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Weltenbummler

Sonntag, 30. August 2009

Diesmal ohne Wasser

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Tagesausflug zur Nordsee. Mit viel Wind, so wie es sich gehört.
Ab Mittwoch dann wieder Urlaub. So lässt sich's aushalten.

Mittwoch, 12. August 2009

Weil's so schön war

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Geschichten aus Kühlungsborn V

Für das Gewissen, den Rücken und die Linie findet morgens vor dem Frühstück therapeutisches Joggen statt. Kühlungsborn ist der ideale Ort dazu: Vorne Meer, hinten Wald, da hat man quasi das ganze freudvolle Programm.

Im Fernsehen sieht Joggen am Meer immer frisch, dynamisch und motivierend aus. Niemand hat mir gesagt, dass es dort auch Wind gibt, Gegenwind. 2,5 Kilometer lang. Und das vor dem Frühstück.

Es ist falsch, wenn Sie vermuten, dass ich auf dem Rückweg dann ja Rückenwind habe und das energetisch ein Nullsummenspiel ist. Denn auf dem Rückweg geht es durch den Stadtwald, der sich parallel zur Strandpromenade hinter der Hotelzeile erstreckt. Und der im Übrigen vollkommen windstill ist.

Auf der Karte sieht das alles ganz einfach aus: Vom Hotel aus links die Promenade hoch, zweimal links, durch den Wald zurück, links, und schon bin ich zurück am Hotel.

Im Gegensatz zur Karte ist es aber in der Wirklichkeit so, dass Straßen gesperrt sind und neu geteert werden, Waldpfade einen Bogen machen und auf Weggabelungen mit Schildern enden, die voneinander weg zeigen und auf denen trotzdem beidesmal "Strand" steht.

Ich habe mich also verlaufen. Circa zehn Kilometer lang, eine Stunde und zwölf Minuten - in einem Kurort von der Größe eines mittleren, großstädtischen Parkplatzes.

Dumme Sache, sagen Sie vielleicht.
Aber passiert halt.
Einmal.

Am zweiten Tag ein prüfender Blick auf die Karte. Evaluation der Fehler. Neue Chance und: Man sollte meinen, ich hätte bei meinem ersten, eineinviertelstündigen Tripp alles gesehen, den gesamten Ort durchquert, jede Straße durchkreuzt, mir markante Wegmarken gemerkt - nä! Rechts von mir gibt es noch jede Menge Wohngebiet, da geht noch Einiges. Also: Wieder verlaufen, diesmal in die andere Richtung.

Ich denke nun, dass therapeutisches Strandkorbsitzen auch einen heilsamen Effekt hat.

Dienstag, 11. August 2009

Nur grad mal so

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//*schleckt Gebrannte-Mandel-Eis
//*atmet Seeluft ein
//*seufzt leise

Geschichten aus Kühlungsborn IV

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MeckPom ist nicht Kalifornien. Die DLRG ist nicht Baywatch. Keine roten Badeanzüge, keine Rettungsbojen, keine feschen Schwimmer in knappem Lycra. Stattdessen halbwüchsige Buben in ausgebeulten Shorts und mit den Brustkörben von Haushühnern.

Aber was sollen diese Oberflächlichkeiten! Schließlich zählt allein die Kompetenz.

Stellen Sie sich folgende Szene vor: Leichte Wellen auf der Ostsee Tosende Brecher prallen auf den Strand. Ich möchte mich kurz abkühlen, watschel hüpfe anmutig in die See, die Brandung erfasst mich und wirft mich um.

Schreck!

Mit meinem Steiß pralle ich auf ein Feld großer Steinen, das heimtückisch unter der Oberfläche lauert. Die Wogen werfen mich hin und her, ich schnappe nach Luft, bin gefangen zwischen Felsen, Gischt füllt meine Nase. Aufstehen? Unmöglich! Überall Geröll. Meine Schienbeine schlagen unerbittlich gegen Hartes. Schmerzen durchzucken mich. Wie ein Wal Pinguin Marienkäfer Elegant lasse ich mich an Land spülen.

Und Mitch, Craig und Eddie? Hocken mit fünf Bikini-Mädels auf dem Turm, kloppen Karten und tun so, als hätten sie nichts mitkgekriegt. Das nenne ich professionell! Nur der versierte Helfer erkennt nämlich, wann es einem Badegast zu peinlich ist, gerettet zu werden.

Montag, 10. August 2009

Geschichten aus Kühlungsborn III

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Marienkäfer - ich mag sie, auch in Scharen. Sie haben ein freundliches Gemüt und neigen nur selten zur Hektik. Ein einzelnes Käferchen vernascht außerdem bis zu 250 Blattläuse am Tag: Zeichen eines gesegneten Appetits und einer herzlichen Freude an kulinarischen Belangen. Ich fühle Seelenverwandtschaft.

Wenn ich nun in meinem Strandkorb sitze und es am Schenkel kribbelt, bin ich entzückt. Wieder ein neuer Freund! Wieder ein heiterer, unverdrossener Wanderer, der unbeirrt aller subkutanen Verwerfungen seinem Glück entgegenstrebt. Auch seine Kollegen von der Bodentruppe sind allzeit guter Dinge: Frohgemut marschieren sie durch den Himalaya menschlicher Fußstapfen. Wind, Wellen, Sandlawinen - Marienkäfer sind über alle Widrigkeiten erhaben. Krise? Nicht mit uns!

Gut - manchmal erwischt es einen von ihnen. Auf dem Gehsteig, auf dem Radweg, sie werden von Hintern zermalmt, zwischen Buchseiten eingeklemmt oder sterben ermattet und mit ausgestreckten Flügeln auf einem sonnigen Mauervorsprung. Auch ich habe schon unversehens ein paar Käfer getötet, zuletzt den Kameraden im Badezimmer, der durchs Waschbecken krabbelte, als ich gerade meine Zahnpasta ausspuckte. Steckste nicht drin.

Beim Googlen lese ich nun, welche Namen die Menschen dem Marienkäfer schon gegeben haben: Sprinzerl-Spranzerl, Huppawermel, Motschekiebchen, Himmelmietzchen, Herrgottswürmchen. Mir geht das Herz auf.

Sonntag, 9. August 2009

Geschichten aus Kühlungsborn II

Alleine zu reisen ist eine seltsame Sache. Denn es bedeutet, unter Beobachtung zu reisen. Ein Gefühl, das sich in Begegnungen spiegelt - in einem Ferienort, der einzig bevölkert ist von Familien und älteren Ehepaaren.

Nehmen wir die Rezeption meines Hotels. Ich komme an. Hinter dem Tresen steht eine stabile, blondgraue, in jeder Hinsicht dienstbeflissene Empfangsdame klimakterischen Alters. Ich nenne meinen Namen und dass ich reserviert habe. Sie weiß sofort Bescheid: "Ah, das Einzelzimmer!" Ja, sowas merkt man sich hier.

Wir erledigen die Formalitäten. Sie verweist direkt auf das Veranstaltungsprogramm des Ortes ("Falls Sie mal Unterhaltung brauchen.") und schaut mitleidig. Dabei bin ich doch gerade hier, um keine Unterhaltung zu haben. Ich möchte nur sein.

Am nächsten Morgen das Frühstück. Ich suche mir am Buffet die schönsten Sachen aus - Saft, Lachs, ein Croissant, Himbeermarmelade -, setze mich und schlage mein Buch auf (es ist Urlaub, ich mag keine Zeitung lesen; alles, was außerhalb meines Erholungskosmos geschieht, betrifft mich erst in fünf Tagen wieder). Das ältere Ehepaar vom Tisch gegenüber schaut interessiert. Oder nein: Es starrt. Es taxiert mich von den brombeer lackierten Zehennägeln bis in die blonden Haarspitzen (die Menschen fangen nach einem ersten flüchtigen Blick immer unten an, immer), beäugt mich beim Marmelade-aufs-Hörnchen-Streichen und möchte mit Stieren und sich Vorlehnen herausfinden, was ich lese. Immer ist es sie, die sich zu ihm beugt, ihm zuflüstert, zu mir schaut und weiterflüstert ("Sie ist allein ... dabei sieht sie gar nicht aus, als müsste sie alleine reisen ... aber bei den jungen Menschen heutzutage ... alles Individualisten ... wollen sich doch nicht mehr binden ...").

Die Familien schauen manchmal missliebig ("Wir! plagen uns mit deinen! Rentenzahlern ab!"), sie aber auch gerne mal neidvoll ("Nur einen Tag tauschen, einen Tag!"), er so gut wie immer interessiert ("Oh ... schön ... mmmmh ... eine allein Reisende ... ungebunden, bedürftig, ausgehungert ... denk an was anderes!").

Im Chinarestaurant werde ich gar nicht erst bedient. Die kindhafte Kellnerin huscht Mal um Mal an mir vorbei. Es scheint, als warte sie darauf, dass in Kürze die komplette Festgesellschaft eintrifft oder zumindest ein Rendezvous; erst dann wird sie die Karte bringen, das gebietet die Höflichkeit - nur dass ich auf niemanden warte und sie es deshalb auch vergebens tut. Ich stehe auf und gehe.

Beim Italiener kommt immerhin ein Kellner. "Möchten Sie hier essen?" fragt er. Nun ja, wonach sieht es aus? Würde ich meine Wäsche bringen, hätte ich einen Korb dabei.
"Ja", antworte ich.
"Sind Sie allein?" fragt er.
Nein, ich habe meinen Freund dabei. Hach, eine ganz doofe Geschichte. Er hat sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen, seitdem ist er unsichtbar. Die Nebenwirkungen - von denen hört man ja dieser Tage allerhand. Aber dass es so schlimm wird ... jedenfalls ... er sitzt mir gegenüber. Dumm nur, dass er sein Portmonee in der Tasche hatte, als er die Spritze bekam ... das ganze Geld ist jetzt auch unsichtbar. Aber das soll sich nach zwei, drei Tagen wieder geben, dann können Sie's ganz normal verbuchen. "Ja", sage ich.
"Soll ich Ihnen also die Karte bringen?" fragt er.
Nee, lassen Sie mal. Mein Freund und ich gehen einfach zum Kühlschrank und schauen, was wir so finden. Kein Ding. Machen wir zu Hause auch. Nur keine Umstände. "Sehr gerne", sage ich.

Alleine zu reisen ist wirklich eine seltsame Sache.

Freitag, 7. August 2009

Geschichten aus Kühlungsborn I

Als ich mich gestern abend in den Sand kniete, um dieses Bild zu machen, fiel mir sofort eine Geschichte dazu ein.

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"Geh vor und schau dir die Wellen an", sagt die Oma, gibt dem kleinen Jungen einen zärtlichen Schubs und schickt ihn den Steg hinaus zum Meer.

Der kleine Junge geht zwei Schritte vor, zaudert, bleibt stehen. Er blickt über seine Schulter zurück zur Oma. Sie lächelt. "Geh zu", sagt sie. "Dort vorne wartet eine Überraschung auf dich."

Langsam tastet er sich die Holzplanken entlang. Er möchte zum Meer, er möchte dort vorne an die Spitze des Stegs, er möchte es unbedingt, er ahnt, dass es dort etwas Besonderes gibt, (dass dort etwas Besonderes mit ihm geschieht) - seine Oma hat es ihm gesagt; seine Oma kennt die Welt. Deshalb geht er weiter. Der Trubel der Strandpromenade wird leiser, verklingt, verfliegt im Wind und in den klatschenden Geräuschen der Wellen. Die Musik, die aus dem Konzertgarten herüberweht, ist nur noch ein Mosaik aus Tönen. Doch er hat Angst.

Eine Welle schlägt von rechts gegen den Steg. Gischt spritzt auf. Er zuckt und beugt sich nach links, die Hände zur Abwehr gehoben; will den salzigen Tropfen ausweichen. Einen kurzen Moment steht der kleine Junge so da, im Schreck erstarrt. Dann beginnt er zu rennen, dem Wasser entgegen, als hätte die unruhige See seine Bedenken mit sich genommen und fortgeweht, dorthin, wo auch der Lärm des Strandes ist. Seine Sohlen trommeln im Lauf auf das Holz. Die Ärmel seiner Jacke schlackern neben seinem Körper; sie sind ein Stück zu lang, aber das wird sich geben, in wenigen Monaten schon.

An der Spitze des Stegs angelangt, bleibt der kleine Junge nicht stehen. Behende klettert er zwei Stufen hinauf, die sich in die Ostseeluft recken. Dann erst hält er inne. Regungslos verharrt er. Seine Brust hat er leicht vorgestreckt. Wie ein Denkmal, wie der Koloss von Rhodos steht der kleine Junge auf seinem Podest, beobachtet das tanzende Wasser und die weißen Wellenkämme. Mit jedem Moment, den er länger den Geräuschen des Meeres lauscht und den er länger den salzigen Wind auf seiner sonnenwarmen Haut spürt - mit jedem Moment fliegen seine Gedanken weiter fort aus der Wirklichkeit.

Und dann passiert das Wunderbare.

"Schau mal, Oma!", ruft der kleine Junge. Er wirbelt herum, sucht den Blick seiner Großmutter, findet ihn, wirbelt wieder zurück und tippt mit ausgestrecktem Zeigefinger gegen die Wolke über sich. Weiße wattige Pakete stieben auseinander und treiben davon, als habe jemand in ein Schaumbad gepustet.

Dann macht der kleine Junge, der nun kein kleiner Junge mehr ist, sondern ein Riese, ein Koloss, ein Weltenherrscher - er macht einen Schritt nach vorn, schaut sich zu seiner Oma um, ruft "Kuk mal, was ich kann!", wendet sich nach links und balanciert mit ausgestreckten Armen auf dem Horizont aus dem Bild hinaus.

Seine Großmutter hat es gewusst: Das Meer und die Abendsonne verzaubern die Welt.

Montag, 29. Juni 2009

Folgen Sie die Fühä.

Mann, ist mir warm. Ich glaube, wärmer als jetzt war mir nur einmal. Das war im Jangtze-Delta in China: 32 Grad, 90 Prozent Luftfeuchtigkeit, die Bäume trugen Luftwurzeln, im Bambus turnten vereinzelte Affen, und ich schwitzte allein vom Vorhandensein. Das Schiff legte an, und der Reiseführer sagte:

"Wi begüßen die schöne Landschaft von Fengdu Geistestadt und steigen hinauf die 700 Stufen zu Tempel des Mingshan. Vegessen Sie nicht Ihre Wasseflaschen, sonst weden sie bewusstlos. Bitte folgen Sie die Fühä."

Dienstag, 6. Januar 2009

Menschen im Hotel

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Da war der dünne José, ein hagerer Kellner mit gelocktem Beckham-Kamm. Er lebte eine dynamische Fröhlichkeit, mit der er vornehmlich heruntergefallene Löffel über die Aussichtsterrasse kickte. Ich nahm von ihm an, er sei der Azubi, weil er sich regelmäßig einen Anschiss bei Thomas D., dem Oberkellner mit Glatze und Hornbrille, abholte. Tage später allerdings traf ich ihn am Hafen. Er ließ seinen Sohn über die Kaimauer spazieren, und plötzlich sah ich die Lachfalten um seine Augen.

Der dicke José lachte in meiner Gegenwart nur einmal. Er war das Gegenstück des dünnen José - sowohl was Körperhöhe als auch -breite als auch das Feuer und die Leidenschaft anging. Der dicke José trug seine Kellnerschürze unter einem voluminösen Schweinebauch, und er sagte nicht "¡Hola!", wenn er an unseren Tisch kam, sondern so etwas wie "¡Hormpf!". Das eine Mal, als er lachte - ich bin mir sicher, da hatte er am Abend zuvor ein Rendezvous mit dem Klavierspieler.

Der Klavierspieler, das war Isaac, ein Mann mit dem Verve einer Mottenkugel, ein Pullunderträger mit einem höflichen, huldvoll-distanzierten Lächeln, das, auch wenn es den Anschein hatte, weniger dem Publikum galt, als dass es seinen Ursprung in Gedanken an den dicken José hatte. So jedenfalls stellte ich es mir vor. Auch stellte ich mir vor, dass er in seinem zweiten Leben, wenn er nicht in der tropisch geschmückten Hotelbar vor gönnerhaften, an Cocktails nippenden Gästen spielte, der Monsieur Mathieu der ärmlichen Dorf-Schule war: ein charismatischer Musiklehrer, aus dessen Unterricht Genies hervorgehen.

In Isaacs Schallkreis befanden sich Abend für Abend die Queen und die Princess of Wales - zwei distinguierte britische Damen zweier aufeinanderfolgender Generationen, die aufrecht in ihren Polstern saßen und in einer Art würdevoll zueinander sprachen, als seien sie dauerhaft balzende Rebhühner im Prachtkleid. Sie hatten ihre Männer dabei, zweifellos Vater und Gatte der Princess, aber die beiden waren so blass, als seien sie nicht existent.

Nicht Brite und gar nicht königlich war Mary, ein leicht aufgequollener Mittfünfziger mit grau-meliertem Fünf-Tage-Bart, der unter anderen Umständen ein Indiana Jones hätte sein können, der in der gefegten Umgebung des Hotelgartens aber nur ein schlecht rasierter Geck mit einer am Arm festgewachsenen Herrenhandtasche war. Am Leib trug er zu jeder Gelegenheit und Unmöglichkeit ein schwarzes T-Shirt mit dem weißen Aufdruck "Queen Mary 2", dazu einen Leinenbeutel von Macy's. Am Salzwasserpool saß er auf seiner Liege wie ein NVA-Grenzsoldat in Hemlstedt-Marienborn, grimmig im Phänotyp, unsicher im Wesen.

Auch immer am Salzwasserpool saßen Heinz und Bärbel, ein Pärchen, bei dem sie sich stets nackt sonnte und er statt einer Badehose einen weißen Feinripp-Schlüpfer trug, der ähnlich einem Eiweiß bei einem English Breakfast um sein Gemächt schaukelte. Ich bemerkte die beiden erstmals, nachdem ich mich während des Sonnens auf den Bauch gerollt und in dieser Haltung eine Weile gelesen hatte. Als ich am Kapitelende inne hielt und meinen Blick kurz aufrichtete, schaute ich zunächst in Bärbels natürliche Intimbehaarung. Erschrocken wandte ich meine Augen zur nächsten Liege, doch der Anblick war Heinzens heißes Höschen und somit ebenfalls unerfreulich. Im Nachhinein stelle ich fest, dass ich ihre Gesichter nicht erinnere; ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich sie angezogen beim Abendessen erkannt hätte.

Und dann waren da noch die Wichtel, die nachts die Palmen schüttelten, dass ich meinte, es sei Meeresrauschen; und dann, es sei er Wind. Doch nach wenigen Tagen wusste ich: Auf dieser verwunschenen Insel geschehen die Dinge nicht durch profane Naturereignisse. Auch den Nebel macht nicht das Wetter, sondern den Nebel machen viele Wichtel, die bestimmt aussehen wie die Oompa Loompas in Willy Wonkas Schokoladenfabrik.

Innerhalb von zwei Wochen wurden sie allesamt ein bisschen wie meine Verwandtschaft: Ich hatte sie mir nicht aussuchen können, aber ich habe mich an sie gewöhnt.

Kaffeeklatsch

Im Kopp hamse doch alle...
Im Kopp hamse doch alle wat! Frag´mal in der...
nina (Gast) - 20. Nov, 15:41
Laut seiner Frau hat...
Laut seiner Frau hat er schon was am Kopp - nur nichts...
nessy - 20. Nov, 10:41
Er repariert ihn auch...
Er repariert ihn auch anstandslos und mit einem Lächeln.
nessy - 20. Nov, 10:15
Da denke ich an meinen...
Da denke ich an meinen Gesundheitslehre-Lehrer, der...
Flash (Gast) - 20. Nov, 01:07
Sofort...
würde ich nach dieser Beschreibung den kleinen...
Nannu (Gast) - 19. Nov, 21:22

Keks dazu

T9
Aktuellstes, dem Telefonino beigebrachtes Wort: schnorcheln

Mood

Kundschaft

Kaffeemühle

 

Pächter

Im Geschäft seit 1417 Tagen.
Letzte Bestellung: 21. Nov, 21:16

Hinterzimmer
Ich brühe Ihnen gerne persönlich einen Kaffee auf: die.liebe.nessy [bei] gmail [punkt] com

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