Milchwoelkchen

Sonntag, 4. Mai 2008

Kussmomente

Denkt Euch in einen dieser Momente, in dem alles klar ist. In einen dieser Kussmomente zum Beispiel, in dem Ihr Euch gegenüber liegt, zwei Fremde und doch Nahe, der eine seine Hand irgendwo beim andern, nicht intim, aber doch innig irgendwo über der Kleidung, vielleicht in der Taille, vielleicht auf der Hüfte. Ihr seht Euch an, vielleicht habt Ihr Euch schon oft angesehen, nur aber nicht so. Vielleicht aber habt Ihr Euch noch nicht so oft angesehen, fast noch gar nicht. Ihr seht Euch also an und wisst sofort: ja. Oder auch: nein. Ja, alles ist richtig so. Und: Nein, Ihr könnt nichts falsch machen.

Es sind nur Bruchteile von Sekunden, in denen Ihr nichts denkt oder wenn doch, in denen Ihr nur mit Herz und Bauch denkt; in denen Ihr nur fühlt, in denen Ihr aber nichts Bewusstes spürt außer erwiderte Zuneigung. Synchron schließt Ihr die Augen, und dieser gehauchte Moment, der nur ein Luftzug in Euer beider Leben ist, in dem Eure Lippen einander das erste Mal berühren und Ihr spürt, ob sie weich oder gespannt, ob sie fragil und feinfühlig oder fest und fordernd sind, das ist der Moment, in dem Euer Herz eine Entscheidung trifft.

Erst scheu, dann kraftvoller küsst Ihr, jeder von Euch agiert und reagiert, es gibt diesen Takt des völligem Einvernehmens, als steuere Euch jemand aus der Ferne und habe zeitgleich jede Bewegung und jedes Geräusch, was auch immer um Euch herum geschieht, mit einem kernigen "Schschsch!" zum Schweigen gebracht. Dieser eine Kussmoment, der seid nur Ihr, und er ist nur ein Atemzug, dann löst Ihr Euch wieder voneinander, seht Euch an, schaut Euch erst in die Augen und lasst dann den Blick über das Gesicht des Anderen wandern. Ihr wollt sein Empfinden darin entdecken. Und weil Ihr Euch so nah seid, könnt Ihr seine Mimik nicht im Ganzen erfassen, ganz anders als im Winter, wo Ihr, ohne es zu hören, an den Atemwolken entfernter Menschen seht, dass sie sprechen; Ihr müsst Augen, Mund, Wangen und Stirn erst einzeln nach ihrer Meinung absuchen - und dann schaut Ihr einander wieder in die Augen. Dort, und das ist mehr als nur ein Sekundenbruchteil, mehr als nur ein Aufblitzen, sondern ein Zustand, dort seht Ihr ihn, diesen Ausdruck, der das Ende aller Zweifel ist.

[inspiriert in einem rührseligen Augenblick]

Freitag, 4. April 2008

Auf Reisen

Hier ist grad irgendwie ... ich weiß auch nicht. Schreibhemmung. Viel zu tun. Nee, viel zu tun eigentlich nicht. Aber ich fühle mich beschäftigt. Mit mir und dem Drumherum. Gedanklich bin ich viel auf Reisen und habe nicht den Kopf und die Ruhe, um Geschichten niederzuschreiben. Kennt Ihr das?

Montag, 18. Februar 2008

Reflexionen

spiegelung_norge500

Wenn ich einen Text veröffentliche, dann schreibt jeder, der ihn liest, ihn neu. Ihr erschafft ihn in Euren Köpfen ein zweites Mal mit Eurem Wissen und vor dem Hintergrund Eurer Erfahrungen.

Nicht alles und vor allem nicht genau das, was ich sagen möchte, lest Ihr in meinen Beiträgen. Jeder von Euch sieht etwas Anderes, manchmal sogar mehr, als ich ursprünglich meinte. Von manchen wünschte ich mir, sie würden mir mehr zugestehen als ausschließlich das, was sie meinen zu verstehen. Von anderen wiederum bin ich überrascht, was sie mir zutrauen, das ich bin. Immer aber freue ich mich über das, was wir uns gegenseitig geben.

Nur mal so am Rande.

Freitag, 4. Januar 2008

Zwei Kerzlein brennen ...

... heute auf der Geburtstagstorte dieses Blogs.

Die Bilanz nach zwei Jahren ins Internet schreiben:
  • 780 Beiträge
  • 16.800 Kommentare
  • 837 Bilder
  • 9-mal Nessy zum Hören
  • knapp 146.000 Besucher seit Mai 2006
  • 132 Abonnenten im Twoday-Sinne
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  9. Zweifel (1471)
  10. 15 Fragen für den Dezember (1455)

Beiträge des zweiten Jahres, an denen mein Herz besonders hängt:
Dann gab es noch das Interview in der HAZ über meine Beziehung zum Bloggen und - für alle Neugierigen - mein virtuelles Ich.

Ich bedanke mich für ein weiteres Jahr mit Euch und freue mich auf das nächste!

Dienstag, 1. Januar 2008

Der Kuss

Es war dieses Silvester Mitte der 90er, als es minus 20 Grad hatte. Nur die Hauptstraßen unserer kleinen Stadt waren vom Schnee und vom Eis befreit. Auf den Nebenstraßen, den Anliegerstraßen und in den kleinen Gassen, auf den Höfen und Terrassen lag eine dicke, plattgetretene, gefrorene Schneeschicht, die so hart war, dass sie erst Wochen, nachdem sich erste Krokusse ans Licht gewagt hatten, geschmolzen war. Wir gingen hinaus mit Mütze und Handschuhen, in einer langen Unterhose und den Schal nicht nur um den Hals, sondern eng um Mund und Nase gewickelt. Männern mit Schnurrbärten gefror ihr Atem in den borstigen Haaren, und Frauen, die gerade geboren hatten, blieben mit ihren Kindern vor den Kaminen der Einfamilienhäuser sitzen und blickten versonnen ins Funkeln des Weihnachtsbaums, das sich im Fenster spiegelte.

Wir waren eine Gruppe von vielleicht acht Leuten, eine lose zusammengewürfelte Clique, die sich erst vor ein paar Monaten gefunden hatte. Es ergab sich, dass wir in einer hölzernen Gartenhütte in einer Reihenhaussiedlung feiern konnten, umgeben von zwei Heizlüftern, auf Campingstühlen und Plastikliegen. Wir saßen im Kreis um einen Tisch herum, machten Raclette, erzählten und lachten viel. Die Bravo Hits des Jahres quollen aus den Boxen eines CD-Kassetten-Decks, und wahrscheinlich wechselten sie sich ab mit Kuschelrock und Roxette, denn das war es, was wir zu dieser Zeit und zu dererlei Anlässen hörten.

Von Zeit zu Zeit, immer dann, wenn uns in dieser winzigen Hütte mit den zwei Heizlüftern zu warm wurde, öffneten wir die Hüttentür mit den Butzenscheiben und den dicken, gehäkelten Spitzengardinchen. Die Luft unter der Decke wurde augenblicklich zu Dampf und waberte in dicken Schwaden hinaus in die Kälte. Es war unwirklich und dauerte nur wenige Sekunden, ehe wir die Tür wieder zurissen und uns mit schlotternden Leibern wünschten, wir hätten sie nie geöffnet.

In einem dieser Momente blickte ich ihn zum ersten Mal an, wie er ebenfalls dasaß und zu frieren begann. Er war zu dieser Zeit mit Miriam zusammen, einer 17-Jährigen, die bereits vor Mitternacht von ihrem Vater abgeholt werden würde, weil sie nicht länger aus bleiben durfte. Sie war eine zarte, braunhaarige Elfe mit Porzellanhaut und Locken, die ihr auf den Rücken hinabhingen und bei jeder Bewegung sanft hüpften. Sie war schön im klassischen Sinne, doch sie war eine Puppe und reizte ihn nicht, das sah ich gleich. Wenn er sie umarmte und ihr einen kurzen Kuss auf die weißen Wangen drückte, hielt er die Augen geöffnet und ließ jene Innigkeit vermissen, wie sie Verliebten zu eigen ist, wenn um sie herum im Augenblick gegenseitiger Berührung die Umgebung in Bedeutungslosigkeit verschwimmt.

Um kurz vor elf wurde sie also abgeholt, obwohl Silvester war, obwohl wir alle wie in einem riesigen Schlafsaal im Wohnzimmer dieses Reihenhauses schlafen würden und obwohl sie bereits 17 war. Er drückte ihr wieder einen dieser scheuen Augen-auf-Küsse auf die Wange, während ihr Vater im Auto wartete und die Abgaswolken aus dem Auspuff des Wagens quollen. Als er zurück in die Gartenlaube kam - die warme Luft wurde sofort dunstig, als er durch die Tür schlüpfte -, setzte er sich neben mich in einen freien Campingstuhl. So saßen wir beeinander, ich bot ihm von den Chips an, und er blickte mich immer wieder von der Seite an.

Es wurde Mitternacht, und als wir mit gefüllten Sektgläsern, in Mützen und Handschuhen, die Schals über den Mund gezogen, auf dem plattgetreten Schnee in der Anliegerstraße standen und die ersten von uns Raketen steigen ließen, blickte er mich an, schob meinen Schal beiseite und küsste mich lange und innig. Dann ging er zu den anderen Jungs und knallte und lachte, während wir Mädels frierend zusahen und an unserem Sekt nippten.

Das Jahr, das mit einem Kuss begann, war eines, das bestimmt sein sollte von Veränderungen, aber noch mehr bestimmt von einer wilden Verliebtheit, die nicht Grund für die Veränderungen war, sie aber ebenso fürsorglich wie ungestüm begleitete.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Neues altes Idiotentum

Da und dort beklagen sich Schreiber darüber, wie "kenntnisfreie Meinungsmache" das Internet bevölkere und es zu einem "Debattierklub von Anonymen, Ahnungslosen und Denunzianten" verkomme.

Beim Lesen dieser Artikel sind mir zwei Gedanken jenseits der aufgeworfenen Fragen gekommen: Ist es im vorliegenden Fall nicht vielmehr so, dass das Virtuelle das Reale spiegelt? Und: Hat nicht die Verschriftlichung von eigentlich Mündlichem seinen Anteil an der Misere?

All jene Schreihälse, die in der Kneipe, am Kaffeeautomaten, beim Nachbarschaftsfest und im Sechser-Abteil in der Bahn Zweiten und Dritten und Vierten ihre unmaßgebliche Meinung aufdrängen, tun dies neuerdings unter dem Label "Teilhabe am öffentlichen Diskurs" in Foren, Blogs und Kommentaren. Ihre Argumentation wird durch die öffentliche Darbietung nicht fundierter, ihr Horizont nicht weiter. Die dem Web immanente Möglichkeit der Interaktion vieler mit vielen weicht zwar die Grenzen des realen, interpersonalen Austauschs auf, führt aber dem Argument der "Schwarmintelligenz" zum Trotz nicht per se zu mehr individueller Weisheit.

Es mag nun sein, dass ein Ruf in den Wald außerhalb des Internets nach wenigen Metern ungehört verhallt, während er virtuell vielmehr an einen Lichtstrahl erinnert, der gestreut und vielfach zurückgeworfen wird und dadurch wie viele Lichtstrahlen erscheint. Die Unterscheidung zwischen Relevantem und Unrelevantem mag schwieriger, die Informations- ebenso wie die Desinformationsfülle größer werden. Das aber ist der Preis, den wir für die neuen Möglichkeiten der Meinungsäußerung zahlen müssen.

Die Verschriftlichung des sonst mündlich Herausgeplauderten trägt das Ihre dazu bei, dass wenig ausgereifte Statements nicht an Substanz gewinnen. Im Gegenteil: Der Schwarz auf Weiß in Bits und Bytes gefasste Kommentar, dem bar jeder nonverbalen Information, jedes Stirnrunzelns, Brauen-Hebens und Mundwinkelzuckens zeitverzögert weitere Kommentare folgen und der daraufhin korrigiert oder revidiert oder affirmiert wird, bekommt durch seine schriftliche Form eine Endgültigkeit, die er nicht hat und die vom Verfasser meist auch nicht gewollt ist. Denn die aufgeschriebene Meinung ist nur ein Ausschnitt aus seinen Überlegungen, die er normalerweise im direkten, synchronen Austausch mit den Mit-Diskutanten einer stetigen Prüfung unterzieht.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Ereignistrilogie (X-Mas-Content I)

x-mas
Es begibt sich dieser Tage, dass Menschen mit dicken Paketen und sperrigen Plastiktüten die S-Bahnen des Landes bevölkern. Sie schleppen ihre Einkäufe durch das Gewühl der Bahnhöfe, rempeln mit ihnen in die Bahn hinein und durch die Gänge hindurch, schlagen dabei unschuldigen Mitreisenden ihr Gepäck ins Gesicht und nehmen es dann auf den Schoß, obwohl sie kaum darüber hinwegsehen können.

Durch das dünne Kunststoff der Tüten schimmern allerlei Hässlichkeiten: elektrische Tischbrunnen, Deko-Puppenwagen mit Rüschenapplikationen und auf Leinwand gedruckte Bilder von Landschaften der italienischen Riviera, wie sie üblicherweise in Kaufhauscafés oder Zahnarztpraxen hängen. Man fragt sich, ob diese Dinge hergestellt werden, weil es Menschen gibt, die nach ihnen verlangen, oder weil Firmen aus einer allmächtigen Geisteshaltung heraus festlegen, dass sich die Kundschaft immer schon von flinken Kinderhänden geklöppelte, Brokat besetzte Wende-Stuhlkissen gewünscht hat, es bislang nur noch nicht wusste.

Angesichts dieses massenhaften Erwerbs funktionsloser Überflüssigkeiten scheint es mir, als gingen Karneval, Schützenfest und Weihnachten eine heilige Allianz ein: blödeln um des Blödelns willen, saufen um des Saufens willen und schenken um des Schenkens willen.

Sonntag, 18. November 2007

Über die Unsicherheit

Am quälendsten ist die Unsicherheit, das Nicht-Wissen, was wird, vielleicht auch, was war und ob überhaupt noch oder jemals wieder.

Frau A. hat eine Antwort eingefordert und sie bekommen. Es ist keine schöne Antwort, doch meistens wissen wir schon, bevor wir fragen, dass das, was gesagt werden wird, genau das ist, was wir eben nicht hören wollen. Gerade, wenn wir lange warten müssen. Aber wir fragen trotzdem, nicht um des Fragens, sondern um der Gewissheit willen. Um abschließen zu können mit einer Episode im Theaterstück, das unser Leben ist, auf dass die Bühne frei und die Kulisse umgebaut wird für den nächsten Auftritt. Schließlich muss die Geschichte fortgeschrieben werden, wir wollen es, denn wir spielen zwar mit, doch wir kennen das Ende nicht. Das Kuriose ist, dass wir selbst, ohne es zu wissen, die Autoren sind, aber das merken wir immer erst dann, wenn wir straucheln und den Souffleur suchen, den es nicht gibt oder der gerade eingeschlafen ist auf seinem kleinen Stühlchen vor der Bühne und uns deshalb nicht zuflüstern kann, wie wir weiter agieren und welche Stichworte wir unseren Mitspielerin geben sollen, damit diese wiederum Stichworte geben an jene, die ebenfalls Stichworte geben und dem Stück seinen Fortgang schenken, den es ohne uns nicht hätte oder doch.

Unser aller Ziel ist es, fortzuschreiten in dem, was wir tun, was wir sind und was wir sein wollen, in dem, wonach wir streben, manchmal ohne zu wissen, was genau unser Ziel ist und ob wir überhaupt eines haben. Doch wir haben eins, wir alle, jeder Einzelne von uns - nicht immer vor Augen, aber in unserem Herzen. Wir möchten ankommen auf unserer Suche nach Zufriedenheit - einer Zufriedenheit genährt aus der Genugtuung, etwas bewegt und Menschen geliebt zu haben, kurzum: Gelebt zu haben, nicht nur im Großen, sondern auch im Alltäglichen. Wir wollen, und das ist unser Wesen als Existenzen in einer Welt, die, schaut man sie mit der Distanz von Zugvögeln an, keine Individuen kennt - wir wollen unsere Fußspuren hinterlassen, auch auf die Gefahr hin, dass der nächste Schnee sie zudeckt und der nächste Regen sie fortschwemmt. Mindestens einem sollen sie bis dahin den Weg gewiesen haben, mindestens einer soll hineingetreten sein, mindestens einer soll über sie stolpern dürfen, wie sie kleine Gruben bilden in getrockneter Erde.

Und so wünschen wir uns, einmal - mindestens einmal, doch eher scheint es mir, als sei es in jedem Lebensjahrzehnt einmal - mit einem Menschen so intensive Glücksmomente geteilt zu haben, einmal mit bloßen Händen seine Seele berührt zu haben, dass wir in sein Gedächtnis eingebrannt sind, so dass er noch an uns denkt, wenn unsere Halbwertzeit bereits verstrichen ist. Nicht immer gelingt es uns, den anderen von uns zu überzeugen, und dann ist es umso bitterer, wenn er uns bereits von sich überzeugt hat, denn Ungleichheit bringt nichts als Unzufriedenheit, und Unzufriedenheit ist eben genau das Gegenteil jenes Gemütszustands, den wir für uns erstreben.

Zurück aber zur Unsicherheit. Sie birgt immer dann Kraft in sich, wenn sie Neues gebiert und dabei unsere Geduld fordert, und immer dann Schmerz, wenn sie Altes zu Grabe zu tragen wünscht und dabei auf Schweigen stößt. Manchmal sind diese zwei Dinge eins, weil sie die Gelegenheit bieten, dem Theaterstück eine Wendung zu geben, manchmal sind sie nur ähnlich, weil sie lediglich Intermezzi sind, die Gefühle verwirren, uns aber nicht fortschreiten lassen, und manchmal ist das zweite die Voraussetzung für das erste, nur dass wir kaum bemerken, wann das Alte endet und wann das Neue beginnt. Erst, wenn wir der Unsicherheit ein Gesicht geben und sie in das Kästchen unserer Erfahrungen stecken können, wir sie damit ihres Selbst berauben und über sie triumphieren, stellt sich ein Funken der Zufriedenheit ein, der uns später gemeinsam mit anderen Funken Wärme spenden wird.

Montag, 12. November 2007

Nachts im Café

Während ich so dasitze und es im Haus still wird, nachdem sogar der Student nebenan die Segel gestrichen und die Musik ausgestellt hat, kommt mir der Gedanke, dass ich Euch mal wieder etwas erzählen kann. Also kommt herein in mein Café, lasst den Regen draußen und setzt Euch zu mir.

Montag, 5. November 2007

Himmelwärts

Mitten in der Arbeit
trägt ein Wind
meine Gedanken empor
himmelwärts zu den Träumen
wo sie einen Augenblick
kreisen und fliegen
gleiten und schweben
und in langsamen Runden
leise und in kleinen Schleifen
wieder zu Boden sinken
wo ich sie auffange
und behütend sammle.

Kaffeeklatsch

Frankfurt
klingt ja schon mal SEHR vielversprechend! Ruhrgebi et...
Jekylla
Ich hätte dieses...
Ich hätte dieses Jahr ganz sicher noch Berlin...
nessy
Das, Frau nessy,
geht eindeutig nicht so weiter! Ich hätte dieses...
Jekylla
Der
Elektrozaun dient lediglich der Roestung der Kaffeebohnen....
pathologe
Das habe ich mir als...
Das habe ich mir als Student abgewöhnt. Ging ganz...
nessy

Keks dazu

“Die besten Geschenke werden nicht in Schachteln verschenkt.”

T9
Aktuellstes, dem Telefonino beigebrachtes Wort: spargelig

Mood

Soundcafé



Kundschaft

Kaffeemühle

 

Pächter

Im Geschäft seit 863 Tagen.
Letzte Bestellung: 16. Mai, 11:53

Hinterzimmer
Ich brühe Ihnen gerne persönlich einen Kaffee auf: die.liebe.nessy [bei] gmail [punkt] com

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