Vom Leben gezeichnet

Dienstag, 26. Februar 2008

Kreativer Schub

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"In Afghanistan ist alles doof" ist inspiriert durch den Herrn Landesverteidiger

Freitag, 22. Juni 2007

Vom Leben gezeichnet (III): Umtopfen

umtopfen

Schon seit mehreren Wochen ist es an der Zeit, mal wieder umzutopfen. Damals, als ich noch studiert habe, habe ich das öfter getan. Damals hatte ich ja auch mehr Zeit dafür. Regelmäßig habe ich 40-Liter-Säcke-Erde eingekauft und meinen grünen Freunden ein größeres Zuhause geschenkt, was zu dschungelähnlichen Zuständen in meiner 35-Quadratmeter-Woh-
nung führte.

Die Umtopfaktionen fanden in meiner Studentenküche statt. Ich hatte sie damals von meiner Vormieterin übernommen. Sie war schrottig, aber zweckmäßig. Kurz nach meinem Einzug begann das ablaufende Spülwasser, in den Unterschrank zu schwappen. Ich behalf mir damit, dass ich ein Zwei-Mark-Stück in das offene Ende des Rohrs legte, welches offensichtlich für einen Waschmaschinenablauf gedacht war. Das Geldstück hatte genau den Durchmesser, den es brauchte, um den Spülschrank trocken zu halten. Leider zog ich erst nach der Euro-Umstellung aus der Wohnung aus, so dass das Zwei-Mark-Stück danach wertlos war. Ich nahm es trotzdem mit - in alter Verbundenheit.

Zwar putzte ich nicht oft, aber wenn ich einmal putzte, vergaß ich jedesmal einen wichtigen Sachverhalt: Wenn ich den Toaster anfasste und gleichzeitig meine Hand unter laufendes Wasser hielt, bekam ich einen elektrischen Schlag, der eine herzkranke Oma ohne Zweifel ins Jenseits befördert hätte. Ich musste mich danach immer eine Minute lang auf einen Stuhl setzen, um mich wieder zu sammeln, was mich nicht wirklich motivierte, die Frequenz meiner Putzeinheiten zu erhöhen.

Das Eisfach in meinem Kühlschrank hatte die Angewohnheit, binnen zwei Tagen derart zuzufrieren, dass Regisseur Luc Jacquet problemlos seinen Film "Die Reise der Pinguine" dort hätte drehen können. Mehrmals bemühte ich mich, es abzutauen. Jedesmal endete es damit, dass ich mit dem Schraubenzieher (Herr Nessy: "Das heißt Schraubendreher, Frau!!!") Schollen von Eis aus dem Fach brechen musste, da es auch nach zwei Hochsommertagen keine Anstalten machte, den Aggregatzustand von fest zu flüssig zu verändern.

Als ich nach fünf Jahren aus der Wohnung auszog, war ich trotzdem ein wenig wehmütig. Erst, als ich in meiner neuen Luxusküche stand, die gar keine Luxusküche war, mir aber angesichts meiner Vergleichsmöglichkeiten wie eine vorkam, ließ das Heimweh nach.

Montag, 9. April 2007

Vom Leben gezeichnet (II) - Gruselnessy

Ich bin eine alte Schissbuxe. Nicht einmal den Tatort kann ich anschauen, ohne mich danach an jede offen stehende Zimmertür anzuschleichen und sie herumzureißen - damit sich der Schurke, der sich dahinter versteckt, gehörig erschreckt und die Flucht ergreift. Seit Wochen habe ich Hard Candy, eine freundliche Leihgabe von Magic, im DVD-Schränkchen, traue mich aber nicht, den Film anzusehen.

gespenster

Mit Büchern geht es mir genauso. Lese ich vor dem Einschlafen einen bösen Krimi, muss ich zwecks besserer Unterscheidung zwischen der realen und der fiktionalen Welt erst noch ein bisschen Radio hören, bevor ich einschlafen kann. Welch Graus ist es dann, wenn mein Arzneikürbis nicht wirkt und ich nochmal raus muss. Mit einem weiten Satz springe ich aus dem Bett, damit kein eiskaltes Händchen darunter hervorkommen und mich am Knöchel packen kann. Auf Zehenspitzen schleiche ich zum Bad. Ein Liedchen summend entfache ich sofort die volle Beleuchtung. Danach hechte ich zurück unters Federbett, ebenfalls mit einem beherzten Sprung des kalten Händchens wegen, und wickele mich fest in die Decke ein. Wehe, es bleibt ein Loch, durch das es kalt hindurchzieht. Dann fröstelt es mich nicht nur wegen der Kälte.

Montag, 2. April 2007

Vom Leben gezeichnet (I)

Seit drei Tagen bin ich dabei, mein Arbeitszimmer auszumisten, ein Kämmerchen, das als Folge ausschweifender Disziplinlosigkeit mit viel Nippifippi vollgestopft ist. Das Aufräumen fördert allerlei Fundstücke zutage, die mich von meinem Tun ablenken. Darunter eine Sammlung von Zeichnungen, die während einschläfernder praxisferner mitreißender Vorlesungen entstanden. Hauptdarstellerin: die junge Nessy.

Ich werde die eine oder andere online stellen, beginnend mit dieser: Als meine Frauenserie "Girl Friends" überraschend abgesetzt wurde.

frauenserie

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Karfreitag
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... ich liebe dieses Blog! Wollte ich nur mal gesagt...
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Noja, wenn man ein Sommerloch...
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