, welche die beiden eingingen: Sacher-Masoch unterzeichnete, dass er seiner Geliebten als &quot;Ritter Georg&quot; überallhin folgen und ihr auf alle erdenkliche Weise dienen wolle. Die gute Frau von Pistor hingegen durfte als Herrin über ihn verfügen und ihn bei Bedarf und Ungehorsam bestrafen. Als Obulus an ihren Untergebenen verpflichtete sie sich im Gegenzug, stets Pelze zu tragen. Die Beziehung endete nach sechs Monaten in einer Katastrophe, ebenso wie des Ritters erste Ehe. Erst nach seiner zweiten Heirat fand er seine Erfüllung, und zwar in Person von Hulda Meister. Als Leopold, Ritter von Sacher-Masoch verarmt und geächtet 1895 starb, verweigerte ihm der Pfarrer zunächst das Grabgeläut. Zuvor hatte Sacher-Masoch mit seinen letzten Worten gefordert: &quot;Aimez-moi ...&quot; Tja, und wenn ich demnächst bei Herrn Jauch auf dem Stuhl sitze, um die Eine-Million-Euro-Frage zu beantworten, die lautet &quot;Wie hieß die zweite Ehefrau von Leopold, Ritter von Sacher-Masoch?&quot;, werde ich mich genüsslich zurücklehnen und sagen: &quot;Wollen Sie die Antworten noch vorlesen oder soll ich die Frage sofort beantworten?&quot; Wenn ich nur nicht vorher bei 2.000 Euro gescheitert bin.</description>
    <dc:creator>nessy</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 nessy</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-30T11:17:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nessy.twoday.net/stories/1880600/">
    <title>Achtung, Männer!</title>
    <link>http://nessy.twoday.net/stories/1880600/</link>
    <description>Während der Lektüre von &quot;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3821849312/qid=1146080930/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/028-5784047-1451750&quot;&gt;Dr. Ankowitschs Kleinem Universal-Handbuch&lt;/a&gt;&quot; stieß ich dieser Tage auf eine Liste, in der ich so einige, sehr schwierige Geschlechtsgenossinnen wiedererkannte. Ich kann nur jedem Mann dazu raten, das erste Date mit solchen Damen auch das letzte sein zu lassen, wenn die selbigen zwischen Entrée und Dessert folgende Sätze fallen lassen:

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Ich habe vergangenes Wochenende meine Wohnung ausgependelt.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Du bist so speziell!&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich glaube, wir sind uns in einem früheren Leben schonmal begegnet.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Du, ich muss dich vor mir warnen.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich hätte nie gedacht, dass du kommst. Zu mir kommt nie jemand.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Und? Wie findest du mich?&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Voll süßer Laden hier!&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Nee, ich mach nix Bestimmtes momentan. Ich lebe!&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Da drüben sitzt mein Ex, dieses penetrante Arschloch.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Naja, besser hier als zu Hause rumsitzen.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Erzähl mal was.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Was versprichst du dir eigentlich von mir?&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Ich finde, Sex wird überbewertet.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Du wirkst so zu, irgendwie.&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Wenn du Wassermann bist oder Skorpion, dann können wir gleich aufhören. Ich habe nämlich Aszendent Waage.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
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